Alfred Nickisch (*1872 Bischdorf/Schlesien) : Winter im Riesengebirge - Öl/Pappe

Alfred Nickisch (1872 Bischdorf/Schlesien – 1948 Bamberg) :

Winter im Riesengebirge

Öl auf Pappe,
signiert unten links : A. Nickisch

Darstellung : ca. 24 × 39 cm
Rahmen : 41 × 47 cm

Erhaltung :
Das Gemälde bedarf einer Reinigung,
teils merkliche Firnis-Vergilbungen bzw. Firnis-Einschlag
(s. die mit Pfeilen gekennzeichnete „Rinne“).

Der zeitgenössisch alte Rahmen etwas berieben,
insgesamt aber recht ordentlich.

Zu den Abbildungen : Die Detailabb. (ohne Rahmen) zeigt das Bild farbrichtiger als die Abb. mit Rahmen.

„ThB 25, 1931; Vo6, 1962. – P. Bussler, Cuxhavener Malerkolonie, Cuxhaven 1995; H.Wichmann, Georg Wichmann, 1876-1944. Der Maler des Riesengebirges und sein Kreis, Würzburg 1996; Die imposante Lsch. Künstler und Künstlerkolonien im Riesengebirge im 20. Jh. (K), B./Jelenia Góra 1999; J. Brade (Ed.), Wkstn der Moderne. Lehrer und Schüler der Breslauer Akademie 1903-1932 (K Görlitz), Halle an der Saale 2004; P.Bussler, Maler im Watt und an der Küste. Die Duhner Malerkolonie, Fischerhude [2007]; E. Boser/U.K. Nauderer, Das Riesengebirge. Die Künstlerkolonie Schreiberhau/Rübezahl – der Berggeist des Riesengebirges (K), Dachau 2008. – Mitt. D.Lorenz, Berlin (Namensregister zu: Die Imposante Landschaft), B./Jelenia Gora 1999 (Todesdatum)“ (vgl. AKL)

Vita : „Nickisch, Alfred, Landschaftsmaler in Ober-Schreiberhau, *22. 12. 1872 Bischdorf, Kr. Neumarkt, Schüler von Christian Ernst Morgenstern, Carlos Grethe u. Weißhaupt. Bild im Mus. Breslau. Dresslers Ksthandbuch 1930 II. – Die Kst, 27 (Kst f. Alle 28), 1913. – Kstchronik, N. F. 34 (1922-23) 56. – Schlesisches Jahrh., 1913 p. 16. – Kat. Ausst. Künstlerbund Schlesien, Breslau 1913, p. 12, 21, 36 u. Abb.“ (s. Thieme-Becker)

Angebot im Kundenauftrag.

Zur Zeit ausgestellt in unserer Ausstellungspassage in Wasserburg am Inn,
Unter den Arkaden, Marienplatz 11, 15 & 19

800 EUR





Karl Wähmann (1897 Finkenstein-1991 Wasserburg/Inn) : Max Baumann (Porträt)

Karl Wähmann (1897 Finkenstein-1991 Wasserburg/Inn) :

Porträt : Max Baumann

Öl/Sperrholz,
unten rechts signiert : Wähmann.

52,5 × 51 cm
Die Malfläche angestaubt u.a. mäßige Altersspuren.
Der Rahmen mit Aussbesserungen an den Kanten.

Auf dem Rahmen rückseitig die Todesanzeige des Portraitierten (1919-1939),
Uhrmacher- u. Optikermeistersohn in Wasserburg

155 EUR





Anonymus: Teresa von Avila - Ölgemälde, 18. Jh.

[Anonymus] :

Teresa von Avila (1515-1582)

Öl auf Leinwand, 18. Jh.

99 × 88 cm, ungerahmt.
Teils unwesentliche Farbabreibungen, feiner Altersschmelz.

Die spanische Mystikerin und Gründerin des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen
in jugendlichem Alter, in Ordenstracht und mit den ihr zugehörigen Attributen.

Teils unwesentliche Farbabreibungen,
feiner Altersschmelz.

„Teresa von Ávila (spanisch Teresa de Ávila, geborene Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada; * 28. März 1515 in Ávila, Kastilien, Spanien; † 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca) . In der katholischen Kirche wird sie als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt (…) Sie selbst nahm den Ordensnamen Teresa von Jesus (Teresa de Jesús) an. Oft wird sie die „große Teresa“ genannt, um sie von der heiligen Theresia vom Kinde Jesus (von Lisieux) zu unterscheiden, die man auch die „kleine Therese“ nennt.“ (Wikip.)

