Georg von Hoeßlin (1851 Budapest-1923 München) : Vermutl. Kloster Maulbronn (Kreuzgang). - Öl aus Leinwand, signiert

Georg (auch George) von Hoeßlin (1851 Budapest/Augsburg – 1923 München) :

Vermutl. Kloster Maulbronn (Kreuzgang)

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert.

Die Signatur nur äußerst schwer zu lesen, dennoch “Hoesslin” (mit einiger Mühe) eindeutig. Die alte (wohl eigenhändige) Bezeichnung auf dem Keilrahmen oben weist in die gleiche Richtung : Georg von Hoesslin München.

Rückseitig auf dem unteren Rahmenschenkel aus jüngerer Zeit ortsbezeichnet,
die Richtigkeit dieser Angabe konnte von uns nicht überprüft werden.

Darstellung : 49,5 × 36 cm
Rahmen : 55 × 42 cm

Ansprechender Gesamteindruck des Gemäldes. Einige geringe Bereibungen im linken Pflasterbereich, die kaum auffallen.

Der alte Rahmen rundum stark berieben und mit zahlreichen Ausbesserungen, insgesamt aber stimmig und zum Bild m.E. passend.

Vita : Hoeßlin, Georg von, Maler, aus einer alten Augsburger Patrizierfamilie stammend, geb. 20. 3. 1851 in Budapest (bei einem vorübergehenden dort. Aufenthalt der Eltern), † Anfang 1923 in München. In Amerika erzogen, sollte er Kaufmann werden, wandte sich aber 1871 der Kunst zu und wurde Schüler der Kstgew.-Schule u. der Akad. in München. 1875 erster Aufenthalt in Italien. 1880 einige Zeit in Boston, dann mehrere Jahre in Rom; seitdem in München ansässig; fast alljährlich Studienreisen nach Italien. Schloß sich an W. Lindenschmit an. H. malte histor., allegor. u. mytholog. Kompositionen, religiös-mystische Darstell., aber auch Landschaften (Motive aus Italien) u. Porträts, die er seit 1876 im Münchner Glaspalast zeigte. Die meisten Werke H.s kamen in engl. u. amerik. Privatbesitz. F. v. Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., I 2 (1895). – Das geist. Deutschland, 1898. – W. Zils, Geist. u. kunstler. München, 1919 (Selbstbiogr.). – Der Turmer, IX 2 (1907) 279 bis 87 (A. Dobsky). – Kst unserer Zeit, 1910 II p. 139-56 (Fr. Lehr). – Fr. Pecht, Gesch. d. Münchner Kst, 1848. – Katal. Ausst. Münchner Malerei von 1850-80, Gal. Heinemann München, 1922. – Die Kunst, XLVII (1923) Beibl. zu Heft 8 p. V (Todesnachr.). (Vollmer)

250 EUR





Rudolf Complojer sen. (1905 Mühlbach/Pustertal - 1991 Ritten) : Bauernhof. - Aquarell.

Rudolf Complojer sen. (1905 Mühlbach/Südtirol – 1991) :

Bauernhof.

Aquarell, signiert.

Darstellung : 6,5 × 26,5 cm
Unterlagekarton : 10 × 40 cm

In sehr schöner Erhaltung.

Das Aquarell professionell auf Unterlagekarton montiert (d.h. ggf. leicht davon wieder ablösbar).

