Franz Guillery (Köln 1862-1933 München) : Damenakt. - Öl/Malkarton, 1899

Franz Guillery (Köln 1862 – 1933 München/Pasing)

Damenakt am Wasserlauf

Ölstudie auf festem Malkarton,
unten links signiert, rückseitig alt bezeichnet :
„vom Maler Th. Guillery / Rom / 18. Mai / 1899“

Bildmaß : 26 × 31,5 m
Rahmen : 38 × 44 cm

Bild und Rahmen in schöner, stimmiger Erhaltung.

Vita : „Franz Guillery´s künstlerische Laufbahn begann nach dem Abitur 1881. Nach der Ausbildung an der Kunstakademie in Frankfurt und an der Münchener Schule folgte er 1884 einem Ruf nach Rom, wo er insgesamt 7 Jahre tätig war. Er schuf dort z. B. in der Kirche San Canisio das Bild „Christus als Weltenrichter“ sowie zahlreiche Landschaftsbilder.
Wieder nach Deutschland zurückgekehrt, arbeitete er zunächst für verschiedene Auftraggeber am Niederrhein, so erstellte er u.a. Vorlagen für die Ausmalung der Schloßkapelle Schloß Thürnich. Nach 1900 entstanden insbesondere Portraits sowie Genre-, Landschafts- und Städtebilder. Auf der Internationalen Ausstellung 1905 in Barcelona erhielt er für sein Bild „Zerstörte Träume“ die Goldmedaille. Die künstlerische Entwicklung Franz Guillerys verlief von der religiösen zur Landschafts- und Genremalerei. Grundlage seiner Arbeit bildete dabei zunächst die spätnazarenische Tradition. Diese gab er dann auf und gelangte zu Lösungen, die der Sezession und dem Impressionismus nahestehen.Seine Erfindungs- und Gestaltungskraft zeigt sich am besten bei seinen Genrebildern und Münchner Milieustudien. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit bemühen sich Franz Guillery auch um die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse der Künstler. Er war u.a. Gründer des „Wirtschaftlichen Verbandes der bildenden Künstler Bayerns“ und 1. Vorsitzende der Künstlergewerkschaft Bayerns. Am 24. Juni 1933 starb Franz Guillery in München-Pasing.“ (vgl. die Webseite, die offensichtlich von der Familie erstellt wurde – www.franz-guillery.de)

650 EUR





[Anonymus] : Pferdeporträt (Studie) - Öl/Leinwand, 1. Drittel 20. Jh.

[Anonymus] : Pferdeporträt (Studie)

Öl auf Leinwand auf Keilrahmen,
ohne Datierung und Signatur.
1. Drittel 20. Jahrhundert.

Bildmaß : 76 × 64 cm (ungerahmt).

Erhaltungseinschränkungen :
Mäßige Altersspuren – so u.a. die Malfläche (sowie die Leinwand rückseitig) angestaubt,
mehrere kleinere Kratzer in der oberen Malschicht,
v.a. unten rechts (s. Abb. mit Pfeilen).

In der Auffassung erinnert das Porträt des Schimmels an Franz Xaver Stahl :
das Tier ganz nahsichtig, (müde) ruhend – wie nachdenkend.
In Malduktus und (sattem) Farbauftrag dennoch sehr verschieden
zum Erdinger Tiermaler aus der Zügel-Schule.

Aufgrund der Größe des Bildes ist ein postalischer Versand nicht möglich.
Wir liefern aber gern bis zu 70 km Entfernung von München persönlich/kostenlos aus.

245 EUR





Christian Landenberger (1862 Ebingen-1927 Stuttgart) : Am Ammersee (?) - Öl/Malpappe, 1917

Christian Landenberger (1862 Ebingen -1 927 Stuttgart) :

Am Ammersee (?)