350 EUR





Theodor Pixis (*1831): Gudrun-Sage - Öl/Leinwand

Theodor Pixis (1831 Kaiserslautern – 1907 Pöckig/Starnberger See) :

Szene aus der Gudrun Sage
Gudrun mit Wäschekorb wird von Königin Gerlinde (Gerlind)

Öl auf Leinwand,
signiert und datiert : Th. Pixis / 1860
Bildmaß : 117 × 88 cm (kein Rahmen)

Erhaltung : Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.
Das Gemälde wurde professionell restauriert und dabei doubliert.

Biogramm : „Stud.: 1849-51 Jura an der Univ. München; 1851-56 Kunst an der ABK ebd. bei Arthur Georg Freiherr von Ramberg, Philipp von Foltz und Wilhelm von Kaulbach; 1856-58 Stip. für eine Italienreise […]. Ab 1858 in München tätig, befreundet mit Wilhelm Busch und Moritz von Schwind. Mitgl. der Münchner Künstlergenossenschaft; Präs. des Künstlerrings Jung München. – P. beginnt noch während des Stud. mit Arbeiten im Stil der großen Münchner Akad.-Schulen, dabei eng verpflichtet der Historienmalerei seines Lehrers von Kaulbach. Schon früh genießt er das Vertrauen des bayerischen Hofes: Er führt für König Maximilian II. 1861 drei Wand-Gem. des umfangreichen Bilderzyklus zur Gesch. Bayerns im ehem. Bayerischen NM aus (heute Völkerkunde-Mus.; P.s Bilder sind erh., aber nicht zugänglich). P. ist damit auch ein wichtiger Vertreter der Münchner Mon.-Malerei des Historismus. Ab 1867 arbeitet er für König Ludwig II. an Zeichnungen mit Szenen-Ill. zu Inszenierungen von Wagner-Opern […]“ (AKL XCVI, 2017)

Vita (Ergänzung) „[…] Schüler der Maler Philipp von Foltz und Wilhelm von Kaulbach […] debütierte 1854 anlässlich einer Ausstellung mit seinem Werk Coriolanus. Gefördert und unterstützt durch seine Lehrer ging Pixis 1856 für zwei Jahre nach Italien […] Im Herbst 1858 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in München nieder [..] Eines seiner ersten größeren Werke nach seiner Rückkehr war ein Zyklus von Illustrationen zur Gudrunsage […]“ (Wikip.)

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.

Angebot im Kundenauftrag.

1850 EUR





Carl Kessler (*1876): Im Berner Oberland - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Im Berner Oberland (Schweiz)
Im Vordergrund ein mächtiger Bergahorn vor einer Almhütte

Aquarell.
unten rechts signiert.
Nicht datiert : etwa zwischen : 1940-1955.

Darstellung/Blatt : 50 × 72 cm (!)

Vom Künstler auf starken Karton aufgezogen.
Die Kanten rundum etwas ungleich beschnitten u. teils auch bestossen.
Bei einer allfälligen Rahmung würden die Ränder vom Falz überdeckt.

Eine sehr offene, impressionistisch anmutende Malweise,
die (zusammen mit der typischen „Alterssignatur“) darauf hinweist,
dass es sich um eine Arbeit aus der späten Reifezeit handelt.

245 EUR





Carl Raupp (*1837): Pappenheim/Kloster der Augustinereremiten - Öl/Leinwand

Carl Raupp (1837 Darmstadt – München 1918) :

Blick auf das Kloster der Augustinereremiten in Pappenheim

Öl auf Leinwand, alt auf Pappe aufgezogen.
Unten links signiert und datiert : K. Raupp / 1878.

Rückseitig alter Klebezettel :
„Alte Kirche in Pappenheim / Prof. Karl Raupp / München /
Grablege der Grafen v. Pappenheim“

Bildmaß : ca. 48 × 75 cm.
Neuerer Vergolder-Rahmen : 58 × 85 cm.

Erhaltung : gereinigt und restauriert.
Im Grün des oberen Bildbereichs sind leichte/oberflächliche Bereibungen zu vermerken.

Der Wikipedia-Eintrag „Kloster Pappenheim“
zeigt hier vorgestelltes Bild.

Die junge Frau im Vordergrund könnte gut Amalie, die Angetraute des Malers sein,
eine geborene Nister aus Nürnberg. C. Raupp war zu der Zeit, in der das Bild gemalt wurde,
(noch) Professor an Kunstgewerbeschule Nürnberg, bald darauf wurde er nach München berufen.

2500 EUR





Theodor Urtnowski (*1881 Thorn): Danzig / Gdańsk - Öl/Holz

Theodor Urtnowski : 1881 Thorn/Westpreussen-1963 Aachen

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : „Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft“. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen, mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Biogramm : Studium an der Kunstakademie Berlin, daraufhin Aufenthalt in Paris, ab 1910 in Danzig, dort regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen. Wird bekannt v.a. durch seine Stadtansichten von Danzig. Ab 1945 neue Heimat in Aachen (s. Winfrid Müller : Die Deutsche Künstlersteinzeichnung 1896–1918.
Farbige Originallithografien und die Heimat- und Kunsterziehungsbewegung um 1900. (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden), 2020. – S. 339 f.).