Vita : Complojer, Rudolf, Vater von Rudolf Maria C. Stud.: KGS Bozen bei den Bildhauern Franz Ehrenhöfer, Lintner und Hans Plangger. Außerdem Schüler von Hubert Lanzinger in Innsbruck. – Kolorist., heimatl. Lsch., v.a. stimmungsvolle Winterbilder, Bauernhäuser und Blumenstücke in Aqu. und Öl. – Bibliographie : Vo1, 1953. ÖKL IV, 1978; Fuchs, Maler (20.Jh.) I, 1985. Südtiroler Maler und Bildhauer der Gegenwart (K Gal. Eichinger), M. 1972; Kreuzer-Eccel, 1982” (AKL XX, 1998, 471)

175 EUR





Zuschreibung : Max Hitzler (Augsburg 1911 - 1991 Neuburg/Donau) : Im Jura bei Mörnsheim/Solnhofen. - Öl auf Leinwand

Zuschreibung : Max Hitzler (Augsburg 1911 – 1991 Neuburg/Donau) :

“Im Jura / b. Mörnsheim”

Das Bild zeigt die Zwölf Apostel zwischen Mörnsheim und Solnhofen.

Öl (Studie) auf Leinwand, wohl 1960er Jahre,
ohne Signatur.

Öl auf Leinwand, nicht signiert.

Rückseitig alter Klebezettel u.a. mit Preis u. Betitelung.
Bildmaß : 50 × 39 cm (ohne Rahmen)

In schöner, unberührter Erhaltung.

Max Hitzler war mit Carl Otto Müller befreundet, mit dem zusammen er
im oberen Altmühltal wohl auch malte (s. Photo der beiden im untenstehenden Ktlg., S. 6 oben li.)

Literatur : Max Hitzler. Mensch und Maler. – Katalog zur Ausstellung in der Städtischen Galerie Neuburg, im Rathausflez. – Texte : Winfried Rein u. Marion Kapfer. – Neuburg, 2013

115 EUR





[Anonymus] : Mann mit Haube (Pierrot?). - Aquarell, wohl Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Mann mit Haube (Pierrot?)

Aquarell/Deckfarbe, wohl Mitte 20. Jh.,
ohne Bezeichnung.

Blattmaß : 27 × 19 cm

Das Blatt maltechn. bedingt etwas faltig, v.a. an den Blatträndern.

Ein feines Kunststück!

85 EUR





E. Kollmann : Fraueninsel im Chiemsee. - Aquarell, 1881

E. Kollmann :

Fraueninsel im Chiemsee

Aquarell,
unten links signiert und datiert : E. Kollmann / 1881

Bildmaß : 15,3 × 23 cm

In guter Erhaltung.

115 EUR





Julius Klebe (1873 Kassel - 1951 München) : Abendwolken nach dem Gewitter am Starnberger See. - Öl/Hartfaser, 1949

Julius Klebe (1873 Kassel – 1951 München) :

“Abendwolken nach dem Gewitter am Starnberger See”

Öl auf Hartfaser,
unten rechts signiert und datiert : J. Klebe / Mchn. 1949

Bildmaß : 53 × 74 cm (ohne Rahmen).

Erhaltung :

- Einige oberflächliche (aber wohl kaum sehr störende) Bereibungen
v.a. in der Wasserpartie vor dem Segelboot links; auch einige Verschmutzungen, die jedoch bei der kräftigen, großzügigen Pinselschrift gar nicht recht merklich sind.

- Am Rand umlaufend Bereibung durch den vormaligen Rahmenfalz, eine allfällige Neurahmung würde diese wieder vollständig überdecken.

- Rückseitig mehrere starke Bestoßungen der Hartfaserplatte – ohne jeden Einfluß auf die Bildseite.

Verso alter Klebezettel mit der Betitelung u. der Wohnungs- od. Atelieradresse des Künstlers (München, Maximilianstr. 31/II).

Literatur : Horst Ludwig : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. – Münchner Maler im 19./20. Jh., Bd. 5, S. 465.

165 EUR





Alexander Kircher (1867 Triest - 1939 Dresden) : Lagernde Beduinen am Abend, bei Gizeh (Ägypten). - Tempera

Alexander Kircher (1867 Triest – 1939 Dresden) :

Lagernde Beduinen am Abend, bei Gizeh (Ägypten)

Tempera,
unten rechts signiert : A. Kircher.

Bildmaß : 32 × 48 cm

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung,
lediglich die alleräußersten Ecken teils minimal berieben.

