Constantin Gerhardinger (1888 München - 1970 Törwang/Samerberg) : Porträt Barbara Brandner (auf der Fraueninsel/Chiemsee). - Öl/Malpappe

Constantin Gerhardinger (1888 München – 1970 Törwang/Samerberg) :

Porträt :
Barbara Brandner (auf der Fraueninsel).

Öl auf Malpappe,
unten rechts monogrammiert (C.G.) und datiert : VIII. (19)30.
Rückseitig die Datierung mit der Monatstagerweiterung : 22. VIII. 30.

Bildmaß : 31 × 30 cm (ohne Rahmen).
In ansprechender Gesamterhaltung.

Auf der vormaligen rückseitigen (stark beschädigten) Rahmenabdeckung
die Bezeichnung der Dargestellten aus weit späterer Zeit, von offensichtl. kundiger Hand :

“Bild Barbara Brandner 2.2. 95 (?) + 7.8. 1976, auf der Fraueninsel Chiemsee”.

Constantin Gerhardinger, zusammen mit Hiasl Maier-Erding, Thomas Baumgartner und Rudolf Groeschel, Gründungsmitglied (im Jahr 1920) der “Frauenwörther” Künstlergemeinschaft.

750 EUR





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Orientalin (Studie). - Öl/Malpappe

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Orientalin (Studie)

Öl auf Malpappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers
im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß : 48,5 × 24 cm
Vergolderrahmen : 56,5 × 32,5 cm

So dynamischer wie kräftiger Farbauftrag, von hoher Präsenz, die sich in der Abbildung nur abgeschwächt wiedergeben läßt. – Bild und Rahmen in schöner Erhaltung (mit der Quarzlampe geprüft).

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland

375 EUR





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Kosake (Studie). - Öl auf Malpappe, ohne Signatur

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Kosake (Studie)

Öl auf Leinwand auf Pappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß (Lichte) : 43 × 24,5 cm
Vergolderrahmen : 50 × 31 cm

Bild und Rahmen in schöner Erhaltung, das Gemälde mit der Quarzlampe geprüft.

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland.

Erinnert etwas an den “Tscherkessen-Maler” Franz Roubaud.

395 EUR





Julius Weyde (1822 Berlin - 1860 Stettin) : Am Gebirgssee. Jagersbursch überreicht seiner Liebsten einen Blumenstrauß. - Öl/Leinwand

Julius Weyde (1822 Berlin – 1860 Stettin) :

Am Gebirgssee.
Jagersbursch überreicht seinem Dirndl einen Blumenstrauß

Öl auf Leinwand,
am alleruntersten Rand (kaum erkennbar) signiert, vom Rahmenfalz überschnitten
(s. Detailabb. mit dem Gewehr). – Die Authentizität der Signatur garantieren wir.

Bild : 55 × 68 cm
Rahmen : 90 × 80 cm

Das Gemälde mit altersüblicher deutlicher Krakelee,
im Seitenlicht merklicher, von vorne weniger (s. die Detailabbildungen)
Der Rahmen mit geringen Altersspuren. – In ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : “Weyde: Julius W., Genremaler, geboren 1822 in Berlin; † am 27. Februar 1860 in einer Kaltwasserheilanstalt bei Stettin. W., ein Schüler der Berliner Akademie und im Atelier des Professors Wolff ausgebildet, besuchte in den Jahren 1843 bis 1847 die bedeutendsten Galerien Europas und setzte dann seit 1847 in Antwerpen unter der Leitung Vennemann’s und später in Paris unter der Horace Vernet’s und Paul Delaroche’s seine Studien fort. Durch die Revolution aus Paris verscheucht, lebte er wiederum kurze Zeit in Berlin und begab sich hierauf abermals auf Reisen nach Salzburg und durchs Oesterreichische nach Italien […]. Er war ein gewandter Darsteller des kleinbürgerlichen und des Volkslebens […].” ADB : https://www.deutsche-biographie.de/pnd139105166.html#adbcontent=

Angebot im Kundenauftrag.

2980 EUR





Theodor Grosse (1828 Dresden 1891) : Junge Frau mit Mandoline in einer italienischen Loggia. - Öl/Leinwand, 1854

Theodor Grosse (1828 Dresden 1891) :

Junge Frau mit Mandoline in einer italienischen Loggia

Erinnert an manche Nanna-Bildnisse von Anselm Feuerbach.
Dabei ist zu anzumerken, dass Th. Grosses Darstellung zeitlich vor jenen liegt.

Öl auf Leinwand,
unten links signiert und datiert : Th. Grosse / 1854.

Bild : 109 × 83 cm
Rahmen : 137 × 110 cm

Das Gemälde mit altersüblicher Krakelee sowie einigen älteren Restaurierungen, die nur vereinzelt etwas ins Auge fallen. Deutlich merklicher allerdings eine Stelle in der Himmelspartie (s. Detailabb.).

Der Rahmen mit zahlreichen Ausbesserungen,
über die Schenkel überstehende ornamentale Verzierungen teils mit kleinen Abbrüchen.

Auf den Abbildungen kommen, aufgrund begrenzter phototechn. Möglichkeiten, die abgeschatteten Partien allzu dunkel. In natura erscheint das Bild lichtvoller, heller.

