Jürgen Wegener (1901 Stolp/Pommern-1984 Pöcking/am Starnberger See) : Japanische Lilien. - Aquarell, 1974

Jürgen Wegener (1901 Stolp/Pommern-1984 Pöcking/am Starnberger See) :

“Japanische Lilien”

Aquarell, 1974,
unten rechts signiert.

Auf den beigegebenen Passepartout rückseitig die Betitelung
sowie eine Widmung des Künstlers mit Datum.

Darstellung/Blatt : ca. 50,5 × 36 cm (Ränder etwas ungleichmäßig)

Erhaltung : Am Bildrand umlaufende schmaler Lichtrand,
in der rechten unteren Ecke zwei kleine Papierfältchen.

Insgesamt in sehr schöner, farbfrisch leuchtender Erhaltung.

Aus konservatorischen Gründen wurde das Aquarell aus dem originalen Passepartout genommen.
Zur Dokumentation der Authentizität wird es aber lose beigegeben, ebenso wie ein Zwischenkarton,
der eine Widmung des Künstlers trägt : “Unserer lieben Maria zum 30. Oktober 1974 / Jürgen”

Die Detaildarstellung ist etwas näher an der Farbstellung als die Gesamtabbildung.

Vita : “Wegener, Jürgen, dtsch. Wandmaler, 18. 9. 1901 Stolp i. P., ansässig in Feldafing am Starnberger See. Stud. 1920,25 an den Verein. Staatssch. für freie u. angew. Kst in Berlin. Seit 1930 Lehrer für Wandmalerei an d. Ksthochsch. in Weimar. Wandbilder im Kreishaus in Weimar; Deckenbilder (Gleichnisse) ind. Garnisonk. in Jena; Deckenfresko (Sterben und Auferstehen d. Menschen) in d. Unterk. in Frankenhausen; Fresko: Überreichung der Stadtrechte durch Johann den Beständigen im Rathaus zu Pößneck; Fresko am Postamt in Feldafing. Ölbild: Garten am Starnberger See, in d. Bayer. Staatsgal. blünchen. Sonderausst. 1958 im Pavillon Alter Botan. Garten in München. Lit.: D. Kst im Dtsch. Reich, 3 (1939) 82 (Abb.), 88 (Abb.). – Velhagen & Klasings Monatsh., 53/I (1938,39) Taf. geg. p. 264, 285. – Mitteil. d. Kstlers.” (Vollmer V, 1961, 95).

115 EUR





Gemälde-Ankauf : Gemälde von Malern der Münchner Schule (19.-20. Jahrhundert)

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Eduard Aigner (1903 Neuhaus - 1978 München) : Juradorf (Dollnstein). - Aquarell, 1949

Eduard Aigner (1903 Neuhaus – 1978 München) :

Juradorf (Dollnstein)

Aquarell,
unten rechts signiert und datiert : E/Aigner (19)49

Blattmaß : 29,5 × 40 cm.
Unter Glas gerahmt.

Insgesamt leicht lichtschattig, wie die Ränder unter dem Rahmenfalz anzeigen.
In der rechten oberen Ecken kleine, hinterlegte Einrisse.
Unwesentliche Millimeterläsur am Unterrand.

Insgesamt ansprechendes Aquarell mit feinem Altersschmelz.

E. Aigner verbrachte seine Realschulzeit in Eichstätt. Stand zu der Zeit mit dem späteren Maler der Neuen Sachlichkeit Fritz Burkhardt in Kontakt. Ab 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1932 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Später Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Ab 1961 ansässig in Wasserburg am Inn.

SW: Altmühltal, Altmühljura, Jurahaus, Legschieferdächer, Mörnsheim, Wellheim, Hagenacker, Solnhofen

165 EUR





Eduard Aigner (1903 Neuhaus - 1978 München) : Juradorf (Dollnstein) - Aquarell, 1940

Eduard Aigner (1903 Neuhaus – 1978 München) :

“Juradorf” (Dollnstein)

Aquarell,
unten rechts monogrammiert und datiert : EA (19)40 od. 49 (?)

Blattmaß : 30 × 40 cm.
Unter Glas gerahmt.

Insgesamt leicht lichtschattig, wie die Ränder unter dem Rahmenfalz anzeigen.
Die Blattränder vereinzelt mit Einrissen, die jedoch nicht in die Darstellung reichen.

Insgesamt ansprechendes Aquarell;
zeigt eine Jurahauslandschaft mit ihrer ganz eigenen kargen Schönheit.