Alt (etwas schief) auf bräunliche Unterlagepappe fest montiert.

Vita : “Kircher, Alexander, dt.- österr. Marine- und Landschaftsmaler, Illustrator, 26.2.1867 Triest – 16.9.1939 Dresden. – Biogramm : Zunächst Seeoffizierslaufbahn in der K.u.K. – Kriegsmarine. Nach einem Unfall ab 1888 Stud. der Malerei an der KA Berlin bei Hans Frederik Gude, Hermann Eschke, Fritz Sturm und Wilhelm Friedrich. Danach zahlr. Studien-Reisen durch Europa, Asien und Nordamerika. 1893 Beteiligung an der malerischen Ausgestaltung der Bauten der WA in Chicago. Arbeitet auch zeitweilig mit dem Marinemaler Hans v. Petersen an dessen Panoramen und Dioramen. Als Illustrator wirkt K. bei vielen angesehenen dt. und ausländischen Zss., u.a. bei der Leipziger Illustrierten Ztg, der Illustrierten Wochenschrift Reclams Universum (Leipzig), den Schriften des Österr. und Dt. Flotten-Ver. sowie dem Wiener Verlag Philipp & Kramer mit. Er schafft Feldpost- und Ansichtskarten für das Österr. Rote Kreuz, das Kriegsfürsorgeamt, den Wiener Künstlerpostkartenverlag BKWI, die Verlage Keinmayr & Bamberg in Laibach, Erste Uhrenfabrik, Hanns Konrad in Brüx, Tuck & Sons London, sowie Max Ettlinger & Co und Misch & Co. 1895-1900 Prof. an der KA Triest. Nach kurzem Aufenthalt in Wien 1904 Übersiedlung mit der Fam. nach Dresden. Dort freier Künstler und Anschluss an die Kunstgenossenschaft. Später Umzug nach Moritzburg, wo sich auch das Familien-Grab befindet. Um 1908 illustriert K. das Buch Unsere Kriegsflotte 1556-1908 von Freiherr Alfred v. Koudelka. 24 Orig. dieser Marinebilder erwirbt der österr. Kaiser Franz Joseph I. Seither sind Kaiser Franz Joseph I. und Wilhelm II. Förderer und Mäzene von K.s Kunst, in deren Auftrag er Marine- und Flottenbilder der K.u.K. – Kriegsmarine und bis 1917 der dt. Kriegsflotte schafft. Nach dem 1. WK hält K. den Wiederaufbau der dt. Handels- und Kriegsmarine in Gem. fest. Für sein Werk wird K. 1909 mit dem span. Orden Isabellas der Katholischen für Verdienste um Kunst und Wiss. ausgezeichnet.

Bibliographie : ThB20, 1927. C.H. Martelli, Diz. degli artisti di Trieste, Trieste 2001; P.Bussler, Hist. Lex. der bild. Künstler für Cuxhaven und Umgebung, Bremerhaven 2004; Schweers II, 2008. H.Gieseler (Ed.), Nordsee, Bd. 1, Dt. Lsch. in Wort und Bild, L. 1932; K.Gogg, Österreichs Kriegsmarine 1848-1918, Sg./St./Z. 1967; Fliegen 90/71 (K Heeresgeschichtliches Mus.), W. 1971; A.E. Sokol (Ed.), Seemacht Österreich, W./M./Z. 1972; H.J. Hansen (Ed.), Dt. Marinemalerei, Oldenburg/Ha. 1977; J. und C. Prange Bracker, Alster, Elbe und die See, Ha. 1981; E.Grapenthin, Künstler und Künstlerinnen in Bremerhaven und Umgebung 1827-1990, Bremen 1991; R.Basch-Ritter (Ed.), Österreich auf allen Meeren, Graz/W./Köln 1995; G.Pawlik/L.Baumgartner (Ed.), Österreichs Marine und Küste auf alten Postkarten, Graz 1996; S.Lozo, A.K. – Porträts von Schiffen (K Kroatisches Maritimes Mus.), Split 2000; J.Jensen, Kiel und die See in der Kunst und Bildreportage, Heide 2004; T.Habersatter (Ed.), Schiff voraus (K), Sg. 2005. (AKL LXXX, 2014, 307).