Ölstudie auf starker Malpappe,
unten links signiert und datiert : C. Landenberger / 1917

Bildmaß : 42,5 × 53 cm
Rahmen : 59,5 × 69,5 cm

Die Bildfläche deutlich angestaubt und der Firnis eingeschlagen –
ansonsten jedoch in geradezu unberührter Erhaltung.
Bei den kleinen „offenen“ Partien handelt es sich um mehr oder weniger kontrollierte Auslassungen, die sich aus dem raschen Arbeiten ergeben haben, nicht um Farbabplatzungen etc.

Die Rahmen-Rückseite zeigt an, dass es sich um eine Erst- bzw. Original-Rahmung handelt.
Auf dem oberen Schenkel (noch rudimentär leserlich) : Emil Baur / Gewerbl. Vergold.

Biogramm : „1879-82 Stud. KSch Stuttgart bei Jacob Grünenwald und Carl von Häberlin … Stud. ABK München bei Alexander von Liezen-Mayer und Otto Seitz … 1887-1905 freischaffend in München tätig. 1892 Mitgl. der Münchner Secession … Ab 1904 Prof. ABK Stuttgart; L. besetzt den neu errichteten Lehrstuhl für technisches Malen, Übersiedlung nach Stuttgart. – L. ist eine der zentralen Künstlerpersönlichkeiten der süddeutschen Freilichtmalerei des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts …“ (AKL)

Ein postalischer Versand ist nicht möglich.
Wir liefern jedoch gern bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich/kostenlos.
Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

2750 EUR





Rudolf Riemerschmid (1873 - München - 1953) : Mädchenbilnis - Mischtechnik

Rudolf Riemerschmid (1873 – München – 1953) :

Mädchenbildnis mit Blätterkranz

Mischtechnik auf Holzplatte, wohl vor 1914 (nicht nach ’18)
unten rechts signiert : R. Riemerschmid

Auf der Platte rückseitig (wohl eigenhändig)
vermutl. die (Werk-)nummer : N = 221

Bildmaß : 38 × 36 cm
Rahmen : 59 × 56 cm

Unter Glas (mit Abstandhalter) zeitgenössisch gerahmt.
Gemälde und Rahmen in sehr schöner, ansprechender Erhaltung.

Rahmentyp und Abstandhalter begegnen auf Rudolf-Riemerschmid-Bildern
immer wieder – vielleicht wäre von einer Orig.-Rahmung zu sprechen,
zumal die subtile Maloberfläche kaum lange ohne entsprechenden Schutz gut auskommen würde.
.

Ruth Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 123-125 (dort u.a. zur Schülerschaft zu Ludwig von Zumbusch sowie zur außergewöhnl. Maltechnik R. Riemerschmids).

SW : Münchner Secession, Glaspalast, Aiterbach/Rimsting, Chiemsee-Maler

Aufgrund der Verglasung des Bildes ist ein postalischer Versand nicht möglich.
Wir liefern aber gern bis zu 70 km Entfernung von München persönlich/kostenlos aus

850 EUR





Fritz Halberg-Krauss (*1874): Gebirgssee (Bayer. Alpen) - Öl/Malpappe

Fritz Halberg-Krauss (1874 Stadtprozelten – 1951 Prien am Chiemsee) :

Am Gebirgssee mit Felsmassiv (wohl in den Bayerischen Alpen)

Öl auf starker Malpappe,
signiert unten rechts : F. Halberg-Krauss / Mchn.

Bildmaß : 42 × 63 cm
Rahmen : 52 × 73 cm

- Am li. Rand unten sowie am re. Rand oben
nicht sehr gut ausgeführter Retuschen (s. Pfeile in dern Abbildungen).

- Rückseitig wurde mit Schwarz eine Beschriftung überdeckt.

- Schöner, wohlerhaltener Vergolderrahmen (Polimentvergoldung).

Bitte beachten : kein postalischer Versand.
Wir liefern jedoch persönlich/kostenlos bis zu einer Entfernung von 70 km.