Die Abbildung gibt die Farben ein wenig zu warm wieder,
in natura ist die Gesamtwirkung etwas kühler.

E. Aigner verbrachte seine Realschulzeit in Eichstätt. Stand zu der Zeit mit dem späteren Maler der Neuen Sachlichkeit Fritz Burkhardt in Kontakt. Ab 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1932 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Später Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Ab 1961 ansässig in Wasserburg am Inn.

SW: Altmühltal, Altmühljura, Jurahaus, Legschieferdächer, Mörnsheim, Wellheim, Hagenacker, Solnhofen

195 EUR





Max Radler (1904 Breslau - 1971 München) : Stille Landschaft im November. - Aquarell, 1944

Max Radler (1904 Breslau – 1971 München) :

Stille Landschaft im November

Aquarell, November 1944.
unten rechts signiert und datiert.

Auf der Blattrückseite oben rechts mit Bleistift ‘November 44’,
vom Montierungsstreifen überdeckt, dennoch klar lesbar.

Darstellung/Blatt : 23,5 × 17,5 cm

Insgesamt in schöner Erhaltung.
Eine kleine Dunkelverfärbung am Oberrand mittig.
Unter einem alten/zeitgenöss. Passepartout montiert.
Wie der schmale Streifen, der vom Passepartoutrand überdeckt wird, zeigt,
ist nur ein ganz minimaler Lichtrand zu vermerken.
Die Montierungsstreifen (Natronpapier) verursachen keinen Schaden u. können belassen werden,
die erwähnte Verfärbung dürfte auch nicht davon herrühren.

Vita : “… 1918-23 Lehrjahre als Steinmetz, Stuckateur und Schreiner. Auf seiner Gesellenwanderschaft lässt er sich 1924 in München nieder. 1927/28 besucht er die dortige Meisterschule für Dekorationskunst, an der u.a. Georg Schrimpf unterrichtet … [N]ach dem Zusammenbruch des NS-Staates ab 1946 Mitgl. der Neuen Gruppe regelmäßig [Ausstellung] im Haus der Kunst (München) … 1928 entwickeln sich auch Freundschaften zw. R. und seinem Lehrer Schrimpf, dessen weiträumige, menschenleere Lsch. in neusachlicher Auffassung ihn stark beeinflussen, mit dem Schriftsteller Oskar Maria Graf, dessen 1928 ersch. Erzählband Bayerisches Dekameron R. illustriert, und mit dem Maler Fritz Burkhardt, der ihn über Jahre finanziell unterstützt.

Ab 1930 stellt R. bei den Juryfreien im Münchner Glaspalast aus. 1939-45 ist er Soldat bzw. in engl. Kriegsgefangenschaft. Bei Bombenangriffen auf München wird nahezu sein gesamter Atelierbestand vernichtet.

Ab 1946 entstehen Ill. für die Kinder-Zs. Ping-Pong und Karikaturen für den ebenfalls im Freitag-Verlag ersch. Der Simpl, der bereits 1950 eingestellt wird. 1954 wird er zu einem der wesentlichen Karikaturisten des unter dem orig. Titel wieder ersch. SIMPLICISSIMUS, dessen Erscheinen jedoch 1967 ebenfalls endet.” (AKL XCVII, 2018).





Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) : Scioragruppe im Bergell (Bregaglia). - Öl/Lwd., 1974

Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) :

“Scioragruppe i. Bergell” (Bregaglia)

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert : Seidl-Seitz.

Rückseitig auf Klebezettel und nochmals auf der Leinwand
vom Künstler betitelt, signiert und datiert : 1974.

Bildmaß : 70 × 90 cm
Rahmen : 89 × 110 cm

Das Gemälde in guter, frischer Erhaltung.

Der Rahmen wurde vom Künstler selbst gestaltet
(schlicht silberfarben und weiß gestrichen).

Studium an der Münchner Kunstakademie bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer. Nach dem Krieg regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst (Neue Münchner Künstlergenossenschaft).

485 EUR





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Orientalin (Studie). - Öl/Malpappe

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Orientalin (Studie)

Öl auf Malpappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers
im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß : 48,5 × 24 cm
Vergolderrahmen : 56,5 × 32,5 cm

So dynamischer wie kräftiger Farbauftrag, von hoher Präsenz, die sich in der Abbildung nur abgeschwächt wiedergeben läßt. – Bild und Rahmen in schöner Erhaltung (mit der Quarzlampe geprüft).