800 EUR





Paul Paulus (1915 - Prien a. Chiemsee 2013) : Bachlauf im Winterwald Eichental / Prien?) - Öl auf Hartfaser

Paul Paulus (1915 – Prien – 2013) :

Bachlauf im Winterwald (Eichental/Prien ?)

Öl auf Hartfaser,
unten rechts signiert : Paulus

Bildmaß : ca. 66 × 50 cm.

Das Gemälde in guter, unberührter Erhaltung (auch mit der Quarzlampe geprüft).
Der Rahmen der Zeit berieben und bestoßen.

Großformatig, kraftvoll, expressiv : Das Gemälde hebt sich deutlich von den späteren, manchmal sehr gefälligen, kleinen Bildern ab.





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Kosake (Studie). - Öl auf Malpappe, ohne Signatur

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Kosake (Studie)

Öl auf Leinwand auf Pappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß (Lichte) : 43 × 24,5 cm
Vergolderrahmen : 50 × 31 cm

Bild und Rahmen in schöner Erhaltung, das Gemälde mit der Quarzlampe geprüft.

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland

480 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Ulrichsburg in den Vogesen / Elsass. - Aquarell, ca. 1925

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

“Ulrichsburg in den Vogesen”

Die Ruine der Ulrichsburg (Château de Saint-Ulrich) bei Ribeauvillé / Rappoltsweiler) im Elsass, hoch über dem Strengbachtal.

Aquarell.

Signatur aus unerklärlichen Gründen ausgekratzt.
Verso von Carl Kessler jedoch mit Nachlaßstempel sowie eigenhändig betitelt
und mit einem (alten) Preis versehen.

Um 1925.

Blattmaß : 40 × 53,5 cm

Einige wenige Flecken. Eine kleine, bildseitig nicht merkliche Randhinterlegung,
sonst in gutem Erhaltungszustand.

Die Authentizität des Blattes kann garantiert werden!
Es stammt aus dem von uns verwalteten Kessler-Nachlaß – die Elsass-
und Vogesenaquarelle bilden eine nicht unerhelblichen Teil daraus.

Die beiden Detailabbildung sind farbrichtiger als die Gesamtabb.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).





Joseph Steutzger : Unser Ausstellungsraum in Wasserburg a. Inn/Marienplatz 23/Ecke Bruckgasse/Unter den Arkaden : GEMÄLDE-BÜCHER-GRAPHIK-RAHMEN

Joseph Steutzger : Kunst- und Literaturhandel

Zusätzlich zeigen wir (50 m weiter) in zwei Ausstellungsvitrinen, zwischen dem “V” und Café Rechenauer, Marienplatz 11, eine kleine Auswahl unseres Angebotes.





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Orientalin (Studie). - Öl/Malpappe

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Orientalin (Studie)

Öl auf Malpappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers
im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß : 48,5 × 24 cm
Vergolderrahmen : 56,5 × 32,5 cm

So dynamischer wie kräftiger Farbauftrag, von hoher Präsenz, die sich in der Abbildung nur abgeschwächt wiedergeben läßt. – Bild und Rahmen in schöner Erhaltung (mit der Quarzlampe geprüft).

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland

480 EUR





Roland Becker (*1934 Nürnberg) : Rieshofen im Altmühltal

Roland Becker (*1934 Nürnberg) :

“Rieshofen im Altmühltal”

Acryl,
signiert und datiert : 1986.
Rückseitig auf Klebezettel nochmals bezeichnet, mit abweich. Datierung : 1987.