Biogramm (poln.) : „THEODOR BOLESLAW URTNOWSKI (7 XI 1881 Torun – maj 1963 Akwizgran (Aachen)), artysta malarz, grafik. Studiowal w Akademii Sztuk Pieknych w Berlinie, studia uzupelnial w Paryzu. Od roku 1910 mieszkal i pracowal w ? Oliwie i Sopocie. Autor przede wszystkim widoków Gdanska i Malborka, malowal tez dla kosciolów i projektowal dekoracje teatralne. Tworzyl litografie z widokami Gdanska, Malborka, Wisly i (szczególnie liczne) ? Motlawy z ? Zurawiem, utrzymane w dwu tonacjach: widoki za dnia w rdzawej czerwieni skontrastowanej z blekitem, widoki nocne, bialo-blekitne z domieszka fioletu oraz z oszczednie rozlozonymi akcentami zólci i rdzawej czerwieni. Od roku 1907 bral udzial w wystawach gdanskiego ? Towarzystwa Przyjaciól Sztuki, prezentowane prace na wystawach zbiorowych organizowanych w okresie ? II Wolnego Miasta Gdanska oraz w Niemczech. Od 1945 roku mieszkal i pracowal w Niemczech. Jego obrazy znajduja sie w zbiorach polskich muzeów, prace z widokami Gdanska oferuja takze niemieckie i angielskie domy aukcyjne.“ (gedanopedia. pl).

Ältere Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin). In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

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eine kostenfreie Lieferung im Umkreis von 150 km um München aber gern.

1500 EUR





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Nebenstehend Bilder unserer Ausstellungspassagen
in Wasserburg am Inn / Marienplatz 11, 15, 19
Unter den Bögen / Im Herzen der Stadt





Walter Marcuse (*1896): Im Chiemgau - Gouache

Walter Marcuse (1896-1976) :

Im Chiemgau

Gouache über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseit Nachlaßstempel.

Darstellung : 14 × 19,5 cm
Passepartout : 27 × 32 cm

Das Papier in der Himmelspartie etwas gebräunt,
insgesamt ansprechendes Exemplar.

Biogramm : Walter Marcuse (1896 Mannheim – 1976 Fosterdale/ Sullivan County), deutsch-jüdischer Maler und Grafiker, studierte ab 1920 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Illustriert das Bayerische Dekameron von Oskar Maria Graf. – Seit 1933 mit Berufsverbot belegt, flüchtet er 1940 in die USA und kehrt 1951 nach Deutschland zurück. 1952 Ausstellung seiner in Amerika entstandenen Landschaften in der Galerie Schöninger in München, nach einer 1953 unternommenen Reise durch den Chiemgau und das Neckartal endgültige Rückkehr in die USA.

Expressiver Realismus, Vertreter der sog. „Verschollenen Generation“.

85 EUR





Rudolf Englberger (1908 Gabersee-1985 Wasserburg/Inn) : Das Paar - Öl/Hartfaser

Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):

[Das Paar]

Öl auf Hartfaser.
Monogrammiert unten rechts.

Darstellung : 58 × 46 cm
Rahmen d. Zt. : 68 × 57 cm

In schöner Gesamterhaltung.

Angebot im Kundenauftrag.

Zur Zeit ausgestellt in einem unsere Schaufenster in Wasserburg am Inn, Marienplatz 15

1100 EUR





Ernst Geitlinger (1895-1972): Dorfstraße - Mischtechnik, 1932

Ernst Geitlinger (1895 Frankfurt/Main – 1972 Seeshaupt / Starnberger See):

[Dorfstraße]

Mischtechnik (Feder, Aquarell, farbige Kreiden),
unten rechts signiert und datiert: Ernst Geitlinger (19)32

Bildmaß : ca. 37 × 48 cm.
Der neuere/schlichte Rahmen teils bestoßen.

Erhaltungseinschränkung:
In der horizontalen Mitte (oberhalb der Häuserfirste) durchgängige Knickspur (in den Abbildungen hier nicht erkennbar);
in Nahsicht recht deutlich, in einem eher üblichen Betrachterabstand wenig auffällig.

Provenienz:
Karl & Faber, 5.12.2018,
Schuler Auktionen, Zürich 23.6.2000, Lot 3063

Frühe Arbeit, nicht im Werkverzeichnis von
Roswitha Nees (Bearb.):
Ernst Geitlinger.
Werkverzeichnis 1924-1972
Gemälde und Arbeiten auf Papier
Hrsg. von der Ernst Geitlinger Gesellschaft, München
Saarbrücken, Vlg. St. Johann, 1991

Angebot im Kundenauftrag.