380 EUR





Fritz Halberg-Krauss (*1874): Mooslandschaft - Öl/Hartfaser

Fritz Halberg-Krauss (1874 Stadtprozelten – 1951 Prien am Chiemsee) :

Mooslandschaft mit Kühen am Schilfufer (wohl Dachauer Moos)

Öl auf Hartfaser,
signiert unten rechts : F. Halberg-Krauss / Mchn.

Bildmaß : 42 × 64 cm
Rahmen : 52 × 74 cm

Das Gemälde insgesamt in guter, ansprechender Erhaltung.
Lediglich leichte Bereibungen an der Unterkante, hervorgerufen durch Verschiebungen des Malträgers im Rahmenfalz. Auf der Abbildung deutlich erkennbar.
.

Bitte beachten : kein postalischer Versand.
Wir liefern jedoch persönlich/kostenlos bis zu einer Entfernung von 100 km.

580 EUR





Hans Maurus (*1901) : Ulm - Öl auf Leinwand

Hans Maurus (1901 München – 1942 Russland) :

„Ulm“ (Ansicht des Ulmer Münsters über die Donau)

Öl auf Leinwand auf Keilrahmen, rückseitig ortsbezeichnet,
unten rechts signiert : Hans Maurus / Rottach Egern

80 × 65 cm (ungerahmt)

Die Malfläche angestaubt – ansonsten in guter Erhaltung.
Auch die Leinwandrückseite zeigt keine Schäden od. Restaurierung.
Eine bereits eine leichte Reinigung würde deutliche Farbfrische erbringen.
.

Aufgrund der Größe ist ein Versand nicht möglich.
Wir bitten ggf. um Selbstabholung.

680 EUR





Carl Kessler (*1876): Winter im Trettachtal bei Oberstdorf (Allgäu) - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : (I)m Trettachtal I / bei Oberstdorf (mit Trettachspitze)

Kapitales Aquarell auf festem Aquarellkarton;
von C. Kessler – besonders bei größeren Arbeiten – immer verwendet.

Signiert unten links
Rückseitig betitelt/ortsbezeichnet.

Nicht datiert : ca. 1920-1935.

Darstellung/Blattmaß : 51 × 73 cm
Das prächtige Aquarell in sehr schöner Erhaltung.

Noch nie gerahmt oder auch nur in Passepartout.
Immer in Mappen aufbewahrt, somit farbfrisch wie am ersten Tag.

Carl Kessler “Der beliebte Landschaftsmaler, von dem auch der Prinzregent eine Arbeit besaß, besuchte die Königlich-Sächsische Kunstgewerbeschule in Dresden, wo er in den Winterhalbjahren 1892/93 und 1898/99 als Schüler unter anderem für »Buntdruck« eingetragen ist. Seit 1899 ist er auch in München nachweisbar. (D)esselben Jahres hat er sich auf der Münchner Akademie für die Naturklasse von Karl Raupp immatrikuliert. Im Gegensatz zu diesem Chiemseemaler, der seine stimmungsvollen Landschaften durch genreartige Staffage belebte, konzentrierte sich Kessler ganz auf die Natur an sich. Seit 1910 etwa spezialisierte er sich auf Winterlandschaften, auch einige Städteansichten sind von ihm bekannt. Kessler wird in der zeitgenössischen Kunstkritik als Meister des Aquarells gerühmt, er hat aber auch Gemälde erstellt. Seine besondere Vorliebe galt Motiven aus den bayerischen Alpen, Tirol oder der Schweiz. Er legte besonderen Wert darauf, die jeweilige Lichtstimmung im Bild festzuhalten, blieb aber in seinen Landschaftsdarstellungen trotzdem vedutenhaft genau. Kessler beschickte von 1911 bis 1931 als Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft fast regelmäßig die Ausstellungen im Glaspalast. [Im Einzelnen konnten wir folg. Ausstellungsbeteiligungen feststellen : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab; Anmerkung. d. Verf.]. 1911 war er auf der Dresdner Aquarell-Ausstellung vertreten. 1920 zeigte die Münchner Künstlergenossenschaft neun Ölgemälde und 23 Aquarelle von Kessler im Alten Nationalmuseum. Kessler hatte sich 1901, als sich die Luitpoldgruppe von der Genossenschaft abspaltete, den »Achtundvierzig« angeschlossen, die innerhalb des Vereins eine betont konservative Richtung vertraten. Der Künstler unterhielt in der Kanalstraße ein eigenes Atelier und lebte ab 1919 auch in Heimstetten bei Feldkirchen. – LITERATUR: Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Berlin 1930, S. 503. – Ausst.-Kat. Altes Nationalmuseum, München. Gemälde aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luit-pold von Bayern, München 1913, S. 33. – Ausst.-Kat. Karl Kessler, Ständige Kunst-Ausstellung der Münchner Künstler-Genossenschaft, München 1920. – Lorenz Josef Reitmeier, Dachau. Der berühmte Malerort. Kunst und Zeugnis aus 1200 Jahren Geschichte vorgestellt in zwölf Themen mit Nachträgen zur Trilogie »Dachau – Ansichten aus zwölf Jahrhunderten« und einer Dachauer Künstlerliste, München 1990, S. 167. – WERKAUSWAHL: München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen: »Blick auf Kufstein«. – München, Städtische Galerie im Lenbachhaus: »Braunwalder Alpe im Winter«; »Wintermorgen in Klosters«; »Vorfrühling«; »Stuben am Arlberg«; »Vorfrühling im Wetterstein«.” (Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd. 5, S. 458 f., mit 2 Abbildungen).