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland

375 EUR





ZUSCHREIBUNG : Alfred Junge (1886 Görlitz - 1964 Bad Kissingen) : Lido bei Genua. - Öl/Leinwand/Pappe

ZUSCHREIBUNG : Alfred Junge (1886 Görlitz – 1964 Bad Kissingen) :

“Lido bei Genua”

Öl auf Leinwand auf Pappe,
unten rechts signiert und datiert : A. Junge / 1925 (?)
Rückseitig betitelt.

Erhaltung :

An einigen Stellen die Leinwand von der Pappe gelöst und ganz leicht “angehoben”, aus dem Augenschein kaum bzw. eigentlich nicht merklich.

Der Rahmenausschnitt an einigen Stellen um einige Millimeter zu groß, so dass der Rand des Bild dort nicht ganz überdeckt wird (s. Pfeile Abb. 6).

Vita : “August Alfred Junge (* 29. Januar 1886 in Görlitz; † 21. Juli 1964 in Bad Kissingen war ein deutscher Filmarchitekt mit herausragender Karriere beim britischen Film. – Junge hatte 18-jährig als Schauspieler am Stadttheater seiner Heimatstadt Görlitz begonnen und spielte in der Folgezeit an Provinzbühnen (so zum Beispiel in Oberschlesien, wo er rund um das Jahr 1908 sein Domizil in Beuthen aufgeschlagen hatte).

Nach Kunststudien in Italien
kam Junge nach Berlin, wo er als Bühnenbildner an der dortigen Staatsoper und am Staatstheater arbeitete.

1920 stieß er zum Film. Dort assistierte Junge zunächst dem erfahrenen Architekten-Kollegen Paul Leni, ab 1923 zeichnete er als Chefarchitekt selbst verantwortlich. – Ein früher Förderer Alfred Junges wurde der Regisseur E. A. Dupont, für den der Görlitzer unter anderem die Bauten zu dessen berühmtestem Film Variété entwarf. Daneben war er vor allem für die Regisseure Hans Steinhoff und Erich Waschneck aktiv. Dupont und Junge gingen Ende 1927 nach England, um zwei Filme (Moulin Rouge und Nachtwelt) umzusetzen. Im Anschluss daran kehrten beide wieder nach Berlin zurück. Zwei weitere England-Engagements brachte das Team 1930 erneut auf die Britischen Inseln. Die dort entstandenen Kontakte führten 1932 zu Junges Entschluss, sich in London niederzulassen. Junge wurde am 22. Oktober 1946 eingebürgert.
Die Erfolge in England. – Er fand sofort Anschluss an die britische Filmindustrie und arbeitete zunächst für die Firma Gaumont. Neben zahlreichen schwächeren Filmen designte Junge auch mehrmals die Kulissen für Alfred Hitchcock (dessen Nebenwerk Waltzes from Vienna und die frühen Thriller Der Mann, der zuviel wußte und Jung und unschuldig). Mit dem betulichen Abenteuerstoff King Solomon’s Mines, der vorlagegerechten Adaption von A. J. Cronins sozialkritischem Roman Die Zitadelle und der vielbeachteten, gefeierten Lehrer-Biographie Auf Wiedersehen, Mr. Chips arbeitete sich Junge an die Spitze britischer Filmarchitekten. – 1942 begann eine überaus erfolgreiche Kooperation mit dem Regie- und Produktions-Duo Michael Powell (mit dem er bereits im Jahrzehnt zuvor erstmals zusammengearbeitet hatte) und Emeric Pressburger, für das Alfred Junge in den kommenden vier Jahren einige der vorzüglichsten Farbfilm-Großproduktionen dieses Jahrzehnts ausstattete. Vor allem seine Dekorationen zu dem romantischen Fantasy-Märchen Irrtum im Jenseits – besonders erwähnenswert: die Himmel-Sequenzen, die Junge mit seinem Landsmann Hein Heckroth entwarf – und das im Himalaya-Gebirge in Nordindien angesiedelte Nonnen- und Schuldrama Schwarze Narzisse, für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, gehörten zu den Spitzenleistungen britischer Filmarchitektur der 1940er Jahre. – Nach der Auszeichnung mit dem Akademiepreis benannte die amerikanische Filmgesellschaft MGM Junge zum Leiter der Design-Abteilung ihrer britischen Dependance. In dieser Eigenschaft überwachte er in den kommenden Jahren alle in Großbritannien gedrehten MGM-Produktionen in Bezug auf ihre künstlerische Gestaltung. Seine besten Spätwerke als Szenenbildner umfassten vor allem historische Stoffe, allen voran die beiden prunkvollen Ritterfilme Ivanhoe und Die Ritter der Tafelrunde mit Robert Taylor in der jeweiligen Hauptrolle. Nach dem kommerziellen Misserfolg des als Comeback von David O. Selznick konzipierten, überaus kostspieligen und ambitionierten Hemingway-Remakes In einem anderen Land zog sich Junge 1957 im Alter von 71 Jahren aus dem Filmgeschäft zurück.” (Wikipedia)





Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey - 1897 Paris) : Junge Dame / Portrait of a young lady. - Aquarell/Watercolor, 1888

Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey – 1897 Paris) :

Junge Dame / Young lady

Aquarell / Watercolor
signiert /signed : Eleonor E. Greatorex
datiert / dated : 1888

Bildmaß / Image size : 35 × 25 cm
Passepartout : 40 × 32 cm

Das Aquarell in schöner Erhaltung.
Es wurde alt, fest unter ein eigens dafür goldfarben bemaltes Passepartout montiert, das Passepartout mit einigen Defekten, am linken Schenkel stabil geklebt.

Der gebräunte Karton auf der Rückseite ist zusätzlich angebracht und stellt nicht die Rückseite des Aquarellpapiers dar.

The watercolor in fine condition, under a passepartout with visible traces of age, old fixedly mounted. The old browned cardbord which is depicted on the back is not identical with the backside of the fine watercolor paper.

Literatur : ThB14, 1921 (im Art. Greatorex, Eliza). Young, 1968; EAAm II, 1969; Johnson/Greutzner, 1976; Fielding, 1984; Falk, 1985; Falk II, 1999; Dugnat/Sanchez III, 2001. Women artists news (N.Y.) 7:1981(1)9-10; A.Blaugrund, Paris 1889. Amer. artists at the Universal Expos. (K Wander-Ausst.), Ph. 1989; L.M. Fink, Amer. art at the nineteenth-c. Paris Salons, Wa. 19 (siehe AKL)

Vita : “Born in Hoboken, New Jersey, Eleanor Greatorex was a specialist in floral paintings and figure works, instructed by her mother, Eliza, and her sister, Kathleen. She also studied at the National Academy of Design, 1869-1870, and in Paris with Carolus Duran and Jean-Jacques Henner in 1879. – In 1881, while sketching with her family in Algiers, she became ill, and they all returned to New York, although after her recovery, she and her sister traveled widely. In New York City, she joined her mother and sister in opening a studio and teaching art classes, and with her sister, she painted murals for the Ladies Reception Room in the Dakota Apartments in New York City. In 1886, she returned to Paris and exhibited in several Salon exhibitions. She also lived and taught at the family home in Cragsmoor, New York, and was a part of the Art Colony there. – She was a member of the American Watercolor Society. Exhibition venues included the Philadelphia Centennial Exposition of 1878, National Academy of Design, 1876-1885, Brooklyn Art Association in the 1870s and 1880s, Paris Salon in 1880 and 1888-1890, Boston Art Club 1884-1891, Art Institute of Chicago 1888-1889, and the Pennsylvania Academy in 1888. She was also an active exhibiter with the Women Etchers of America, but none of her etchings have been located” (AskArt)

255 EUR





Armand Henrion (1875 Lüttich/Liège - Paris 1958) : Waldstück mit Weiher / Forêt avec étang de la forêt- Öl/Holz / Peinture à l’huile sur bois

Armand Henrion (1875 Lüttich/Liège – Paris 1958)

Waldstück mit Waldweiher
Forêt avec étang de la forêt

Öl auf Holz / Peinture à l’huile sur bois
unten rechts signiert / Signature en bas à droite : ARM HENRION

Bildmaß / Taille de l’image : 45,8 x 37,5 cm.

In guter Erhaltung / La peinture en bon état.

Vita : Ab 1920 [in Paris] ansässig (frz. Staatsbürgerschaft). – Zunächst Zeichnungen für das Marionettentheater in Lüttich, Genreszenen zur Comedia dell’Arte und Plakatentwürfe im Stil der Belle Epoque. Ferner Landschaften (Ourthe-Tal), Figuren- und Genreszenen, Akte und Porträts. H.s zentrales Sujet ist das Selbstportät als Pierrot in einer Serie mit über 200 Variationen, in denen er unterschiedliche Gemütsbewegungen und damit die Thematik der Selbstentfremdung u. Bedrohtheit bildhaft macht.” (AKL LXXII, 2012, 40, Karin Sagner).