Vita : Stud.: ab 1843 KA Dresden, zunächst Bildhauerei, ab 1848 Malerei; Schüler von Eduard Julius Friedrich Bendemann und bis 1858 dessen Mitarb., u.a. bei den Wandmalereien im Ballsaal des kgl. Schlosses in Dresden. Nachfolgend entstanden […] Grisaille-Bilder mit Darst. der Tages- und Jahreszeiten […] in den Ovalfeldern der Kuppel des 1854 voll. Mus.-Neubaus von Gottfried Semper in Dresden sowie Enkaustik-Wandbilder für das Schloß der Grafen von Solms in Wildenfels/Sachsen (1856-58) […] Für deren 1857 ausgestellte Kartons erhielt G. ein dreijähriges Reise-Stip. nach Italien […] Nach kurzem Aufenthalt in Florenz lebte G. in Rom, wo er die Renaiss.-Malerei studierte und nach Raffael und Andrea del Sarto kopierte. Die in Rom entstandenen Gem. mit mythologischen und biblischen Sujets schickte er jährlich nach Deutschland […] G. beteiligte sich an der am 1.8.1860 ausgeschriebenen Konkurrenz für die malerische Ausgestaltung der östlichen Loggia im 1.Stock des Leipziger Mus. und gewinnt den Wettb. vor Heinrich Gärtner und Hermann Wislicenu […] Zwischenzeitlich 1866 erneut in Italien, u.a. in Olevano […] 1867 Vorstand des 3. Ateliers für Historienmalerei, 1871 Prof. der Oberklasse. Ab 1868 eig. Atelier in Dresden; einer der ersten Schüler war Heinrich Bürck. 1874 2. Preis im Wettb. für den Theatervorhang des zweiten Dresdner Hoftheaters. Höhepunkt seines Schaffens in Dresden sind die elf Gem. an der Kassettendecke im oberen Rundfoyer des zweiten Dresdner Hoftheaters von Gottfried Semper […] G. vertrat eine akad.-klassizistische, an den Idealen der ital. Renaiss.-Malerei (bes. Raffael) ausgerichtete Kunstauffassung, die sich v.a. in der Formelhaftigkeit seiner großen Komp. äußert. Er stand damit in Dresden den Schülern des 1846 hierher berufenen Julius Schnorr von Carolsfeld und der Nazarener-Nachf. nahe […]” (AKL LXIII, 2009, 156). – SW: Dresdner Spätromantik.

Angebot im Kundenauftrag.
Das Gemälde kann aufgrund seiner Größe nicht verschickt werden.

Preis auf Anfrage





Max Radler (1904 Breslau - 1971 München) : Stille Landschaft im November. - Aquarell, 1944

Max Radler (1904 Breslau – 1971 München) :

Stille Landschaft im November

Aquarell, November 1944.
unten rechts signiert und datiert.

Auf der Blattrückseite oben rechts mit Bleistift ‘November 44’,
vom Montierungsstreifen überdeckt, dennoch klar lesbar.

Darstellung/Blatt : 23,5 × 17,5 cm

Insgesamt in schöner Erhaltung.
Eine kleine Dunkelverfärbung am Oberrand mittig.
Unter einem alten/zeitgenöss. Passepartout montiert.
Wie der schmale Streifen, der vom Passepartoutrand überdeckt wird, zeigt,
ist nur ein ganz minimaler Lichtrand zu vermerken.
Die Montierungsstreifen (Natronpapier) verursachen keinen Schaden u. können belassen werden,
die erwähnte Verfärbung dürfte auch nicht davon herrühren.

Vita : “… 1918-23 Lehrjahre als Steinmetz, Stuckateur und Schreiner. Auf seiner Gesellenwanderschaft lässt er sich 1924 in München nieder. 1927/28 besucht er die dortige Meisterschule für Dekorationskunst, an der u.a. Georg Schrimpf unterrichtet … [N]ach dem Zusammenbruch des NS-Staates ab 1946 Mitgl. der Neuen Gruppe regelmäßig [Ausstellung] im Haus der Kunst (München) … 1928 entwickeln sich auch Freundschaften zw. R. und seinem Lehrer Schrimpf, dessen weiträumige, menschenleere Lsch. in neusachlicher Auffassung ihn stark beeinflussen, mit dem Schriftsteller Oskar Maria Graf, dessen 1928 ersch. Erzählband Bayerisches Dekameron R. illustriert, und mit dem Maler Fritz Burkhardt, der ihn über Jahre finanziell unterstützt.

Ab 1930 stellt R. bei den Juryfreien im Münchner Glaspalast aus. 1939-45 ist er Soldat bzw. in engl. Kriegsgefangenschaft. Bei Bombenangriffen auf München wird nahezu sein gesamter Atelierbestand vernichtet.

Ab 1946 entstehen Ill. für die Kinder-Zs. Ping-Pong und Karikaturen für den ebenfalls im Freitag-Verlag ersch. Der Simpl, der bereits 1950 eingestellt wird. 1954 wird er zu einem der wesentlichen Karikaturisten des unter dem orig. Titel wieder ersch. SIMPLICISSIMUS, dessen Erscheinen jedoch 1967 ebenfalls endet.” (AKL XCVII, 2018).

245 EUR





Anton Müller-Wischin (1865 Weißenhorn/b. Ulm - 1949 Marquartstein) : Auf der Fraueninsel im Chiemsee (Nachtbild). - Öl/Malpappe

Anton Müller-Wischin (1865 Weißenhorn/b. Ulm – 1949 Marquartstein/Chiemgau) :

Auf der Fraueninsel im Chiemsee (Nachtbild)

Öl auf Malpappe, um 1920.
Unten rechts signiert,
rückseitig mit persönlicher Widmung :

“Herrn u. Frau Brun(n)huber / in Verehrung / zugeeignet /
München / 13. VI. 1920 / Ant. Müller-Wischin”

Darstellung : 32 × 26 cm.

Die Ränder der Malpappe umlaufend bestoßen, mit Farbabplatzungen,
die bei einer allfälligen Rahmung unter den Falz fallen würden.

Die Darstellung selbst in ansprechender Erhaltung,
minmale Farbbereibung rechts vom Campanile.

Über den weithin und allseits bekannten Chiemseemaler, der 1892 erstmal an den See kam, siehe u.a. Fritz Aigner : Maler am Chiemsee. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995], S. 379 (Farbabb. S. 251 u. 253).

550 EUR





David De Noter (1818 Gent – Saint Eugène Bologhine/Algier 1892) : Das Paar. - Öl/Platte, monogrammiert

David de Noter (1818 Gent – Saint Eugène Bologhine/Algier 1892) :

Das Paar / Der Brief

Öl auf Platte (rückseitig mit Klebezettel des Herstellers “Roberson and Miller”),
unten links monogrammiert : D. d. N.