Umgebung : Fischen im Allgäu, Obermaiselstein, Bolsterlang, Ofterschwang, Sonthofen, Bad Hindelang, Burgberg im Allgäu, Balderschwang, Blaichach, Immenstadt im Allgäu, Rettenberg, Wertach, Missen-Wilhams, Oberstaufen, Pfronten, Sulzberg, Waltenhofen

365 EUR





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Carl Kessler (*1876) : Im Allgäu - Öl auf Leinwand

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Winter im Allgäu

Öl auf Leinwand,
unten links signiert.

Nicht datiert : ca. 1920-1930.
Bildmaß : 50 × 68 cm (ungerahmt)

Die Malfläche in guter, unberührter Erhaltung (keine Restaurierungen etc.).

Die überstehenden Leinwandenden fallen bei einer allfälligen Rahmung unter den Falz.

Unmittelbar aus dem Nachlass erworben.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.
.

Versand innerhalb Deutschlands frei.

350 EUR





ANTIQUITÄTEN-ANKAUF-VERKAUF IM CHIEMGAU (CHIEMSEE-GEBIET)

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Stand 4. Juli, 2022 – Zwischenverkauf vorbehalten.

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Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





H. Rahn : Die Mühle - Aquarell

H. Rahn : Die Mühle

Aquarell (teils mit Eiweiß gehöht).

Unten rechts datiert 1848.
Die Signatur beschnitten, die ersten Buchstaben fehlen,
konnten aber durch den Vergleich mit einem weiteren Blatt des Aquarellisten,
das sich in unserem Besitz befand, ergänzt werden.

Darstellung : 22 × 33 cm.
Wohl um 1900 auf einen Unterlagekarton montiert,
die Himmelspartie deutlich stockfleckig.

Die Provenienz des Blattes weist landschaftlich nach Hessen. Eine einsame Mühle am Rande eines weiten Wiesenplans. Hinter den Gebäulichkeiten steigt das Gelände an, von dort kommt auch der Zufluss, der das Mühlrad antreibt. Der Kamin des hohen Mühlengebäudes ist lupenklein mit der Zahl „15“ beschriftet. Auf dem Fahrweg mit tiefen Wagenrinnen steht breit der Müller, der einem Mann im blauen Kittel, beladen mit einem schweren Mehlsack, den Weg weist.

Die Darstellung, zunächst an traute biedermeierliche Stammbuchblätter erinnernd, weist in der feinen Durcharbeitung und im erzielten Stimmungsgehalt darüber hinaus.