Bild : 41 × 54 cm
Rahmen : 48 × 60 cm

Bild und Rahmen rundum in schöner Erhaltung.

Ausbildung an der Fachschule für Grafik in Nürnberg sowie Studium der Malerei bei A. Rappl, A. Gering und G. Weidenbacher. Seit 1963 freischaffender Maler und Grafiker tätig. An Kollektivausstellungen seit 1952 beteiligt, Einzelausstellungen ab 1963.

Umgebung : Walting, Kipfenberg, Gungolding, Eichstätt, Beilngries, Isenbrunn, Pfalzpaint

125 EUR





Edmund Steppes (1873 Burghausen - 1968 Ulrichsberg/Deggendorf) : Fohlen-Alm. - Tempera, 1943

Edmund Steppes (1873 Burghausen – 1968 Ulrichsberg/Deggendorf)

“Fohlen-Alm”

Tempera auf Holz,
signiert u. datiert unten links : 1935.

Rückseitig eigenhändig betitelt sowie nochmals datiert und signiert.

Bildmaß (Lichte) : 41 × 60 cm
Rahmen : 64 × 83 cm

Mittig eine ca. 10 × 5 Millimeter Druckstelle, sonst in sehr schöner Erhaltung.
Zeitgenössischer typischer Rahmen (Gehrungen gering geöffnet, aber fest).

Andreas Zoller (mit Beiträgen von Gode Krämer/Gertrud Roth-Bojadzhiev) : Edmund Steppes (1873 – 1968). – Katalog zur Sommerausstellung 1990, Kunstverein Schwarzwald-Baar-Heuberg.





ZUSCHREIBUNG : Theodor Blätterbauer (1823 Bunzlau-1906 Liegnitz) : Achensee/Tirol. - Ölstudie, 1856

ZUSCHREIBUNG :

Theodor Blätterbauer (1823 Bunzlau-1906 Liegnitz) :

“Achensee” (Tirol)

Öl auf Pappe (vielleicht auch Papier/Pappe),
unten links bezeichnet und datiert (in die noch feuchte Farbe geritzt) :
“Achensee / 16. Sept. (18)56.

Ohne Signatur,
auf der Bildrückseite eine Zuschreibung von alter Hand :
Blätterbauer / Liegnitzer Künstler

Bildmaß : 23 × 36,5 cm, ohne Rahmen.

Die Malfläche angestaubt, an wenigen Stellen etwas berieben u. mit kleinen Kratzern, der Firnis teils eingeschlagen. Drei kleine “Kirschen” (= fingernagelkleine Buckel in der Malpappe). Rahmenfalzspuren.

Eine Reinigung würde wohl manche Farbnuance erst wieder ans Licht bringen.

Vita : “Theodor Bernhard Rudolf Blätterbauer (* 24. Dezember 1823 in Bunzlau; † 30. Juni 1906 in Liegnitz) war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichenlehrer der Liegnitzer Ritterakademie. Er zählt zu den wichtigsten Landschaft- und Architekturzeichnern Schlesiens Ende des 19. Jahrhunderts. – Bibliographie : ThB4, 1910. Boetticher I.2, 1895; MűvLex I, 1965; Ries, 1992. – Das geistige Deutschland am E. des 19.Jh., B. 1898, I, 57 s.; J.Blaschke, Gesch. der Stadt Glogau und des Glogauer Landes, Glogau 1913, 26, 220, 233 (Abb.); G.Grundmann, T.B., Schlesier Jb. 1956, 58-61; G.Grundmann, Dome, Kirchen und Klöster in Schlesien, Ffm. 1963, 40 s.; E.Scheyer, Schles. Malerei der Biedermeierzeit, Ffm. 1965, 45, 232; H.Heyn, Süddt. Malerei aus dem Bayer. Hochland, Rosenheim 1979, 209; Vermißte Zchngn (Kat. Kpst.-Kab.), Dresden 1987, Nr 84; J.Kruse, Von Menzel bis Beuys: Aus den Kunst-Slgn der Veste Coburg (Kat.), Coburg 1992, 15. Addenda: Zeit-Reisen. Hist. Schlesien-Ansichten aus der Graphik-Slg Haselbach (K Wander-Ausst.), Marburg 2007”. (AKL XI, 1995, 336).

