Hans Kallmeyer (*1882): Elch/Ostpreussen - Öl/Lwd., 1936

Hans Julius Bernhard Kallmeyer (1882 Erfurt – 1961 Bayreuth)

Elch auf einer Lichtung

Öl auf Leinwand, auf Keilrahmen,
unten rechts signiert und datiert : 1936

Darstellung/Keilrahmen : 50 × 60 cm.

Erhaltung :
- Der untere Keilrahmenschenkel auf der ganzen Länge markierend (s. Abb.); bei älteren Bildern durchaus nicht unüblich.

- Leinwand rückseitig deutlich altfleckig (s. Abb.), ebenda ein kleiner/weißer Flicken (1,5 × 2 cm), bildseitig kaum merklich.
Das Gemälde würde wohl durch eine leichte Reinigung an Farbigkeit gewinnen.

Vita : „Hans Kallmeyer (1. 9. 1882 – 25. 8. 1961) wurde in Erfurt als Sohn eines preußischen Offiziers geboren. Im Zuge der Versetzung des Vaters gelangte die Familie nach Goldap. Hier verlebte Kallmeyer die Kindheit und Jugend, ging zunächst in Goldap zur Schule, dann in Gumbinnen auf das Friedrichgymnasium und in Königsberg auf das Collegium Fridericianum. Anschließend studierte er in Mansfeld das Bergfach, wechselte auf die juristische Fakultät und wandte sich dann aber endgültig der Malerei zu. Zu diesem Zweck besuchte der die Kunstakademie in Dresden, war Schüler von Richard Müller und Emanuel Hegenbarth und ließ sich dann als freischaffender Maler in Königsberg nieder. Immer wieder besuchte er die Kurische Nehrung, wo er 1905 seinem ersten Elch begegnete.
Er malte viele weitere Elche und war später weithin als Elchmaler bekannt,
was ihn nicht hinderte, Hirsche, Seeadler, Reiher, Kraniche, Wildenten etc. zu proträtieren. Viele Bilder der Tiere entstanden in seinem Atelier in Nidden. Viele davon wurden jedoch in der Endphase des 2. Weltkriegs vernichtet. Die Flucht aus Ostpreußen verschlug ihn nach Bayreuth … „ (s. Informationszentrum Ostpreussen, Dr. Jörn Barfod).

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