295 EUR





Carl Kessler (*1876): Riegsee im Vorfrühling - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Riegsee (Vorfrühling)”

Aquarell, signiert unten rechts.
Rückseitig betitelt,
um 1925-1935.

Darstellung/Blatt : 50,5 × 72,5 cm

Das große Blatt in farbfrischer Erhaltung, wie am ersten Tag (nie gerahmt, immer in Mappen aufbewahrt). Lediglich einige wenige minimale Fleckchen, die jedoch aus der Entfernung, in der das Bild betrachtet werden will, wohl nicht auffallen.

Der Riegsee, ein Lieblingsmotiv von C. Kessler, das er in verschiedenen Blickwinkeln, Farbstellungen/Jahreszeiten und Bildgrößen wiedergegeben hat.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Murnau am Staffelsee, Spatzenhausen, Seehausen am Staffelsee, Obersöchering, Großweil, Habach, Eglfing, Uffing am Staffelsee, Ohlstadt, Antdorf, Sindelsdorf, Schlehdorf, Huglfing, Iffeldorf, Eberfing, Kochel am See, Schwaigen.

195 EUR





Carl Kessler (*1876): Berner Oberland - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

“Berner Oberland”
Tiefverschneit, im Vordergrund eine Almhütte und ein alter/mächtiger Bergahorn

Kapitales Aquarell
signiert sowie rückseitig ortsbezeichnet.
Nicht datiert : wohl zwischen: 1935-1950.

Darstellung/Blatt : 51 × 72,5 cm.
Auf kräftigem Aqurellkarton.

Erhaltungsmängel : Das Blatt mit zahlreichen, jedoch nicht allzu großen/starken Stockflecken,
merklich eigentl. nur in den Weißpartien und aus nächster Nähe – in der üblichen Betrachterdistanz (zu einem solch roßem Bild), wohl kaum allzu störend.

Trotz der Stockflecken : Ein Prachtblatt von insgesamt immer noch sehr ansprechenden Erhaltung,
insbesondere farbfrisch wie am ersten Tag.

Die sehr offene Malweise deutet auf eine spätere Arbeit Carl Kesslers hin.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

Versand innerhalb Deutschlands frei.

245 EUR





[Anonymus] : Hochwald - Öl auf Leinwand

[Anonymus] :

Hochwald / Im Waldinneren

Öl auf Leinwand/alt auf Pappe aufgezogen,
ohne Bezeichnung.

Wohl um 1900/1914.
Darstellung/Malpappe : 46 × 35 cm.

Erhaltung : Die Leinwand nicht überall fest auf der Pappe – taktil merklich,
vom Auge her wenig auffällig. In der horizontalen Mitte ein Leinwandfaden etwas hervortretend. Einige kleine Farbabplatzungen, die beinahe wie aufgesetzte Lichter wirken.

Rückseitig handschriftliche eine Widmung : Zum Andenken / von Oma Pfannenstiel / für Lydia

Dazu ein Stempel der Bilder-, Spiegel- u. Rahmenhandlung Carl Bachmann in Altdorf (wohl Altdorf/bei Nürnberg), dabei ist nicht klar, ob es sich dabei um diejenige Fa. handelt, die lediglich das Aufziehen der Leinwand auf die Pappe bewerkstelligte oder ob durch sie das Bild vertrieben wurde.

Das Bild erinnert unwillkürlich ein wenig an die Auffassung der nah gesehenen Hochwaldtannen von Albert Weisgerber, „Sommertag“ von 1907 sowie an einige andere seiner Waldinnenansichten mit hohen Bäumen und den Lichtflecken am Boden. Jedenfalls scheint die hier vorliegende Gemäldestudie in eine Zeit um 1900 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu weisen. Infrage käme vielleicht der Münchener Maler Georg Jauss (1867 Hattenhofen / Württemberg – 1922 München).

145 EUR






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