375 EUR





Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey - 1897 Paris) : Junge Dame / Portrait of a young lady. - Aquarell/Watercolor, 1888

Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey – 1897 Paris) :

Junge Dame / Young lady

Aquarell / Watercolor
signiert /signed : Eleonor E. Greatorex
datiert / dated : 1888

Bildmaß / Image size : 35 × 25 cm
Passepartout : 40 × 32 cm

Das Aquarell in schöner Erhaltung.
Es wurde alt, fest unter ein eigens dafür goldfarben bemaltes Passepartout montiert, das Passepartout mit einigen Defekten, am linken Schenkel stabil geklebt.

Der gebräunte Karton auf der Rückseite ist zusätzlich angebracht und stellt nicht die Rückseite des Aquarellpapiers dar.

The watercolor in fine condition, under a passepartout with visible traces of age, old fixedly mounted. The old browned cardbord which is depicted on the back is not identical with the backside of the fine watercolor paper.

Literatur : ThB14, 1921 (im Art. Greatorex, Eliza). Young, 1968; EAAm II, 1969; Johnson/Greutzner, 1976; Fielding, 1984; Falk, 1985; Falk II, 1999; Dugnat/Sanchez III, 2001. Women artists news (N.Y.) 7:1981(1)9-10; A.Blaugrund, Paris 1889. Amer. artists at the Universal Expos. (K Wander-Ausst.), Ph. 1989; L.M. Fink, Amer. art at the nineteenth-c. Paris Salons, Wa. 19 (siehe AKL)

Vita : “Born in Hoboken, New Jersey, Eleanor Greatorex was a specialist in floral paintings and figure works, instructed by her mother, Eliza, and her sister, Kathleen. She also studied at the National Academy of Design, 1869-1870, and in Paris with Carolus Duran and Jean-Jacques Henner in 1879. – In 1881, while sketching with her family in Algiers, she became ill, and they all returned to New York, although after her recovery, she and her sister traveled widely. In New York City, she joined her mother and sister in opening a studio and teaching art classes, and with her sister, she painted murals for the Ladies Reception Room in the Dakota Apartments in New York City. In 1886, she returned to Paris and exhibited in several Salon exhibitions. She also lived and taught at the family home in Cragsmoor, New York, and was a part of the Art Colony there. – She was a member of the American Watercolor Society. Exhibition venues included the Philadelphia Centennial Exposition of 1878, National Academy of Design, 1876-1885, Brooklyn Art Association in the 1870s and 1880s, Paris Salon in 1880 and 1888-1890, Boston Art Club 1884-1891, Art Institute of Chicago 1888-1889, and the Pennsylvania Academy in 1888. She was also an active exhibiter with the Women Etchers of America, but none of her etchings have been located” (AskArt)

295 EUR





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: Chinese Portrait. - Öl/Leinwand

Vera Southby (verheiratet : Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Ca. 1925-1935.

Unten rechts signiert : SOUTHBY.

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Bildmaß : 40 × 50 cm.
Rahmen : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Blick auf Kitzbühel. - Aquarell, um 1925

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Blick auf Kitzbühel im Winter

Aquarell,
signiert unten rechts : Carl Kessler / München.
Um 1925.

Bildmaß/Lichte : 39 × 55 cm
Rahmen : 53 × 70 cm

Das Aquarell in sehr schöner Erhaltung,
in jüngerer Zeit unter Glas gerahmt.