Darstellung : 55 × 49 cm.
Rahmen : 75 × 70 cm.

Das Gemälde in sehr ansprechender Gesamterhaltung,
ebenso der Rahmen.

Vita : “David De Noter (Gent, 24 juni 1818 – Saint Eugène Bologhine (Algiers), 21 januari 1892) was een Belgisch kunstschilder. – Hij was een zoon en leerling van Jan-Baptist De Noter, tekenaar en architect. Zijn moeder was Carola Maya met wie Jan-Baptist slechts kort voor Davids geboorte in 1818 huwde. Hij had een broer Michaël die slechts kort leefde (1821-1823) en twee zussen, Anne-Marie en Edalie. – De Noter ging in 1840 in Brussel wonen. – Hij huwde op 25 november 1845 te Mechelen met Clemence Wauters […].In de jaren 60 woonde De Noter in Parijs. Hij zou er een tijdlang een atelier gedeeld hebben met J. Goupil (ca. 1864). De Noter week mettertijd met zijn familie uit naar Algiers in Noord-Afrika. Hij begiftigde het museum van Algiers in 1870 van een bloemenstilleven. Ca. 1879 was zijn adres : Le Nador, nabij Marengo […]”. (Wikip.)

Angebot im Kundenauftrag.

3200 EUR





Stephanie von Strechine (1858 Odessa - 1940 Bad Tölz) : Dorf im Voralpenland. - Öl auf Leinwand (alt auf Pappe aufgezogen)

Stefanie von Strechine (1858 Odessa – 1940 Bad Tölz) :

“Dorf im Voralpenland”

Öl auf Leinwand (alt auf Pappe aufgezogen)
unten rechts signiert : S. v. Strechine,
rückseitig u.a. betitelt und mit Werknummer versehen.

Bild : 18 × 24 cm
Rahmen : 36 × 41 cm

Das kleine Gemälde in schöner Erhaltung,
der Rahmen mit geringen Altersspuren.

Vita : “Strechine, Stephanie von, Landschaftsmalerin, *22. 11. 1858 Odessa. Schülerin von Ludwig Willroider in München, tätig ebda. Stellte seit 1891 alljährlich im Glaspalast aus. Lit.: Pecht, Gesch. d. Münchener Kst im 19. Jh., 1888. – F. v. Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901).- Jansa, Dtsche Bild. Kstler usw., 1912.” (Thieme-Becker, 32, 1938)

345 EUR





Otto Gebler (1838 Dresden - 1917 München) : Schafe und Hütehund. - Öl auf Holz

Otto Gebler (1838 Dresden – 1917 München) :

Schafe und Hütehund

Öl auf Holz,
unten rechts signiert : Otto Gebler

Bild : 22 × 23 cm
Rahmen : 41 × 42 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung,
nur ganz unwesentliche/minimale Altersspuren.

Der gute Vergolderrahmen in der rechten unteren sowie linken oberen Gehrung mit feinen
“Haarrissen” in der Vergoldung.

Vita : “Gebler, Otto (Friedrich O.), Tiermaler, geb. 18. 9. 1838 in Dresden, † Febr. 1917 München. Seit 1854 Schüler der Dresdner Akad. 1858 ging er nach München, um bei dem Historienmaler Karl v. Piloty seine Studien zu vollenden […] Seitdem lebt er in München, ist Ehrenmitgl. der Akademie daselbst u. Professor. G. hat aufs gründlichste das Leben und Wesen der Tiere, namentlich der Schafe und der Hunde, studiert und sich zu einem der ersten Schilderer derselben herangebildet. Meister in der Beherrschung des Helldunkels, weiß er seinen Darstellungen oft auch einen liebenswürdigen humoristischen Zug zu verleihen. Von seinen zahlreichen Bildern dieser Art, die er seit 1864 in Berlin, Dresden u. München – bisweilen auch in Wien, Paris, London – ausstellte, gelangten mehrere in öffentl. Museen (u. a. Bautzen, Berlin [Nat.- Gal.], Danzig, Dresden, Karlsruhe, Leipzig. Mainz, Mannheim, München [N. Pinak.] u. Philadelphia). Eine Bleistiftzeichnung erwarb 1889 das Kupferstichkab. in Dresden. Mehrere seiner Bilder sind in den Meisterwerken der Holzschneidekunst, in der Leipz. Illustr. Zeit., in der Kunst für Alle, wie auch in den Kat. der genannten Galerien reproduziert. Matrikeln d. Dresdner Kunstakademie – H. W. Singer, Kstlerlex. II (1896). – v. Bötticher, Malerwerke des 19. Jahrh. I (1891). – Das Geistige Deutschland, 1898. – Degener, Wer ist’s VII (1914). – Dioskuren 1862-64, 1869-73. – Zeitschr. f. bild. Kst u. Kstchron. I – XXIV. – Kst f. Alle 1885ff. II – VII. – Katal. d. Akad. Kstausst. Dresden 1855-58, 1865, 1870, 1884, 1885, 1894; der Akad.-Ausst. Berlin 1864, 1870, 1874, 1876, 1878, 1884, 1886, 1889; d. Gr. Kstausst. Berlin 1895, 1899, 1900, 1901; der Glaspal.-Ausst. München 1869, 1871, 1879, 1883, 1888, 1890, 1892, 1894-1904, 1911-1914. – Maillinger, Bilderchron. v. München IV (1888) 247. – Kat. d. im Text gen. Museen.”(Thieme/Becker).

Otto Gebler zählt zusammen mit Anton Braith und Heinrich von Zügel zu den bedeutensten “Schafmalern” der Münchner Schule.

Angebot im Kundenauftrag.

1650 EUR





Karl Adam Heinisch (1847 Neustadt/Schlesien - 1923 München) : Am bayrischen Zollhaus bei Schellenberg b. Berchtesgaden (Marktschellenberg). - Öl/Lwd.

Karl Adam Heinisch (1847 Neustadt/Schlesien – 1923 München) :

“(A)m bayr. Zollhause bei Schellenberg b. Berchtesgaden” (Marktschellenberg)

Öl auf Leinwand,
unten links signiert, bez. und datiert :
K. Heinisch, München 1903.