195 EUR





Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Hans Huber-Sulzemoos (1873-1951 Mchn.) :

Die Kapelle “Unserer Lieben Frau” in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert u. ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
“Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Aflons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.”

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).
Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Druckstellen,
die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch nicht sehr stören.
Die im Bild verteilten hellen Stellen (bes. im Acker) dürften maltechnisch bedingt sein.

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit feinem Altersschmelz.

Vita : “Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …”

Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien, Rimsting, Wasserburg am Inn





Alexander Kircher (1867 Triest - 1939 Dresden) : Lagernde Beduinen am Abend/bei Gizeh (Ägypten). - Gouache

Alexander Kircher (1867 Triest – 1939 Dresden) :

Lagernde Beduinen am Abend/bei Gizeh (Ägypten)

Gouache,
unten rechts signiert : A. Kircher.

Bildmaß : 32 × 48 cm.

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung,
lediglich die alleräußersten Ecken teils minimal berieben.

Alt (etwas schief) auf bräunliche Unterlagepappe fest montiert.

Vita : “Kircher, Alexander, dt.- österr. Marine- und Landschaftsmaler, Illustrator, 26.2.1867 Triest – 16.9.1939 Dresden. – Biogramm : Zunächst Seeoffizierslaufbahn in der K.u.K. – Kriegsmarine. Nach einem Unfall ab 1888 Stud. der Malerei an der KA Berlin bei Hans Frederik Gude, Hermann Eschke, Fritz Sturm und Wilhelm Friedrich. Danach zahlr. Studien-Reisen durch Europa, Asien und Nordamerika. 1893 Beteiligung an der malerischen Ausgestaltung der Bauten der WA in Chicago. Arbeitet auch zeitweilig mit dem Marinemaler Hans v. Petersen an dessen Panoramen und Dioramen. Als Illustrator wirkt K. bei vielen angesehenen dt. und ausländischen Zss., u.a. bei der Leipziger Illustrierten Ztg, der Illustrierten Wochenschrift Reclams Universum (Leipzig), den Schriften des Österr. und Dt. Flotten-Ver. sowie dem Wiener Verlag Philipp & Kramer mit. Er schafft Feldpost- und Ansichtskarten für das Österr. Rote Kreuz, das Kriegsfürsorgeamt, den Wiener Künstlerpostkartenverlag BKWI, die Verlage Keinmayr & Bamberg in Laibach, Erste Uhrenfabrik, Hanns Konrad in Brüx, Tuck & Sons London, sowie Max Ettlinger & Co und Misch & Co. 1895-1900 Prof. an der KA Triest. Nach kurzem Aufenthalt in Wien 1904 Übersiedlung mit der Fam. nach Dresden. Dort freier Künstler und Anschluss an die Kunstgenossenschaft. Später Umzug nach Moritzburg, wo sich auch das Familien-Grab befindet. Um 1908 illustriert K. das Buch Unsere Kriegsflotte 1556-1908 von Freiherr Alfred v. Koudelka. 24 Orig. dieser Marinebilder erwirbt der österr. Kaiser Franz Joseph I. Seither sind Kaiser Franz Joseph I. und Wilhelm II. Förderer und Mäzene von K.s Kunst, in deren Auftrag er Marine- und Flottenbilder der K.u.K. – Kriegsmarine und bis 1917 der dt. Kriegsflotte schafft. Nach dem 1. WK hält K. den Wiederaufbau der dt. Handels- und Kriegsmarine in Gem. fest. Für sein Werk wird K. 1909 mit dem span. Orden Isabellas der Katholischen für Verdienste um Kunst und Wiss. ausgezeichnet.