Die Frische und Leuchtkraft des Aquarells in natura kann durch die Abbildung nur ungenügend wiedergegeben werden. Das Photographieren durch die Glasscheibe, unter Vermeidung von Lichtreflexen, nimmt dem Bild deutlich an Präsenz.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.). – SW: Tirol, Alpine Malerei, Bergmaler, Wilder Kaiser





Josef Süssmeier (1896 Rohr - 1971 München) : Ansicht vom Tegernsee. - Tempera

Josef Süssmeier (1896 Rohr – 1971 München) :

Ansicht vom Tegernsee.
Im Vordergrund blühende Frühlingswiese.

Tempera,
unten rechts mit seinem Pseudonym “YOS
und München bezeichnet.

Darstellung : 47 × 63,5 cm
Rahmen : 54 × 71 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung.
Unter Glas, der Rahmen gering berieben.
Die Rückseite (wohl aus Dokumentationsgründen) ebenfalls verglast.

Literatur u.a.: Horst Ludwig: Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jh., Bd. 6, S. 400.

550 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wetterhorn bei Grindelwald (Berner Alpen). - Aquarell, signiert

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Wetterhorn b. Grindelwald”
Im Vordergrund Almhütte und alter Berahorn.

Aquarell,
signiert sowie rückseitig ortsbezeichnet.

Um 1925.

Darstellung/Blatt : 51 × 73 cm.
Auf kräftigem “Schoellers Parole” Aquarellpapier.

Erhaltung : Das sehr großformatige Blatt mit einigen, wenig auffälligen Stockflecken bildseitig. Die Rückseite stärker betroffen, ein weiteres Durchwachsen derselben ist nicht zu befürchten.

Am linken Bildrand kleine Papierausdünnung, ohne Einfluß auf die Festigkeit,
lediglich als minimale/unauffällige Druckstelle merklich.

An den Blattkanten einige wenige ganz geringfügige
Japanpapier-HInterlegungen zur Glättung kleiner Bereibungen.

Ein Prachtblatt von insgesamt schöner Erhaltung.
Farbfrisch wie am ersten Tag (immer in Mappe aufbewahrt).

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

255 EUR





Michael Kiefer (1902 München-1980 Übersee/Chiemsee) : Am Samerberg (Chiemgau). - Öl auf Leinwand

Michael Kiefer (1902 München – 1980 Übersee/Chiemsee) :

Samerberg

Öl auf Leinwand, unten links signiert : M. Kiefer.

Bildmaß : 60 × 80 cm
Das Gemälde hat keinen Rahmen.

Die Darstellung in schöner Erhaltung. Die Signatur wohl bei einer früheren Reinigung ein kleinwenig “gedünnt”, aber klar erkennbar.

Literatur : Fritz Aigner : Maler am Chiemsee [Chiemseemaler]. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995], S. 310 f. (mit gr. Farbabb.) und S. 371 (Vita).

Inntal, Heuberg, Chiemgau, Chiemgauer Berge, Roßholzen

375 EUR





Georg Lebrecht (1875 Schweidnitz/Schlesien - 1945 Berlin) : Dorfansicht (Rheinpfalz?), Mischtechnik, Anfang 20. Jh.

Georg Lebrecht (1875 Schweidnitz/Schlesien – 1945 Berlin) :

Dorfansicht (evtl. in der Pfalz)

Mischtechnik (Kohle / Deckweiß / Aquarell)
auf Papier, unten links signert : G. Lebrecht.

Etwa um 1900 (jedenfalls wohl vor 1914).

Bildmaß : 48 × 60,5 cm.

Das Bild in sehr schöner, geradezu unberührter Erhaltung.

Das Papier unwesentlich leicht gewellt,
herrührend von einem rückseitig umlaufenden alten Randverstärkungsstreifen,
der ein abweichendes Dehnungsverhalten zum Bildpapier aufweist.

Das Dorf sollte eigentlich topograph. identifizierbar sein :

Besonders auffällig die große Anhäufung von Strohähnlichem (Flachs?) auf der schmalen Dorfstraße rechts und auch die zahlreichen Leitern an den Häuserwänden. Nach Auskunft des Vorbesitzers wurde das Bild in der Rhein-Pfalz erworben.

