Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch - 1930 Wasserburg am Inn) : Ziegenhirtin. - Tusche, signiert

Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch – 1930 Wasserburg am Inn) :

Ziegenhirtin mit ihrer Herde am Steilhang über der Flußbiegung

Tusche (teils über Bleistift)
unten rechts signiert : H. Schlitten.

Blattmaß : 53,5 × 42 cm
Rahmen : 63 × 51 cm

Die Zeichnung zeitgenösssich/alt auf eine Unterlage aufgelegt/montiert und unter Glas gerahmt. Das Blatt minimal altfleckig und mit leichten Papierfältchen.

Die Zeichnung mit ihrer offenen, freien Strichführung dürfte aus der (späten) Wasserburger Zeit stammen; dafür spricht auch, dass das Bild bislang in einem alten Wasserburger Haus hing.

245 EUR





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : St. Michael in der Wachau. - Mischtechnik, signiert

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 Ulm) :

“St. Michael in der Wachau”

Mischtechnik (Tempera/Aquarell),
am Unterrand ortsbezeichnet und signiert,
wohl 1930-er Jahre.

Darstellung/Blattmaß : 50 × 69,5 cm.

Rückseitig mit dem vollen Namen bezeichnet (einschl. der Atelieradresse: München 13, Adalbertstr. 55/0), betitelt sowie mit kurzen Notaten und Atelierstempel (mehrfach).

Eindringlich zeigt sich in diesem Bild die Position des im Nachhinein so benannten Expressiven Realismus.

Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.
Erhaltung : Das Papier maltechnisch bedingt leicht wellig. In den oberen Ecken feine Japanhinterlegungen, dabei rechts schwache ehemalige Papierfältchen merklich – sonst nur geringe Alterspuren, die bei Blättern dieser Größe kaum ausbleiben.

Vita : “[…] Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. […] Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen […].” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61).

Die Wehrkirche zum Hl. Michael in der Marktgem. Weißenkirchen in der Wachau (Niederösterreich); Filialkirche der Pfarrei Wösendorf im Dekanat Spitz.

450 EUR





Hans Volkert (*1878 Erlangen) : Chiemsee. - Öl/Leinwand, 1920

Hans Volkert (1878 Erlangen)

Blick auf den Chiemsee

Öl auf Leinwand, 1920,
unten links signiert und datiert.
Rückseitig auf dem Rahmen alte Klebezettel,
dort bezeichnet u.a. “Vorfrühling” und “… Chiemsee”,
dazu die Adresse des Künstlers : München Viktor Scheffelstr. 6

Bildmaß : ca. 42 × 45 cm
Rahmen : ca. 58 × 61 cm

Das Gemälde ist ordentlich erhalten.
Die Keilrahmenschenkel markieren leicht auf der Bildseite,
wie üblich bei alt gerahmten Bildern.
Der Rahmen der Zeit gering berieben.

Hans Volkert studierte an der Münchner Kunstakademie und war Mitglied verschied. Künstlergenossenschaften (s. auch Thieme/Becker). Bekannt u.a. auch als Exlibriskünstler.

475 EUR





Leopold Graf von Kalckreuth (1855 Düsseldorf-1928 Gut Eddelsen) : Mädchen auf dem Feld (Ölstudie), vor/bzw. um 1911

Leopold Graf von Kalckreuth (1855 Düsseldorf-1928 Gut Eddelsen) :

Bauernmädchen auf dem Feld (Studie)

Öl auf Malpappe (vor/um 1911),
unten rechts signiert : Kalckreuth d.J.
rückseitig verschied. Schenkungsnotizen, an erster Stelle wird erwähnt,
dass das Bild von Graf Kalckreuth 1911 erhalten wurde.

Bildmaß : 46,8 × 30,8 cm.

Teils ganz schwacher Oberflächenschmutz;
sehr vereinzelt auch minimale Bereibungen.

L. v. Kalckreuth war lange Jahre einflußreicher Lehrer an der Kunstschule Weimar sowie an den Kunstakademien in Karlsruhe und Stuttgart.