Rückseitig auf Klebezettel Atelieradresse und Betitelung.

Bild : 40 × 60 cm
Rahmen : 54 × 75 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung.

Die weiße Rahmeneinlage (in der rechten oberen Ecke) in der Gehrung etwas geöffnet sowie mit kl. Läsur, sonst nur wenig auffällige Ausbesserungen.

Vita : “Heinisch, Karl Adam, Landschaftsmaler, geb. in Neustadt in Oberschlesien 28. 3. (nicht 28. 5.) 1847, lebt seit 1870 in München. 1879-1913 auf den Münchner Jahresausstell. fast alljährlich mit Motiven aus Oberbayern und vom Bodensee vertreten. Die Kunsthütte zu Chemnitz (handschr. Kat. 1915) besitzt sein Ölbild “Aus dem Zillertal”; Zeichnungen in der Maillinger-Samml. des Münchner Stadtmus. Dressler, Ksthandb.,1921 11. – F.v. Bötticher, Malerwerke des 19. Jahrh., I 2 (1895). – F. Pecht, Gesch. der Münchener Kst, 1888. – Kat. Glaspal.- Ausst. München 1879-1913, passim. – Kat. Akad.- Ausst. Berlin, 1886 p. 34; Intern. Kstausst. 1891; 1896; Gr. Kstausst. 1894 p. 34; 1897 p. 34; 1900 p. 30; 1901 p. 29. – Kat. Dtschnat. Kstausst. Düsseldorf 1902. – Jahrh. der Bilder- u. Kstblätterpreise, Wien 1911ff., II; III; V/VI. – J. Maillinger, Bilderchronik … Stadt München, III (1876).” (Thieme-Becker).

Angebot im Kundenauftrag.

1750 EUR





Edgard Farasyn (1858 Antwerpen 1938) : Zwei Männer auf der alten Bogenbrücke. - Öl auf Holzplatte

Edgard (oder auch Edgar) Farasyn (1858 Antwerpen 1938) :

Zwei Männer auf der alten Bogenbrücke

Wohl in einer Kleinstadt in in Belgien (s. Kamine und Windmühle).

Öl auf Holz,
unten links signiert : Edg. Farasyn.

Zum Vergleich : Bei Wikipedia findet sich unter “Edgar Farasyn” eine Signatur groß abgebildet.

Darstellung : 24 × 32,5 cm
Rahmen : 36,6 × 45 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung,
der jüngere/gute Rahmen mit ganz minimalen/unauffälligen Ausbesserungen.

In sehr ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : “Stud.: ab 1873 Koninkl. ABK Antwerpen, bei Nicaise de Keyser (bei diesem ab 1875 Atelierleiter); ab 1885 Prof. der Koninkl. ABK Antwerpen. Lebt ebd., 1898-1913 in Katwijk aan Zee. Kontakt mit Willy Sluiter und Derk Wiggers. 1891 Mitbegr. der Künstlergruppe XIII in Antwerpen, zus. mit Emile Claus, Charles Mertens, Hendrick de Smeth, Théodore Verstraete u.a. 1893 Mitbegr. der Künstler-Vereinigung Wees Uzelf. 1896 Ritter des Leopoldordens; später Offizier des Kronordens. – Anfängl. v.a. gefällige Kindermotive, z.B. Méchante Minette (1878 Brüssel, Ausst.). F. setzt sich mit zeitgen. Kunstströmungen auseinander, ab 1885 Freilichtmalerei in lockerer Pinselführung. V.a. figürl. Darst. in bäuerl. Interieurs und Stadtansichten von Antwerpen sowie Tiermotive. F. ist mit Ernest Midy befreundet. Aufenthalte in Mol, wo er Lsch. und Dorfansichten von Kempen malt; zählt zur Schule von Mol. Ab 1887 malt F. jedoch zunehmend Motive der Meeresküste, v.a. Strandbilder aus Flandern (Oostduinkerke; Katwijk) und der Fischerei (Küstenfischer, Garnelenfischer, Fischfrauen), die er bes. im Salon 1894 in Oostende zeigt. Waren die früheren Komp. dekorativ in einer häufig nebligen, herbstl.-melanchol. Gesamtstimmung zusammengefaßt, gewinnt nunmehr das Licht an Bedeutung, die Farben werden kräftiger. 1898/99 führt F. unter der Ltg von Albrecht Frans Lieven de Vriendt eines der fünf Wand-Gem. im Treppenhaus des Rathauses von Antwerpen aus. Schüler: u.a. Roland Lary […] (s. AKL XXXVII, 2003, 13).

Probablement en Belgique. Deux hommes sur un pont en arc. –
Peinture à l’huile sur bois. Signé.

480 EUR





August Fink (1846 München 1916) : Waldlandschaft mit Bach und Rehen. - Öl/Leinwand, signiert

August Fink (1846 München 1916) :

Waldlandschaft mit Bach und Rehen

Öl auf Leinwand,
signiert unten rechts : A. Fink

Bildgröße : 41 × 31 cm
Rahmen : 51 × 41 cm

Das Gemälde in altersgemäßer, guter Erhaltung.
Die Leinwandrückseite stark nachgedunkelt, mit Altersspuren.

Der jüngere, passende Echtgoldrahmen mit Bereibungen und Ausbesserungen,
die sichtabgewandten Seitenschenkel teils unwesentlich berieben.

Stimmiger Gesamteindruck.