Bibliographie : ThB20, 1927. C.H. Martelli, Diz. degli artisti di Trieste, Trieste 2001; P.Bussler, Hist. Lex. der bild. Künstler für Cuxhaven und Umgebung, Bremerhaven 2004; Schweers II, 2008. H.Gieseler (Ed.), Nordsee, Bd. 1, Dt. Lsch. in Wort und Bild, L. 1932; K.Gogg, Österreichs Kriegsmarine 1848-1918, Sg./St./Z. 1967; Fliegen 90/71 (K Heeresgeschichtliches Mus.), W. 1971; A.E. Sokol (Ed.), Seemacht Österreich, W./M./Z. 1972; H.J. Hansen (Ed.), Dt. Marinemalerei, Oldenburg/Ha. 1977; J. und C. Prange Bracker, Alster, Elbe und die See, Ha. 1981; E.Grapenthin, Künstler und Künstlerinnen in Bremerhaven und Umgebung 1827-1990, Bremen 1991; R.Basch-Ritter (Ed.), Österreich auf allen Meeren, Graz/W./Köln 1995; G.Pawlik/L.Baumgartner (Ed.), Österreichs Marine und Küste auf alten Postkarten, Graz 1996; S.Lozo, A.K. – Porträts von Schiffen (K Kroatisches Maritimes Mus.), Split 2000; J.Jensen, Kiel und die See in der Kunst und Bildreportage, Heide 2004; T.Habersatter (Ed.), Schiff voraus (K), Sg. 2005. (AKL LXXX, 2014, 307).

580 EUR





Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau) : Im Donaumoos (?) - Aquarell

Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau)

Im Donaumoos (?)

Aquarell, unten links signiert : R. Scharl

Bildmaß : 30 × 40 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell in schöner/farbfrischer Erhaltung.

Unter Passepartout und Glas gerahmt, in einer schlicht weiß gefassten, kantig/tiefen Leiste (Kastenrahmen), dürfte wohl vom Künstler selbst so ausgesucht worden sein.

Unsererseits wurde der Rahmen geöffnet, das Glas innen gereinigt, Passepartout und Glas staubfrei verschlossen und der Rahmen gleichfarbig weiß leicht übergangen.

Bild und Rahmen in gepflegt stimmiger Erscheinung.
Das Aquarell ist im Augenschein leuchtender als es die Digitalaufnahme zeigen kann. – Die verschiedenen Schatten, die auf den Abbildungen zu sehen sind, haben rein wiedergabetechn. Gründe.

95 EUR





Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau) : Talblick (Altmühltal?) - Aquarell

Rudolf Scharl (1925-2014, Neuburg a.d. Donau)

“Talblick”

Auf der Rahmenleiste rücks. so bezeichnet.
Der gegenüberliegende Höhenrücken legt nahe, dass es sich um
einen Blick ins Altmühltal handelt.

Aquarell, unten rechts signiert : R. Scharl

Bildmaß : 30 × 40 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell in schöner/farbfrischer Erhaltung.

Unter Passepartout und Glas gerahmt, in einer schlicht weiß gefassten, kantig/tiefen Leiste. Die Rahmung stammt offensichtl. vom Künstler selbst.

Unsererseits wurde der Rahmen geöffnet, das Glas innen gereinigt, Passepartout und Glas staubfrei verschlossen und der Rahmen gleichfarbig weiß übergangen.

Das leichte Altersspuren zeigende Passepartout (kleine Pünktchen u. zwei minimale Wasserrändchen an der äußersten Unterkante) wurde belassen.

Bild und Rahmen in einer gepflegten, stimmigen Erscheinung.
Das Aquarell ist im Augenschein leuchtender als es die Digitalaufnahme zeigen kann. – Die verschiedenen Schatten, die auf der Abb. mit Rahmen zu sehen sind, haben abbild.-techn. Gründe.

95 EUR





[Anonymus] : Damenakt (Studie). - Öl auf Pappe, um 1900/1920

[Anonymus] :

Damenakt (Studie)

Öl auf starker Pappe,
unten rechts signiert (für uns nicht entzifferbar).

Rückseitig ein Stempel,
eindeutig lesbar : B(uda)Pest

Etwa um 1900- 1920.

Bildmaß : 40 × 25 cm.

Übliche, geringe Altersspuren.
Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.

Typische Akademiestudie, mit Stand- und Spielbeindarstellung.

275 EUR





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Kosake (Studie). - Öl auf Malpappe, ohne Signatur

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Kosake (Studie)

Öl auf Leinwand auf Pappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß (Lichte) : 43 × 24,5 cm
Vergolderrahmen : 50 × 31 cm

Bild und Rahmen in schöner Erhaltung, das Gemälde mit der Quarzlampe geprüft.

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland.

Erinnert etwas an den “Tscherkessen-Maler” Franz Roubaud.