Caroline Kubin (1860 Chrudim / Böhmen - 1945 Wien) : Tal im Hochgebirge. - Mischtechnik (Nachlaßstempel)

Karoline / Caroline Kubin (1860 Chrudim / Böhmen – 1945 Wien) :

“Flüchtige Skizze / Tal im Hochgebirge”

Mischtechnik auf Holz
(im oberen Viertel Ölmalerei).

Nicht signiert, jedoch rückseitig Nachlaßstempel :
NACHLASS / CAROLINE / K(UBI)N

Die inneren drei Buchstaben des Nachnamens (in Klammern) ermittelt,
als solche sonst nicht zu entziffern.

Auf altem Klebezettel darunter :
Nr. 303 Flüchtige Skizze / Tal im Hochgebirge / 36 × 46 (cm)
.
.

Rückseitig mit zwei alten/originalen Einschubleisten.
Kaum grundiert, die Holzmaßerung deutlich merklich.

Bildmaß : 46 × 36 cm.

Erhaltung : Am Oberrand mittig links eine daumengroße Fehlstelle.
Mehrere kleine Bereibungen, die sich als aufgehellte Fleckchen erkennbar zeigen; dazu leichte, ganz oberflächlich bleibende Beschabungsstreifen.

Literatur 1 : “Kubin, Karoline, Malerin, *um 1870 Chrudim (Böhmen), Schülerin der Prager Akad., tätig in Prag (1893/96), dann in Wien [1906 Teilnahme an d. Ausstellung d. Wiener Secession; eines ihrer Bilder befindet sich in der Slg. der Österreichischen Galerie, im Belvedere], einige Zeit in München (Mitglied der Luitpoldgruppe). Seit etwa 1905/1917 wieder in Wien ansässig. Malte Genrebilder, Landschaften und Stilleben (meist Blumen). Kstchronik, N. F. XV (1903/04) 10. – Ausstell.Katal.: Berlin. Große Kunstausstellung 1899; München, Sezession 1893, Frühjhars-Ausstellung 1910, Glaspalast 1896, 98, 1903, 04; Prag, Rudolfinum, 65. J.- A. 1904; Wien, Künstlerhaus, Dezember-Ausstellung1893, Weihn.-A.1899, Kunstschau 1908.” (AKL). – Siehe auch : Thieme/Becker 22, 1928. – Fuchs, Maler (19.Jh.) II, 1973.

Literatur 2 : “Karoline Kubin, 22.10.1860 Chrudim (Tschechien), † 12.7.1945 Wien. Nach Studienaufenthalten in Brüssel und Antwerpen wurde sie Schülerin an der Prager Akademie, wo sie bis 1886 tätig war. Danach lebte sie für einige Zeit in Wien und in München, wo sie Mitglied der Luitpoldgruppe wurde. In den 80er und 90er Jahren machten sich Einflüsse ihrer belgischen und Münchner Ausbildung geltend, in Antwerpen scheint F. Khnopff sie stark beeindruckt zu haben. Ab etwa 1905 wieder in Wien ansässig. Karoline Kubin stellte nur selten aus, wie etwa 1906 in der Wiener Secession. Sie unternahm Studienreisen nach Italien mit längeren Aufenthalten in Florenz und Rom. – Kubin malte Genrebilder und Landschaften, deren Motive sie dem Riesengebirge, der Gegend von Fiume und den Alpentälern entnahm, sowie Stilleben, wobei sie Blumenarrangements bevorzugte.” (s. Pappernigg, Michaela (Bearb.)/ Reiter, Cornelia, Bearb. / Kahler, Thomas (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 2: G–K, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1995, S. 275]

350 EUR





Hermann Eller (1925 Zwiesel – Deggendorf – Passau 2009) : Großes Blumenstück. - Öl/Platte, signiert

Hermann Eller (1925 Zwiesel – Deggendorf – Passau 2009) :

Großes Blumenstück

Öl auf Platte,
unten links signiert

Bildmaß/Lichte : 68 × 58 cm
Rahmen : 84 × 74 cm

Das Gemälde in sehr schöner Erhaltung.

Der aufwändige breite Vergolderrahmen an den sichtabgewandten Seitenschenkeln etwas berieben, teils auch wohl vom Rahmenmacher schon, um die sonst zu starke Farbigkeit abzubremsen.