Vita : “Fink, August, Landschaftsmaler in München, geb. dort 30. 4. 1846. Zuerst Kaufmann; Schüler von Adolf Stademann, Eduard Schleich und seit 1872 von Adolf Lier. Später schloß er sich an Josef Wenglein an. Seit 1878 ist München sein ständiger Wohnsitz. F. malt meist bayerische Herbst- und Winterlandschaften, oft in Verbindung mit Jagdszenen. Seit 1874 war er häufig auf den Münchener, Nürnberger u. Berliner Ausst. vertreten. Bilder von ihm u. a. in der Neuen Pinakothek München (Wintermorgen im Gebirge, Spätherbstabend), in der Kstvereinsgal. ebda (Gemsen), in der städt. Kstsamml. Nürnberg (Winternacht mit Fuchs), sowie (vom Prinzregenten Luitpold angekauft) im Besitz des bayer. Königshauses. Für die Decke des hellblauen Saales im Schloß Herren-Chiemsee (Kat. 1886 p. 16) malte er Jagdszenen. Jansa, Deutsche bild. Kstler etc., 1912. – Dreßler, Kstjahrb., 1913. – Pecht, Gesch. d. Münch. Kst, 1888. – Bötticher, Malerw. d. 19. Jahrh., 1891. – Zeitschr. f. bild. Kst XIX 159; Reg. XX-XXIV; N. F. V 117. – Kstchronik IX 547; XIII 42, 420; XVI 214, 715; XVII 211, 597; XVIII 497. – Kunstf. Alle III-VI; XV, XVI. – Jahrb. d. Bilder- u. Kstblätterpreise II u. IV. – Kat. Münch. Glaspal. 1900, 1901, 1904, 1906-14; Berlin: Akad. Ausst. 1886, Internat. Kstausst. 1896, Große Kstausst. 1893, 1895, 1899, 1904, 1908, 1909; Deutschnat. Kstausst. Düsseldorf 1907; Ausst. d. Gemälde a. d. Priv.-Gal. d. Prinzreg. Luitpold v. Bayern, Münch. 1913 p. 15f. u. Nachtr. IV (Abb.); Exhib. Carnegie Instit. Pittsburgh 1907. – Kat. d. angef. Mus.” (Thieme/Becker).

Angebot im Kundenauftrag.

450 EUR





Alfred-Arthur Brunel de Neuville (1853 Paris 1941) : Katzen / Chats - Öl auf Holz, signiert

Alfred-Arthur Brunel de Neuville (1852 Paris 1941) :

Katzen und Kätzchen an der Milchschüssel / Chats

Öl auf Holzplatte,
unten rechts signiert.

Darstellung : 21 × 27 cm.

Die Ränder umlaufend mit den üblichen Rahmenfalzbereibungen (s. z.B. linker Rand),
sonst in schöner Erhaltung.

Chats, huile sur bois, signé.

Bilder des Pariser Katzenmalers finden sich in den Museen in Béziers, Brest, Chateau Thierry und Louviers.

Der “Orig.-Rahmen”, an zwei Stellen mit größeren Beschädigungen, ist beigegeben.

Angebot im Kundenauftrag.

1450 EUR





Willy Moralt (1884 München 1947 Lenggries) : Mönch / Einsiedler vor der Klause und junges Mädchen. - Öl auf Holz

Willy Moralt (1884 München 1947 Lenggries) :

Einsiedler vor seiner Waldklause

Ein junges Dirndl bringt ihm einen Essenskorb,
in dem eine Flasche Wein nicht fehlt.

Öl auf Holz, unten links signiert

Bildmaß : 25,5 × 18 cm
Rahmen : 40 × 31 cm

Das Gemälde in sehr schöner Erhaltung,
auch der jüngere Rahmen wohlerhalten.

Literatur u.a.: Horst Ludwig (Hrsg.) : Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert, Band 6, S. 95 ff.

Angebot im Kundenauftrag.

1750 EUR





Jürgen Wegener (1901 Stolp/Pommern-1984 Pöcking/am Starnberger See) : Japanische Lilien. - Aquarell, 1974

Jürgen Wegener (1901 Stolp/Pommern-1984 Pöcking/am Starnberger See) :

“Japanische Lilien”

Aquarell, 1974,
unten rechts signiert.

Auf den beigegebenen Passepartout rückseitig die Betitelung
sowie eine Widmung des Künstlers mit Datum.

Darstellung/Blatt : ca. 50,5 × 36 cm (Ränder etwas ungleichmäßig)

Erhaltung : Am Bildrand umlaufende schmaler Lichtrand,
in der rechten unteren Ecke zwei kleine Papierfältchen.

Insgesamt in sehr schöner, farbfrisch leuchtender Erhaltung.

Aus konservatorischen Gründen wurde das Aquarell aus dem originalen Passepartout genommen.
Zur Dokumentation der Authentizität wird es aber lose beigegeben, ebenso wie ein Zwischenkarton,
der eine Widmung des Künstlers trägt : “Unserer lieben Maria zum 30. Oktober 1974 / Jürgen”

Die Detaildarstellung ist etwas näher an der Farbstellung als die Gesamtabbildung.

Vita : “Wegener, Jürgen, dtsch. Wandmaler, 18. 9. 1901 Stolp i. P., ansässig in Feldafing am Starnberger See. Stud. 1920,25 an den Verein. Staatssch. für freie u. angew. Kst in Berlin. Seit 1930 Lehrer für Wandmalerei an d. Ksthochsch. in Weimar. Wandbilder im Kreishaus in Weimar; Deckenbilder (Gleichnisse) ind. Garnisonk. in Jena; Deckenfresko (Sterben und Auferstehen d. Menschen) in d. Unterk. in Frankenhausen; Fresko: Überreichung der Stadtrechte durch Johann den Beständigen im Rathaus zu Pößneck; Fresko am Postamt in Feldafing. Ölbild: Garten am Starnberger See, in d. Bayer. Staatsgal. blünchen. Sonderausst. 1958 im Pavillon Alter Botan. Garten in München. Lit.: D. Kst im Dtsch. Reich, 3 (1939) 82 (Abb.), 88 (Abb.). – Velhagen & Klasings Monatsh., 53/I (1938,39) Taf. geg. p. 264, 285. – Mitteil. d. Kstlers.” (Vollmer V, 1961, 95).