450 EUR





Rudolf Englberger (1908 Gabersee-1985 Wasserburg/Inn): Geborgen / Ölgemälde

Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):

Geborgen [Hilfstitel]

Öl auf Hartfaser.
Unten links signiert und datiert: R. Englberger [19]79.

Bildmaß : 45 × 60 cm.

Der vom Künstler selbst gestaltete Rahmen
deckt – wie bei R. Englberger häufiger – nur knapp den Malrand ab,
d.h. die auslaufenden Ränder sind teils kenntlich.
Im Bereich des Quersparrens leichte Schwundlinien zu vermerken,
dabei in schöner Gesamterhaltung.

Angebot im Kundenauftrag.

Das Gemälde ist z.Zt. zu sehen in unserer Ausstellungspassage
in Wasserburg am Inn/Marienplatz 19

580 EUR





Julius Weyde (*1822): Jagersbursch - Öl auf Leinwand

Julius Weyde (1822 Berlin – 1860 Stettin) :

Am Gebirgssee.
Jagersbursch überreicht seinem Dirndl einen Blumenstrauß

Öl auf Leinwand,
am alleruntersten Rand (kaum erkennbar) signiert, vom Rahmenfalz überschnitten
(s. Detailabb. mit dem Gewehr). – Die Authentizität der Signatur garantieren wir.

Bild : 55 × 68 cm
Rahmen : 90 × 80 cm

Das Gemälde mit deutlicher Krakelee, im Seitenlicht merklicher, frontal gesehen weniger (s. die Detailabbildungen). Der Rahmen mit geringen Altersspuren. – In ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : „Weyde: Julius W., Genremaler, geboren 1822 in Berlin; † am 27. Februar 1860 in einer Kaltwasserheilanstalt bei Stettin. W., ein Schüler der Berliner Akademie und im Atelier des Professors Wolff ausgebildet, besuchte in den Jahren 1843 bis 1847 die bedeutendsten Galerien Europas und setzte dann seit 1847 in Antwerpen unter der Leitung Vennemann’s und später in Paris unter der Horace Vernet’s und Paul Delaroche’s seine Studien fort. Durch die Revolution aus Paris verscheucht, lebte er wiederum kurze Zeit in Berlin und begab sich hierauf abermals auf Reisen nach Salzburg und durchs Oesterreichische nach Italien […]. Er war ein gewandter Darsteller des kleinbürgerlichen und des Volkslebens […].“ ADB : https://www.deutsche-biographie.de/pnd139105166.html#adbcontent=

Angebot im Kundenauftrag.
Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich;
wir bitten ggf. um Abholung.

1950 EUR





Thomas Niederreuther (*1909): München/Odeonsplatz - Mischtechnik

Thomas Niedereuther (1909 München 1990) :

Odeonsplatz in München

Mit Reiterdenkmal Ludwig I.,
Residenz, Feldherrnhalle und Theatinerkirche

Mischtechnik, 1953.
Unten rechts monogrammiert (T.N.) und datiert.

Darstellung : 46 × 59,5 cm
Rahmen : 70 × 86 cm

Unter Glas und Passepartout. In schöner Erhaltung.
Der Rahmen mit wenigen minimalen/kaum merklichen Druckstellen.

Seit 1949 Mitglied der Neuen Gruppe,
regelmäßig Ausstellungsbeteiligung im Haus der Kunst.

Hans Kiessling : Begegnung mit Malern.
Münchner Kunstszene 1955-1980. St. Ottilien, 1980, S. 224-227 (mit 3 farb. Abb.)

Aufgrund der Bildgröße und der Verglasung ist ein Versand nicht möglich;
wir liefern aber persönlich im Münchner-Umkreis von 10 km kostenlos aus.

245 EUR





Johann Friedrich Engel (*1844): Waldstudie mit Buche - Öl/Leinwand

Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) :

Waldstudie mit Buche

Öl auf Leinwand, auf Holzplatte aufgezogen,
signiert unten links : J. F. ENGEL.

Bildgröße : 34 × 25 cm
Rahmen : 38 × 29 cm

Die Studie in feiner Erhaltung.
Der quergerippte Waschgoldrahmen rundum etw. berieben.

Schüler u.a. von Carl Raupp. Ab 1876 regelmäßig auf der Fraueninsel/Chiemsee.
Zahlreiche zeichnerische Einträge in der Künstlerchronik.

Literatur : Fritz Aigner : Maler am Chiemsee. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995],
S. 361, (Farbabb. S. 189, dort auch die Signatur deutlich erkennbar).

145 EUR






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