Hermann Eller war u.a. Mitglied im 1966 gegründeten “Bayerwaldkreis”, der bis 1996 bestand. Weitere Künstler in der Vereinigung waren Karl Mader, Gerhard Michel, Hans Wölfl u. Josef Fruth. Die Gemeinschaft bestand bis 1996.

Vita : “Eller, Hermann, dt. Maler, Graphiker, *20.9.1925 Zwiesel, tätig in Deggendorf. Lehre als Elektromonteur. 1943/44 Soldat; ab 1945 frz. Kriegsgefangenschaft, dort Arbeit im Bergwerk und erste künstler. Betätigung. Ausst.-Beteiligung in Paris durch Vermittlung des Y.M.C.A. 1947/48 Besuch der Akad. in Lens (Schwerpunkt Portr. und Lsch.). Nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft Kontakte zum Maler Karl Alexander Flügel in Ulrichsberg. 1954 Begegnung mit dem Erdinger Tiermaler Franz Xaver Stahl. 1958 erstmals Teilnahme an einer Ausstellung im Haus der Kunst, München. 1964 Einladung in die Villa Massimo nach Rom. Zahlr. Studienreisen, u.a. Toskana, Paris, Rom, Holland, Jugoslawien, Ägypten, Rumänien, Ungarn, Rußland, Griechenland, CSSR, Türkei. Malt 1967 zus. mit Edmund Steppes. 1976 Lehrgang für Lith. und Druckgraphik an der Stuttgarter Akademie bei Eugen Funk …”. (Wilhelm Amann, in : AKL XXXIII, 2002, 295). (SW: Bayerwaldmaler, aber nicht Mitglied der Donau-Wald-Gruppe / Gasthaus/Restaurant “Grauer Hase”).

Über H. Eller (aus naher Kenntnis) siehe auch Astrid Zitzelsberger-Eller, in Begleitpublikaton zur Sonderausstellung : Paul Paulus und sein Malerfreund Hermann Eller. – Prien, Galerie im Alten Rathaus, 1990.





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Gardasee / Torbole. - 2 Auquarellstudien auf 1 Blatt

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 Ulm) :

“Vom Gardasee” Torbole

2 Aquarellstudien auf einem Blatt (Vorder- u. Rückseite),
rücks. signiert, betitelt sowie mehrfacher Atelierstempel : Geigenberger / München 13 / Adalbertstr. 55/0.

Nicht datiert : 1930-er Jahre.
Blattmaß : 49 × 66,5 cm.

Erhaltung : Das Blatt (mit FABRIANO-Trockenstempel) etwas angestaubt und altfleckig, am Oberrand ein Papierfältchen, dazu Handhabungsspuren (Fingerknicke etc.) u. einige Kurznotate.

Zu den Abbildungen : Die Detailabb. geben den Papierton farbrichtiger wieder als die Gesamtabb., dort wirkt das Papier zu trocken/weißgrau.

Vita : “[…] Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. […] Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen […].” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61).

225 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : (Wetterhorn/Grindelwald ?) - Ölstudie

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Evtl. Wetterhorn / Grindelwald (?)
Ohne Bezeichnung.

Ölstudie, auf bloßer Leinwand.
Am Unterrand rechts Atelierstempel “Carl Kessler”.

Nicht datiert : Wohl um 1910-1920.

Bildmaß/Leinwand : 24 × 30 cm.
Die Reißnagelspuren in den Ecken zeigen an, dass die Studie unbeschnitten vorliegt.

Erhaltung : Auf die bloße Leinwand gemalt.
Oberhalb des vorderen Hauses kleine Kratzer, linke obere Ecke mit Knickspur – ansonsten nur die übliche Spuren raschen Arbeitens vor der Natur.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

195 EUR





[Monogrammist] : E.B. - Niedere Holzhütte mit Bretterzaun (wohl Osteuropa, Russland). - Öl/Leinwand, monogrammiert E.B., dat. 1919

[Monogrammist] : E.B.

Niedere Holzhütte mit Bretterzaun (wohl Osteuropa, Russland).

Öl auf Leinwand,
monogrammiert (E.B) und datiert 1919.

In jüngerer Zeit auf weiße Pappe aufgezogen. Die Pappe steht tls. ein wenig vor, der rechte Bildrand etwas ungleichmäßig beschnitten.