115 EUR





Eduard Aigner (1903 Neuhaus - 1978 München) : Juradorf (Dollnstein). - Aquarell, 1949

Eduard Aigner (1903 Neuhaus – 1978 München) :

Juradorf (Dollnstein)

Aquarell,
unten rechts signiert und datiert : E/Aigner (19)49

Blattmaß : 29,5 × 40 cm.
Unter Glas gerahmt.

Insgesamt leicht lichtschattig, wie die Ränder unter dem Rahmenfalz anzeigen.
In der rechten oberen Ecken kleine, hinterlegte Einrisse.
Unwesentliche Millimeterläsur am Unterrand.

Insgesamt ansprechendes Aquarell mit feinem Altersschmelz.

E. Aigner verbrachte seine Realschulzeit in Eichstätt. Stand zu der Zeit mit dem späteren Maler der Neuen Sachlichkeit Fritz Burkhardt in Kontakt. Ab 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1932 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Später Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Ab 1961 ansässig in Wasserburg am Inn.

SW: Altmühltal, Altmühljura, Jurahaus, Legschieferdächer, Mörnsheim, Wellheim, Hagenacker, Solnhofen

165 EUR





Eduard Aigner (1903 Neuhaus - 1978 München) : Juradorf (Dollnstein) - Aquarell, 1940

Eduard Aigner (1903 Neuhaus – 1978 München) :

“Juradorf” (Dollnstein)

Aquarell,
unten rechts monogrammiert und datiert : EA (19)40 od. 49 (?)

Blattmaß : 30 × 40 cm.
Unter Glas gerahmt.

Insgesamt leicht lichtschattig, wie die Ränder unter dem Rahmenfalz anzeigen.
Die Blattränder vereinzelt mit Einrissen, die jedoch nicht in die Darstellung reichen.

Insgesamt ansprechendes Aquarell;
zeigt eine Jurahauslandschaft mit ihrer ganz eigenen kargen Schönheit.

Die Abbildung gibt die Farben ein wenig zu warm wieder,
in natura ist die Gesamtwirkung etwas kühler.

E. Aigner verbrachte seine Realschulzeit in Eichstätt. Stand zu der Zeit mit dem späteren Maler der Neuen Sachlichkeit Fritz Burkhardt in Kontakt. Ab 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1932 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Später Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Ab 1961 ansässig in Wasserburg am Inn.

SW: Altmühltal, Altmühljura, Jurahaus, Legschieferdächer, Mörnsheim, Wellheim, Hagenacker, Solnhofen

195 EUR





Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) : Scioragruppe im Bergell (Bregaglia). - Öl/Lwd., 1974

Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) :

“Scioragruppe i. Bergell” (Bregaglia)

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert : Seidl-Seitz.

Rückseitig auf Klebezettel und nochmals auf der Leinwand
vom Künstler betitelt, signiert und datiert : 1974.

Bildmaß : 70 × 90 cm
Rahmen : 89 × 110 cm

Das Gemälde in guter, frischer Erhaltung.

Der Rahmen wurde vom Künstler selbst gestaltet
(schlicht silberfarben und weiß gestrichen).

Studium an der Münchner Kunstakademie bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer. Nach dem Krieg regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst (Neue Münchner Künstlergenossenschaft).

485 EUR





ZUSCHREIBUNG : Alfred Junge (1886 Görlitz - 1964 Bad Kissingen) : Lido bei Genua. - Öl/Leinwand/Pappe

ZUSCHREIBUNG : Alfred Junge (1886 Görlitz – 1964 Bad Kissingen) :

“Lido bei Genua”

Öl auf Leinwand auf Pappe,
unten rechts signiert und datiert : A. Junge / 1925 (?)
Rückseitig betitelt.

Erhaltung :

An einigen Stellen die Leinwand von der Pappe gelöst und ganz leicht “angehoben”, aus dem Augenschein kaum bzw. eigentlich nicht merklich.

Der Rahmenausschnitt an einigen Stellen um einige Millimeter zu groß, so dass der Rand des Bild dort nicht ganz überdeckt wird (s. Pfeile Abb. 6).

Vita : “August Alfred Junge (* 29. Januar 1886 in Görlitz; † 21. Juli 1964 in Bad Kissingen war ein deutscher Filmarchitekt mit herausragender Karriere beim britischen Film. – Junge hatte 18-jährig als Schauspieler am Stadttheater seiner Heimatstadt Görlitz begonnen und spielte in der Folgezeit an Provinzbühnen (so zum Beispiel in Oberschlesien, wo er rund um das Jahr 1908 sein Domizil in Beuthen aufgeschlagen hatte).

Nach Kunststudien in Italien
kam Junge nach Berlin, wo er als Bühnenbildner an der dortigen Staatsoper und am Staatstheater arbeitete.