395 EUR





Zuschreibung : Josef Behamgruber (1845 Niederaudorf - 1919 Oberaudorf): Ansicht von Oberaudorf. - Öl auf Leinwand

Zuschreibung : Josef Behamgruber (1845 Niederaudorf – 1919 Oberaudorf)

Ansicht von Oberaudorf (Inntal)

Im Hintergrund der Inn, der Zahme Kaiser
und Spitzen des Wilden Kaisers, davor rechts Floriberg und Burgberg (Ruine Auerburg).

Öl auf Leinwand.

Ohne Bezeichnung,
lediglich auf der Rückseite ein Schildchen mit der Aufschrift :
Pfarrer Oberaudorf / Herrn Jose(ph) von Pra… (so od. ähnlich).

Darstellung : 43 × 61 cm
Rahmen : 54 × 71 cm

Auf dem Rahmen Messingschildchen mit der Gravur :
“Oberaudorf um 1860” (diese Datierung dürfte deutlich zu früh ansetzen).

Die Leinwand wurde fachgerecht doubliert (keine Blasen etc.).
Der Grund für die Doublierung ist nicht recht ersichtlich, außer einer leichten,
altersüblichen Krakelee sind keine Schäden in der Malschicht merklich (auch keine Retuschen etc.).

Von sehr ansprechender Gesamterhaltung.

Aufwändiger, neuerer Vergolderrahmen (wohl Kurt Petzenhammer, München),
ganz vereinzelt minimale Handhabungsspuren.

Zur Zuschreibung :
Das AKL beinhaltetet folg. Eintrag “Behamgruber (…) dt. Maler-Familie, Landwirte und Kirchenmaler in Nieder- und Oberaudorf/Kr. Rosenheim, 1764-1919 tätig (Bd. VIII, 1994, 293). – In einem eigenen Eintrag (ebd.) schließlich wird Josef Behamgruber mit den o.g. Lebensdaten erwähnt, eine Zuschreibung an jenen erscheint plausibel. – Knappe Auskunft über die Behamgruber findet sich auch bei Hans Heyn: Süddeutsche Malerei. – Rosenheim, 1981. S. 209.

SW: Niederaudorf, Reisach, Kiefersfelden, Inntal, Brannenburg, Erl, Ebbs, Kufstein (Tirol).

680 EUR





[Anonymus] : Im Waldinneren. - Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen, wohl um 1900-1914

[Anonymus] :

[Im Waldinneren]

Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen,
ohne Bezeichnung.

Wohl um 1900/1914.
Darstellung/Malpappe : 46 × 35 cm.

Erhaltung : Die Leinwand nicht überall fest auf der Pappe – taktil merklich,
vom Auge her wenig auffällig. In der horizontalen Mitte ein Leinwandfaden etwas hervortretend. Einige kleine Farbabplatzungen, die beinahe wie aufgesetzte Lichter wirken.

Rückseitig handschriftl. eine Widmung : Zum Andenken / von Oma Pfannenstiel / “für Lydia”

Dazu ein Stempel der Bilder-, Spiegel- u. Rahmenhandlung Carl Bachmann in Altdorf (wohl Altdorf/bei Nürnberg), dabei ist nicht klar, ob es sich dabei um diejenige Fa. handelt, die lediglich das Aufziehen der Leinwand auf die Pappe bewerkstelligte oder ob durch sie das Bild vertrieben wurde.

Das Bild erinnert unwillkürlich an die Auffassung der nah gesehenen Bäume von Albert Weisgerber, “Sommertag” von 1907 sowie an einige andere seiner Waldinnenansichten mit hohen Bäumen und den Lichtflecken am Boden. Jedenfalls scheint die hier vorliegende Gemäldestudie in eine Zeit um 1900 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu weisen.

195 EUR





Attr. : George Bertin Scott (Scott de Plagnosses, Paris 1873-1942) : Reiterangriff/Attaque avec des cavaliers. - Huile sur toile / Öl auf Leinwand

Zuschreibung / Attribution :

George Bertin Scott (Paris 1873-1942), Scott de Plagnosses :

Attaque avec des cavaliers
Reiterattacke / Reiterangriff (Studie)

Öl auf Leinwand / Huile sur toile
unten rechts signiert / Signé en bas à droite

Bildmaß : 38 × 46 cm

Erhebliche Erhaltungseinschränkungen :

- In der Bildmitte zwei große Leinwandschlitze. Deux grandes fentes dans la toile

- Am Unterrand längsseits Farbabplatzung, die Anschlüsse jedoch gefestigt, weitere Absplitterungen nicht zu befürchten.

- Die Signatur nur rudimentär erhalten. Signature seulement rudimentaire.