Bildmaß : 14 × 23 cm.
Ansprechender Gesamteindruck.

Im Bild noch deutliche Spuren der Jugendstil – Auffassung.

155 EUR





Ernst Vollbehr (1876 Kiel - 1960 Krumpendorf am Wörthersee) : Blick vom Wendelstein auf den Wilden Kaiser. - Gouache, 1920

Ernst Vollbehr (1876 Kiel – 1960 Krumpendorf am Wörthersee) :

“Blick vom Wendelsteingipfel auf den Wilden Kaiser.
Abendstimmung im Sommer / Ernst Vollbehr / Juli 1920”

Gouache.

Am Bildunterrand betitelt, datiert und signiert.
Darstellung/Blattmaß : 35 × 47,5 cm.

Erhaltungseinschränkungen :

- Am Blattoberrand schwache Spuren von eingedrungenem Staub, von alter, nicht-staubdichter Rahmung herrührend.

- In den oberen Ecken markieren bildseitig leicht die alten Montierungspunkte.

- Zu vermerken auch einige kleinere Kratzer sowie Bereibungen, die aber den Gesamteindruck kaum zu stören vermögen. – Vereinzelte Auslassungen dürften dem schnellen, nassen Arbeiten geschuldet sein.

Eine ungemein flüssige Arbeit von starker Präsenz und dekorativem Reiz.

SW: Alpine Malerei, Alpinismus, Kaisergebirge, Wendelsteingebiet

395 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Hochtal bei Arosa. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

“Hochtal bei Arosa”

Aquarell,
unten links signiert sowie rückseitig ortsbezeichnet.
Um 1920-1935.

Blattmaß : 36,5 × 50,5 cm.

Erhaltung : schwache, flächige Bräunung im vorderen rechten Schneebereich, wirkt teils wie ein leichter Schatten und aus der üblichen Betrachterdistanz wohl keineswegs sehr störend. In Abb. 3 wurden die Farben stärker hochgezogen, um die Flecken besser sichtbar zu machen (farbrichtiger sind freilich Abb. 1 u. 2). Von der Rückseite her, gegen Licht, sind die Braunflecken gut zu erkennen.

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Das “Hochtal bei Arosa”, ein Thema, dem sich C. Kessler in immer neuen Farb- und Größenvariationen zugewandt hat, wohl auch wegen des großen Erfolges mit diesem Motiv.

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Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

225 EUR





[Anonymus] : Damenakt (Studie). - Öl auf Pappe, um 1900/1920

[Anonymus] :

Damenakt (Studie)

Öl auf starker Pappe,
unten rechts signiert (für uns nicht entzifferbar).

Wohl um 1900- 1920.

Bildmaß : 40 × 25 cm.

Typische Akademiestudie, mit Stand- und Spielbeindarstellung.

Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.

275 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Winternacht in St. Christoph am Arlberg. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Winternacht in St. Christoph am Arlberg

Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel.

Um 1920-1925.

Bildmaß : 38 × 56,5 cm.
Das Aquarell auf Papier wurde von C. Kessler auf einen stärkeren Unterlagekarton aufgezogen.

Erhaltung : Teils etwas angestaubt sowie einige leichte, oberflächliche Bereibungen.

Ein vom Wind vom unteren Teil der Haube des Türmchens über das kurze Mauerstück herabgewehtes Schneefähnchen, wirkt auf den ersten Blick wie eine feine Bereibung, tatsächlich aber handelt es sich um “gemalten Schnee”.

Immer in Mappen aufbewahrt, deshalb farbfrisch wie am ersten Tag.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).





Rudolf Riemerschmid (1873-1953) : Knabenbildnis. - Öl/Holz, signiert

Rudolph Riemerschmid (1873-1953) :

Knabenbildnis

Wohl der Sohn des Malers vor Chiemgauer Bergen.

Mischtechnik,
unten rechts signiert R/RIEMERSCHMID

Bildmaß (Lichte) : ca. 28 × 37 cm
Rahmen (Außenmaß) : 45 × 55 cm

Unter Glas gerahmt (mit Abstandhalter zum Bild).
Der Rahmen mit dem Etikett des Münchner Rahmenmachers “C. Blecken”.