1920 stieß er zum Film. Dort assistierte Junge zunächst dem erfahrenen Architekten-Kollegen Paul Leni, ab 1923 zeichnete er als Chefarchitekt selbst verantwortlich. – Ein früher Förderer Alfred Junges wurde der Regisseur E. A. Dupont, für den der Görlitzer unter anderem die Bauten zu dessen berühmtestem Film Variété entwarf. Daneben war er vor allem für die Regisseure Hans Steinhoff und Erich Waschneck aktiv. Dupont und Junge gingen Ende 1927 nach England, um zwei Filme (Moulin Rouge und Nachtwelt) umzusetzen. Im Anschluss daran kehrten beide wieder nach Berlin zurück. Zwei weitere England-Engagements brachte das Team 1930 erneut auf die Britischen Inseln. Die dort entstandenen Kontakte führten 1932 zu Junges Entschluss, sich in London niederzulassen. Junge wurde am 22. Oktober 1946 eingebürgert.
Die Erfolge in England. – Er fand sofort Anschluss an die britische Filmindustrie und arbeitete zunächst für die Firma Gaumont. Neben zahlreichen schwächeren Filmen designte Junge auch mehrmals die Kulissen für Alfred Hitchcock (dessen Nebenwerk Waltzes from Vienna und die frühen Thriller Der Mann, der zuviel wußte und Jung und unschuldig). Mit dem betulichen Abenteuerstoff King Solomon’s Mines, der vorlagegerechten Adaption von A. J. Cronins sozialkritischem Roman Die Zitadelle und der vielbeachteten, gefeierten Lehrer-Biographie Auf Wiedersehen, Mr. Chips arbeitete sich Junge an die Spitze britischer Filmarchitekten. – 1942 begann eine überaus erfolgreiche Kooperation mit dem Regie- und Produktions-Duo Michael Powell (mit dem er bereits im Jahrzehnt zuvor erstmals zusammengearbeitet hatte) und Emeric Pressburger, für das Alfred Junge in den kommenden vier Jahren einige der vorzüglichsten Farbfilm-Großproduktionen dieses Jahrzehnts ausstattete. Vor allem seine Dekorationen zu dem romantischen Fantasy-Märchen Irrtum im Jenseits – besonders erwähnenswert: die Himmel-Sequenzen, die Junge mit seinem Landsmann Hein Heckroth entwarf – und das im Himalaya-Gebirge in Nordindien angesiedelte Nonnen- und Schuldrama Schwarze Narzisse, für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, gehörten zu den Spitzenleistungen britischer Filmarchitektur der 1940er Jahre. – Nach der Auszeichnung mit dem Akademiepreis benannte die amerikanische Filmgesellschaft MGM Junge zum Leiter der Design-Abteilung ihrer britischen Dependance. In dieser Eigenschaft überwachte er in den kommenden Jahren alle in Großbritannien gedrehten MGM-Produktionen in Bezug auf ihre künstlerische Gestaltung. Seine besten Spätwerke als Szenenbildner umfassten vor allem historische Stoffe, allen voran die beiden prunkvollen Ritterfilme Ivanhoe und Die Ritter der Tafelrunde mit Robert Taylor in der jeweiligen Hauptrolle. Nach dem kommerziellen Misserfolg des als Comeback von David O. Selznick konzipierten, überaus kostspieligen und ambitionierten Hemingway-Remakes In einem anderen Land zog sich Junge 1957 im Alter von 71 Jahren aus dem Filmgeschäft zurück.” (Wikipedia)





Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey - 1897 Paris) : Junge Dame / Portrait of a young lady. - Aquarell/Watercolor, 1888

Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey – 1897 Paris) :

Junge Dame / Young lady

Aquarell / Watercolor
signiert /signed : Eleonor E. Greatorex
datiert / dated : 1888

Bildmaß / Image size : 35 × 25 cm
Passepartout : 40 × 32 cm

Das Aquarell in schöner Erhaltung.
Es wurde alt, fest unter ein eigens dafür goldfarben bemaltes Passepartout montiert, das Passepartout mit einigen Defekten, am linken Schenkel stabil geklebt.

Der gebräunte Karton auf der Rückseite ist zusätzlich angebracht und stellt nicht die Rückseite des Aquarellpapiers dar.

The watercolor in fine condition, under a passepartout with visible traces of age, old fixedly mounted. The old browned cardbord which is depicted on the back is not identical with the backside of the fine watercolor paper.

Literatur : ThB14, 1921 (im Art. Greatorex, Eliza). Young, 1968; EAAm II, 1969; Johnson/Greutzner, 1976; Fielding, 1984; Falk, 1985; Falk II, 1999; Dugnat/Sanchez III, 2001. Women artists news (N.Y.) 7:1981(1)9-10; A.Blaugrund, Paris 1889. Amer. artists at the Universal Expos. (K Wander-Ausst.), Ph. 1989; L.M. Fink, Amer. art at the nineteenth-c. Paris Salons, Wa. 19 (siehe AKL)

Vita : “Born in Hoboken, New Jersey, Eleanor Greatorex was a specialist in floral paintings and figure works, instructed by her mother, Eliza, and her sister, Kathleen. She also studied at the National Academy of Design, 1869-1870, and in Paris with Carolus Duran and Jean-Jacques Henner in 1879. – In 1881, while sketching with her family in Algiers, she became ill, and they all returned to New York, although after her recovery, she and her sister traveled widely. In New York City, she joined her mother and sister in opening a studio and teaching art classes, and with her sister, she painted murals for the Ladies Reception Room in the Dakota Apartments in New York City. In 1886, she returned to Paris and exhibited in several Salon exhibitions. She also lived and taught at the family home in Cragsmoor, New York, and was a part of the Art Colony there. – She was a member of the American Watercolor Society. Exhibition venues included the Philadelphia Centennial Exposition of 1878, National Academy of Design, 1876-1885, Brooklyn Art Association in the 1870s and 1880s, Paris Salon in 1880 and 1888-1890, Boston Art Club 1884-1891, Art Institute of Chicago 1888-1889, and the Pennsylvania Academy in 1888. She was also an active exhibiter with the Women Etchers of America, but none of her etchings have been located” (AskArt)

255 EUR





Armand Henrion (1875 Lüttich/Liège - Paris 1958) : Waldstück mit Weiher / Forêt avec étang de la forêt- Öl/Holz / Peinture à l’huile sur bois

Armand Henrion (1875 Lüttich/Liège – Paris 1958)

Waldstück mit Waldweiher
Forêt avec étang de la forêt

Öl auf Holz / Peinture à l’huile sur bois
unten rechts signiert / Signature en bas à droite : ARM HENRION

Bildmaß / Taille de l’image : 45,8 x 37,5 cm.

In guter Erhaltung / La peinture en bon état.

Vita : Ab 1920 [in Paris] ansässig (frz. Staatsbürgerschaft). – Zunächst Zeichnungen für das Marionettentheater in Lüttich, Genreszenen zur Comedia dell’Arte und Plakatentwürfe im Stil der Belle Epoque. Ferner Landschaften (Ourthe-Tal), Figuren- und Genreszenen, Akte und Porträts. H.s zentrales Sujet ist das Selbstportät als Pierrot in einer Serie mit über 200 Variationen, in denen er unterschiedliche Gemütsbewegungen und damit die Thematik der Selbstentfremdung u. Bedrohtheit bildhaft macht.” (AKL LXXII, 2012, 40, Karin Sagner).