175 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Unbek. Kirche. - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

“Hohenf… ert” (unbek. Kirche)

Aquarell auf starkem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Zwei Gehrungen leicht geöffnet (links ob./recht u.), geringe Bestoßungen/v.a. seitlich sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) : “Hohenf…ert” 1853 Franz Serafin Kreißl”

145 EUR





Attr. Charlotte Price (1796-1868) : (Bad) Ragaz (Schweiz): Aquarell / Watercolour (Charlotte Price Collection), ca. 1857

Attr. Charlotte Price (1796-1868) :

“Ragatz – From my window in Hotel Hof Ragatz. Sept. 22. Room 45.”

Aquarell über Bleistift, ca. 1857.

Nicht signiert, dabei akribisch ortsbezeichnet sowie mit Monats- u. Tagesdatum versehen,
verso von fremder Hand eine Datierung : “Circa 1857”,

Rückseitig von späterer Hand / On the reverse from later hand :
“From the Charlotte Price Collection / Unfinished Sketches / Volume 8 p. 52 (Switzerland), circa 1857”

Bildmaß : 19 × 26,5 cm
Unterlage : 25 × 36 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung. Alt auf Unterlagenpapier aufgezogen,
dieses an Oberrand und unterer Ecke mit Abrissen.

Watercolor over pencil, on the reverse from later hand attribution
to the Charlotte Price Collection.

155 EUR





[Anonymus] : Teresa von Avila (1515-1582). - Öl auf Leinwand, 18. Jahrhundert

[Anonymus] :

Teresa von Avila (1515-1582)

Öl auf Leinwand, 18. Jh.

99 × 88 cm, ungerahmt.

Die spanische Mystikerin und Gründerin des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen
in jugendlichem Alter, in Ordenstracht und mit den ihr zugehörigen Attributen.

Teils unwesentliche Farbabreibungen, feiner Altersschmelz.

350 EUR





[Anonymus] : Gravasalvas (Graubünden/Maloja/Oberengadin/Sils). - Bleistift, tls. weißgehöht

[Anonymus] :

“Gravasalvas”

Kt. Graubünden, Bez. Maloja, Kreis Ober Engadin, Gem. Sils

Bleistiftzeichnung auf olvivfarbenem Papier, teils weißgehöht,
ortsbezeichnet und datiert : 3/8 1921.
Signatur nicht entziffert.

Bildmaß (Umrahmung) : 25,5 × 35,5 cm
Blatt : ca. 28,5 × 39 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.
Blattkanten etwas lichtrandig, die rechten äußersten Ecken mit Japan hinterlegt.

Pencil drawing heightened in white, dated 3/8 1921. Signature lower right unreadable.
Outer edges right backed, otherwise in very fine condition

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Wallgau/bei Krün. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Sommerliches Wallgau

Aquarell,
signiert unten rechts,
Um 1920-1935.

Bildgröße : 37 × 51 cm

Erhaltung : Am linken u. rechten Rand jeweils ein kleiner/geschlossener Einriß (so gut wie nicht merklich),am Oberrand rechts ebefalls eine kleine Rißschließung (dort gering auffällig),
sonst in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Umgebung : Krün, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Ohlstadt, Jachenau, Schlehdorf, Schwaigen, Garmisch-Partenkirchen, Ettal, Kochel am See, Großweil, Oberammergau, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee, Riegsee

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.)

(reserv.)





Paul Hey (1867 München - 1962 Gauting), Zuschreibung : PALSWEIS (Gem. Bergkirchen/bei Dachau). - Tempera, wohl 1940er Jahre

Zuschreibung : Paul Hey (1867 München – 1962 Gauting)

Palsweis mit der Kirche St. Urban.

Gouache,
wohl Anfang/Mitte 1940-er Jahre.

Ohne Signatur oder sonstiger Bezeichnung.
Bildmaß : 34 × 65 cm. Auf starkem Karton.

Die weiße Umrandung an zwei Seiten beschnitten, Kanten gering berieben.
Die Farbauslassungen, die den Malgrund durchscheinen/mitspielen lassen
(v.a. in der Himmelspartie), sind beabsichtigt.

Geringe Altersspuren. Insgesamt in sehr ansprechender Erhaltung.

Die beiden Detailabbildungen sind wesentlich farbrichtiger als die Gesamtaufnahme.

Palsweis, Gemeinde Bergkirchen/Olching/Lk. Dachau.

195 EUR






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