Die Abstandhalter zum Glas sowie die fein ausgeführte Umbörtelung
der Bildränder kaum merklich (wenige Millimeter) sichtbar.

Bild und Rahmen insgesamt in schöner, sehr gepflegter Erhaltung.

Rudolf Riemerschmid, Vetter von Richard Riemerschmid, Mitglied der Münchner Secession, Ausstellungsbeteiligungen im Glaspalast und beim Künstlerbund. Schüler von Ludwig v. Zumbusch. In Aiterbach (Rimsting) am Chiemsee häufige Treffen u.a. auch mit Robert F. Curry, Edward Cucuel u. Leo Putz (s. Ruth Negendanck, Künstlerlandschaft Chiemsee. Fischerhude 2008, S. 123 f. (mit Abb.)

650 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Rothenburg ob der Tauber / Apothekerhof. - Öl/Leinwand

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Rothenburg ob der Tauber / Apothekerhof

Öl auf Leinwand, signiert unten rechts.
Nicht datiert, um 1925-1935.

Bildmaß : 50 × 68 cm
Ohne Rahmen.

Das Gemälde in sehr schöner, geradezu unberührter Erhaltung,
lediglich die Leinwandrückseite angestaubt.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

395 EUR





Lisbeth Lommel (1877 Erlangen - 1970 Prien a. Chiemsee) : Landschaftsstudie. - Öl/Pappe

Lisbeth Lommel (1877 Erlangen – 1970 Prien) :

Landschaftsstudie

Öl auf starker Pappe, unten rechts signiert : L. Lommel.

Bildmaß : 49,5 × 37 cm.

Erhaltung : Die Studie deutlich angestaubt, der Firnis so gut wie ganz eingeschlagen. Eine Reinigung u. ein Firnisauftrag würden wohl erheblich die Farbigkeit (wieder) steigern. – Zu vermerken noch eine paar ganz schwache Kratzer oben links.

Der schlichte Rahmen in der Lichte um einige Millimeter zu groß, so dass das Bild etwas zu viel Luft hat (an der Wand hängend aber nicht weiter auffällig).

L. Lommel hielt sich 1908 bis 1911 in Dachau, 1918 geht sie nach Wasserburg am Inn (gelegentl. wird Wasserburg auch als letzte Station auf der Lebensreise der Künstlerin genannt). Zeichenlehrerin. Ab 1922 läßt sie sich, nahe am Chiemsee, auf der Ratzinger Höhe bei Prien nieder. Als Gast bei den Ausstellungen der Künstlervereinigung “Welle” (Prien) in den Jahren 1925 und 1930-33 (s. Ruth Negendanck, Künstlerlandschaft Chiemsee. Fischerhude 2008, S. 174 (mit Abb.)





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Bergkapelle bei Arosa am Abend (Graubünden/Schweiz). - Aquarell, um 1930

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

“Bergkapelle b. Arosa / Abend” (Graubünden/Schweiz)

Aquarell über Bleistift,
unten links signiert.

Nicht datiert : ca. 1925-1935.

Blatt/Darstellung : 18 × 25 cm
Unterlage : 27,5 × 35 cm

Das Aquarell wurde von C. Kessler – wie häufig – auf einen leichten Unterlagekarton montiert und dort rückseitig betitelt.

In sehr farbfrischer, unberührter Erhaltung.
Noch nie unter Passepartout od. Rahmen, daher auch keine Lichtschäden etc.

Die Kapellen rund um Arosa wurden von C. Kessler immer wieder
zum Motiv genommen und in verschiedenen Lichtstimmungen wiedergegeben.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

220 EUR





[Flory Winter ?] : Ebereschen / Vogelbeeren (?) in Vase. - Öl auf Pappe, um 1900

[Flory Winter ?] :

Ebereschen / Vogelbeeren in Vase

Öl auf Pappe,
unten rechts (schwer leserlich) signiert : wohl Flory Winter o.ä.
Um 1900.

Bildmaß (hochoval) : 35 × 29,5 cm
Rahmen : 43 × 38 cm

Die Pappe leicht gebogen, bildseitig so gut wie nicht merklich.
In altem Messingrahmen, dieser mit minimalen Altersspuren.
Insgesamt sehr ansprechend.