195 EUR





Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.) :

Die Kapelle “Unserer Lieben Frau” in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert u. ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
“Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Aflons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.”

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).
Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Druckstellen,
die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch nicht sehr stören.
Die im Bild verteilten hellen Stellen (bes. im Acker) dürften maltechnisch bedingt sein.

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit feinem Altersschmelz.

Vita : “Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …”

Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien, Rimsting, Wasserburg am Inn





Alexander Kircher (1867 Triest - 1939 Dresden) : Lagernde Beduinen am Abend/bei Gizeh (Ägypten). - Gouache

Alexander Kircher (1867 Triest – 1939 Dresden) :

Lagernde Beduinen am Abend/bei Gizeh (Ägypten)

Gouache,
unten rechts signiert : A. Kircher.

Bildmaß : 32 × 48 cm.

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung,
lediglich die alleräußersten Ecken teils minimal berieben.

Alt (etwas schief) auf bräunliche Unterlagepappe fest montiert.

Vita : “Kircher, Alexander, dt.- österr. Marine- und Landschaftsmaler, Illustrator, 26.2.1867 Triest – 16.9.1939 Dresden. – Biogramm : Zunächst Seeoffizierslaufbahn in der K.u.K. – Kriegsmarine. Nach einem Unfall ab 1888 Stud. der Malerei an der KA Berlin bei Hans Frederik Gude, Hermann Eschke, Fritz Sturm und Wilhelm Friedrich. Danach zahlr. Studien-Reisen durch Europa, Asien und Nordamerika. 1893 Beteiligung an der malerischen Ausgestaltung der Bauten der WA in Chicago. Arbeitet auch zeitweilig mit dem Marinemaler Hans v. Petersen an dessen Panoramen und Dioramen. Als Illustrator wirkt K. bei vielen angesehenen dt. und ausländischen Zss., u.a. bei der Leipziger Illustrierten Ztg, der Illustrierten Wochenschrift Reclams Universum (Leipzig), den Schriften des Österr. und Dt. Flotten-Ver. sowie dem Wiener Verlag Philipp & Kramer mit. Er schafft Feldpost- und Ansichtskarten für das Österr. Rote Kreuz, das Kriegsfürsorgeamt, den Wiener Künstlerpostkartenverlag BKWI, die Verlage Keinmayr & Bamberg in Laibach, Erste Uhrenfabrik, Hanns Konrad in Brüx, Tuck & Sons London, sowie Max Ettlinger & Co und Misch & Co. 1895-1900 Prof. an der KA Triest. Nach kurzem Aufenthalt in Wien 1904 Übersiedlung mit der Fam. nach Dresden. Dort freier Künstler und Anschluss an die Kunstgenossenschaft. Später Umzug nach Moritzburg, wo sich auch das Familien-Grab befindet. Um 1908 illustriert K. das Buch Unsere Kriegsflotte 1556-1908 von Freiherr Alfred v. Koudelka. 24 Orig. dieser Marinebilder erwirbt der österr. Kaiser Franz Joseph I. Seither sind Kaiser Franz Joseph I. und Wilhelm II. Förderer und Mäzene von K.s Kunst, in deren Auftrag er Marine- und Flottenbilder der K.u.K. – Kriegsmarine und bis 1917 der dt. Kriegsflotte schafft. Nach dem 1. WK hält K. den Wiederaufbau der dt. Handels- und Kriegsmarine in Gem. fest. Für sein Werk wird K. 1909 mit dem span. Orden Isabellas der Katholischen für Verdienste um Kunst und Wiss. ausgezeichnet.

Bibliographie : ThB20, 1927. C.H. Martelli, Diz. degli artisti di Trieste, Trieste 2001; P.Bussler, Hist. Lex. der bild. Künstler für Cuxhaven und Umgebung, Bremerhaven 2004; Schweers II, 2008. H.Gieseler (Ed.), Nordsee, Bd. 1, Dt. Lsch. in Wort und Bild, L. 1932; K.Gogg, Österreichs Kriegsmarine 1848-1918, Sg./St./Z. 1967; Fliegen 90/71 (K Heeresgeschichtliches Mus.), W. 1971; A.E. Sokol (Ed.), Seemacht Österreich, W./M./Z. 1972; H.J. Hansen (Ed.), Dt. Marinemalerei, Oldenburg/Ha. 1977; J. und C. Prange Bracker, Alster, Elbe und die See, Ha. 1981; E.Grapenthin, Künstler und Künstlerinnen in Bremerhaven und Umgebung 1827-1990, Bremen 1991; R.Basch-Ritter (Ed.), Österreich auf allen Meeren, Graz/W./Köln 1995; G.Pawlik/L.Baumgartner (Ed.), Österreichs Marine und Küste auf alten Postkarten, Graz 1996; S.Lozo, A.K. – Porträts von Schiffen (K Kroatisches Maritimes Mus.), Split 2000; J.Jensen, Kiel und die See in der Kunst und Bildreportage, Heide 2004; T.Habersatter (Ed.), Schiff voraus (K), Sg. 2005. (AKL LXXX, 2014, 307).

580 EUR





Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau) : Im Donaumoos (?) - Aquarell

Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau)

Im Donaumoos (?)

Aquarell, unten links signiert : R. Scharl

Bildmaß : 30 × 40 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell in schöner/farbfrischer Erhaltung.

Unter Passepartout und Glas gerahmt, in einer schlicht weiß gefassten, kantig/tiefen Leiste (Kastenrahmen), dürfte wohl vom Künstler selbst so ausgesucht worden sein.

Unsererseits wurde der Rahmen geöffnet, das Glas innen gereinigt, Passepartout und Glas staubfrei verschlossen und der Rahmen gleichfarbig weiß leicht übergangen.

Bild und Rahmen in gepflegt stimmiger Erscheinung.
Das Aquarell ist im Augenschein leuchtender als es die Digitalaufnahme zeigen kann. – Die verschiedenen Schatten, die auf den Abbildungen zu sehen sind, haben rein wiedergabetechn. Gründe.

95 EUR






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