Zur Vita des Künstlers, der hier noch ganz in Jugendstil-Manier arbeitet, ein ausführl. Wikipedia-Beitrag.

Für Hinweise auf den dargestellten Ort würden wir uns gern erkenntlich zeigen.

275 EUR





Theodor Urtnowski (1881 Thorn/Westpreussen - 1963 Danzig) : Danzig / Gdańsk. - Öl/Holz

Theodor Urtnowski
(1881 Thorn/Westpreussen-1963 Danzig/Gdańsk) :

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der wohlerhaltene, passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : “Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft”. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen; mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin, weitergeb. in Paris. Eines seiner Haupthemen Panoramen, v.a. Ansichten von Danzig. In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.
Eine kostenfreie Lieferung von 150 km im Umkreis von München ist aber gern.

1750 EUR





Franz Hößl (Eichstätt) : Im Altmühljura. - Aquarell, 1977

Franz Hößl (Eichstätt/Gabrieli-Gym.)

Im Altmühljura

Aquarell auf stark genarbtem/festen Aquarellbütten.

Unterhalb der Mitte/rechts signiert und datiert : Hößl 1977

Bildmaß/Blatt : 16 × 24 cm
Rahmenmaß : 32 × 38 cm

Das Aquarell in sehr schöner/farbfrischer Erhaltung.
Ein feines Blatt!

Die vormals rückseitigen Montierungen mit Tesa wurden abgelöst, die wenigen verbliebenen Reste richten keinen Schaden an. Bei der Ausrahmung wurde das orig. Glas innen gereinigt und anschließend mit dem Passepartout staubfrei verschlossen. – Das alte/schlichte Passep. wurde belassen, auch die zwei kleinen/feinen Glaskratzer (außerhalb der Darstellung) sollten nicht stören.

Auf der vormaligen Rahmenabdeckung die Bleistiftnotiz :
“Im Juni 1979 bei Herrn Hößl gekauft / Herr Hirsch (?) war dabei”.

Unter typischem Aquarellrahmen der Zeit : weiß lackierte, kantige Leiste (minimal berieben).

Die Abb. mit Glas und Rahmen kann nur den Rahmen farbrichtig abbilden, die Spiegelung des Glases verfälscht die Farbstellung des Aquarells – hier weitaus näher die Abb. 1.

75 EUR





Joseph Watter (1838 Regensburg - 1913 München) : Im Schloß. Galanter Herr begegnet galanter Dame. - Öl/Leinwand, um 1900

Joseph Watter (1838 Regensburg – 1913 München)

Im Schloß. Galanter Herr begegnet galanter Dame

Tpyisches Genre des sog. 2. Rokoko.

Öl auf Leinwand,
unten links signiert (in die Farbe geritzt).

Bildmaß : 33 × 25 cm
Rahmen : 35 × 27 cm

Mit den üblichen/typischen Altersspuren : Etwas Krakelee und die Markierung der Keilrahmenschenkel auf der Leinwandrückseite.
Der Rahmen an der linken oberen Ecke mit kleiner Ausbesserung.

Die Farben erscheinen in der Abbildung etwas zu hart, der Gesamteindruck ist deutliche harmonischer.

Joseph Watter, Sohn eines Porzellanmalers. Ab 1856 an der Akademie der Bildenden Künste in München u.a. bei Arthur von Ramberg. Anschließend v.a. Genremalerei. In den 1860er Jahren Mitarbeit bei den ‘Fliegenden Blättern’, 1870-1887 auch Illustrator für die ‘Gartenlaube’. Entwarf auch ‘historisches Porzellan’ für den Königshof sowie Bühnenbilder. Mitarbeit an der Ausgestaltung von Herrenchiemsee und Linderhof (vgl. H. Ludwig, Münchner Maler im 19. Jh., Bd. 4).

245 EUR






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