Das Bild wirkt in natura deutlich ausgeglichener, malerischer
als in den Abbildungen (v.a. durch die Spiegelungen, die vom alten Glas verursacht werden).

145 EUR





Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey - 1897 Paris) : Junge Dame / Portrait of a young lady. - Aquarell/Watercolor, 1888

Elizabeth Eleonor Greatorex (1854 Hoboken/New Jersey – 1897 Paris) :

Junge Dame / Young lady

Aquarell / Watercolor
signiert /signed : Eleonor E. Greatorex
datiert / dated : 1888

Bildmaß / Image : 35 × 25 cm
Passepartout : 40 × 32 cm

Das Aquarell in schöner Erhaltung.
Es wurde alt, fest unter ein eigens dafür goldfarben bemaltes Passepartout montiert, das Passepartout mit einigen Defekten, am linken Schenkel stabil geklebt.

Der gebräunte Karton auf der Rückseite ist zusätzlich angebracht und stellt nicht die Rückseite des Aquarellpapiers dar.

The watercolor in fine condition, under a passepartout with visible traces of age, old fixedly mounted. The old browned cardbord which is depicted on the back is not identical with the backside of the fine watercolor paper.

Literatur : ThB14, 1921 (im Art. Greatorex, Eliza). Young, 1968; EAAm II, 1969; Johnson/Greutzner, 1976; Fielding, 1984; Falk, 1985; Falk II, 1999; Dugnat/Sanchez III, 2001. Women artists news (N.Y.) 7:1981(1)9-10; A.Blaugrund, Paris 1889. Amer. artists at the Universal Expos. (K Wander-Ausst.), Ph. 1989; L.M. Fink, Amer. art at the nineteenth-c. Paris Salons, Wa. 19 (siehe AKL)

Vita : “Born in Hoboken, New Jersey, Eleanor Greatorex was a specialist in floral paintings and figure works, instructed by her mother, Eliza, and her sister, Kathleen. She also studied at the National Academy of Design, 1869-1870, and in Paris with Carolus Duran and Jean-Jacques Henner in 1879. – In 1881, while sketching with her family in Algiers, she became ill, and they all returned to New York, although after her recovery, she and her sister traveled widely. In New York City, she joined her mother and sister in opening a studio and teaching art classes, and with her sister, she painted murals for the Ladies Reception Room in the Dakota Apartments in New York City. In 1886, she returned to Paris and exhibited in several Salon exhibitions. She also lived and taught at the family home in Cragsmoor, New York, and was a part of the Art Colony there. – She was a member of the American Watercolor Society. Exhibition venues included the Philadelphia Centennial Exposition of 1878, National Academy of Design, 1876-1885, Brooklyn Art Association in the 1870s and 1880s, Paris Salon in 1880 and 1888-1890, Boston Art Club 1884-1891, Art Institute of Chicago 1888-1889, and the Pennsylvania Academy in 1888. She was also an active exhibiter with the Women Etchers of America, but none of her etchings have been located” (AskArt)





Gustav Schraegle (1867 Bürgel / Offenbach - 1925 Frankfurt/Main) : Blick aus dem Fenster

Gustav Schraegle (1867 Bürgel / Offenbach – 1925 Frankfurt/Main) :

Blick aus dem Fenster

Öl auf Leinwand,
unten rechts signiert und datiert : G. Schraegle.
Die letzte Ziffer ist nicht eindeutig lesbar : von 1912 bis 1919 gäbe es mehrere Möglichkeiten.

Erhaltung : Das Gemälde stärker angestaubt. An der Oberkante ganz kleine
Farbabsplitter. In der linken unteren Ecke Kratzer. – Am rechten Rand und unten deutliche Rahmenfalzbeschabung. (Eine Rahmung würde diese wieder überdecken).

Ansonsten keine Risse, Restaurierungen etc. (mit der Quarzlampe geprüft).
Die Leinwand völlig intakt, wie insbes. von der Rückseite her zu erkennen ist.

Zur Abbildung : Der sehr pastose Farbauftrag bedingt in der Digitalaufnahme eine gewisse Unruhe und Unklarheit (Lichtreflexe).

1885 bis 1891 an der Kgl. Kunstschule in Stuttgart Jakob Grünenwald, Gustav Igler und Friedrich Keller. Danach Übersiedlung nach Frankfurt a. M. (es entstehen v.a. Porträts, Landschaftsdarstellungen und Stillleben. Werke Schraegles befinden sich im Städel bzw. auch der Portraitsammlung der Dr. Senckenbergischen Stiftung in Frankfurt. Kurz nach dem Tod wurde im dortigen Kunstverein zu seinen Ehren eine Gedächtnisausstellung veranstaltet. Gustav Schraegle war Mitglied im Deutschen Künstlerbund; gewann in der Weltausstellung in St. Louis 1904 eine Medaille.





Gustav Schneider (1910 Ingolstadt 1988) : Fort Etting. - Öl/Leinwand, 1943

Gustav (Gustl) Schneider (1910 Ingolstadt 1988)

“Fort Etting (am Platz der Schule)”

Öl auf grobem Sackrupfen, (19)43.
unten rechts datiert monogrammiert : G.S.

Bildmaß : 50 × 60 cm
Rahmen : 59 × 69 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung.

Rückseitig auf dem Keilrahmen ein Bleistiftvermerk :
“Fort Etting / (am Platz der Schule)”

Gustav (gen. Gustl) Schneider, Schüler an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl Caspar.

475 EUR





Gustav (Gustl) Schneider (1910 Ingolstadt 1988) : Irgertsheim/bei Neuburg a.d. Donau. - Aquarell, 1965

Gustav (Gustl) Schneider (1910 Ingolstadt 1988) :

“Irgertsheim”

Aquarell, 1965.
unten rechts signiert und datiert

Darstellung/Blatt : 49 × 61 cm.

In der Himmelspartie stockfleckig (in der Abb. 2 gut zu erkennen);
die Blattrückseite rundum stärker stockfleckig.

In der Nähe des rechten Seitenrandes eine alte Papierfalte (die Pfeile in der Abb. markieren deren Verlauf).

Gustav (gen. Gustl) Schneider, Schüler an der Akademie der Bildenden Künste München bei Karl Caspar.

Umgebung : Neuburg / Donau, Egweil, Nassenfels, Buxheim, Bergheim, Nassenfels, Friedrichshofen

155 EUR





Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) : Abstrakte Hochgebirgslandschaft. - Öl auf Leinwand

Josef Seidl-Seitz (1908 München 1988) :

Abstrakte Hochgebirgschlandschaft

Öl auf Leinwand,
unten links signiert : Seidl-Seitz

Bildmaß : 65 × 85 cm
Rahmen : 80 × 100 cm

Das Gemälde in sehr guter, frischer Erhaltung.

Offensichtlich wurde der Rahmen vom Künstler selbst gestaltet
(silberfarbener Grund mit Ocker eigenwillig/unregelmäßig überstrichen;
teils am unteren Schenkel wohl auch berieben).

Der Rahmen ist eine kostenlose Dreingabe, nicht Gegenstand des Angebotes.

Studium an der Münchner Kunstakademie bei Karl Caspar und Adolf Schinnerer. Nach dem Krieg regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst (Neue Münchner Künstlergenossenschaft).





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Dynamische Komposition

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn)

Dynamische Komposition [ohne Titel].

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert : (19)64.

Bildmaß : 50 × 68 cm.





Oskar Gansloser (1881 Pforzheim - tätig u.a. in Konstanz - 1945) : Die Kirchgasse in Ettlingen bei Nacht. - Öl/Leinwand

Oskar Gansloser (1881 Pforzheim – tätig u.a. in Konstanz – 1945)

Sternennacht. Nachtwächter in einem Altstadtgässchen

(Ettlingen mit der Martinskirche)

Unten rechts signiert in schöner Jugendstilschrift : O. Gansloser

Bildmaß : 65 × 40 cm
Rahmen : 71 × 45,5 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung, nur geringe Altersspuren.
Allerunterster und alleroberster Bildrand mit leichter Rahmenkantenbeschabung (siehe Abb. mit Signatur).

Das Nachtbild läßt sich nicht ganz einfach abbilden,
in natura wirkt das Bild harmonischer, in den Farben weniger hart.

Literatur : Carlo Karrenbauer : Maler sehen den Bodensee. – Konstanz 1991, S. 128 (Kurzeintrag).

450 EUR






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