Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg) : TENSION. - L'ABRI DU NOMADE. - Mischtechnik, 1990

Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg)

„TENSION“

Auf dem Keilrahmen ein weiterer Titel : L’ABRI DU NOMADE
(Schutz der Nomaden)

Mischtechnik (Stoff/Sand/Schnur/Ölfarbe), 1990.
Unten rechts signiert und datiert.

Rückseitig Klebezettel, der ausweist,
das daß Bild 1990 zur Großen Kunstausstellung München
eingeliefert wurde (Abtl. Secession).

Offensichtlich wurde das Bild aber von der Jury nicht angenommen,
im Katalog der Jahresausstellung findet sich jedenfalls kein Eintrag.

Erhaltung : An der Unterseite Wasserrand (s. Pfeile) sowie
einige kleinere Beschabungen.

SW : Nomaden, Wüstenzelt, Nomadenzelt

Aufgrund der Größe des Bildes ist ein postal. Versand nicht möglich.
Gerne Selbstabholung.

200 EUR





Angelika Herzel (*1957 Biberach) : Playground. - Acryl, 1989

Angelika Herzel (*1957 Biberach) :

„Playground“

Acryl, 1989.
Signiert, betitelt und datiert.

Bildmaß : 101 × 75,7 cm.
Ohne Rahmen.

Das große Bild in schöner Erhaltung.

200 EUR





Ingolstadt / Kreuztor mit Münster. - Öl auf Sperrholz, unten re. signiert

Ingolstadt / Kreuztor mit Münster.

Öl auf Sperrholz,
unten recht undeutlich signiert

Darstellung : 39 × 30 cm
Rahmen : 45 × 35 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung (vielleicht wäre ein neuer Firnisauftrag zu empfehlen).
Rahmen der Zeit, oberflächlich teils abgeblättert.

Rückseitig ein Bleistiftportrait.

145 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Südfrankreich/Côte d’Azur (?) - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Südfrankreich/Côte d’Azur (?)

Öl auf Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert.

Bildmaß : 51,5 × 65 cm.

Die äußersten Bildkanten etwas berieben,
eine allfällige Rahmung würde diese mit dem Falz überdecken.
Ein unauffälliger Kratzer in der rechten unteren Ecke.

In guter, stimmiger Gesamterhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

400 EUR





[Anonymus] : Bergfrühling. - Öl auf Hartpappe

[Anonymus] : Vorfrühling im Bergtal

Öl auf Hartpappe.

Ohne Signatur und auch ohne Hinweis auf das Motiv.
Erworben wurde das Bild in Österreich.

Manches an diesem Bild erinnert an den Münchner Bergmaler Otto Bauriedl
in seiner Jugendstilphase, weicht aber im Ganzen dann doch wieder davon ab.

1. Drittel. 20. Jh.

Bild : 48 × 64 cm.
Rahmen : 56 × 73 cm.

Das Gemälde in guter, gepflegter Erhaltung.
Der neu angefertigte Rahmen fein dem Bild angepasst.

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500 EUR





Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) : Pfünz im Altmühltal (bei Eichstätt). - Ölstudie, 1923

Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) :

Pfünz im Altmühltal

Ölstudie auf Papier/Pappe, 1923.

Ohne Signatur; die Autorenschaft darf dennoch als gesichert gelten.
Die für ihn typ. neusachliche Auffassung, die farblich zurückhaltende, „trockene“ Malweise
sowie das zeitl. Zusammenfallen mit Auftragsarbeiten in nächster Umgebung lassen keinen Zweifel.

Darstellung : 41 × 61 cm.
Rahmen : 52 × 72 cm.
Polimentvergoldung, offensichtlich aus jüngerer Zeit (ohne Patinierung),
teils merkliche „Gebrauchsspuren“.

Die Malfläche ein wenig berieben sowie mit Flüchtigkeiten, wie für Studien üblich.
Linker und rechter Rand angestückt/erweitert (vom Künstler selbst).

1923 und 1927 schuf Franz Klemmer die Deckengemälde der Kirchen Walting und Inching (die Nachbardörfer von Pfünz).
Den Auftrag erhielt er durch die Vermittlung des Architekten Heinrich Ullmann.
So dürfte vorlieg. Studie eine „Nebenarbeit“ zu diesem Auftrag gewesen sein.

Vor 18 Jahren konnten wir ein Gemälde Klemmers vermitteln,
das eine ganz durchgeführte Arbeit mit einer Pfünz-Ansicht darstellte.

Biogramm : „Klemmer, Franz, Maler in München, geb. 24.11.1879 in Fischenich bei Köln a. Rh., kam mit 17 Jahren in die Lehre zu dem Kölner Kirchenmaler Joh. Osten, besuchte seit 1906 die Münchner Kunstgewerbe-Schule unter Wahler u. L. v. Langenmantel, hierauf die Münchner Akad. als Schüler H. v. Habermanns u. kurze Zeit auch K. J. Becker-Gundahls. Ließ sich in Dachau nieder und debütierte 1913 in der Münchner Secession mit einigen Landschaften. 1914/18 stand er im Felde an der Westfront. Die dort entstandenen farbigen Zeichnungen u. Aquarelle (Soldaten, Schützengräben, Ortschaften an der Front darstellend) fanden wegen ihrer schlichten Naturwahrheit u. Sachlichkeit schnell Beachtung. Beispiele in der Graph. Samml. in München, im Schles. Mus. in Breslau, in der Hamburger Kunsthalle u. in der Galerie der Münchner Secession. Seitdem betätigt K. sich vor allem als Kirchenmaler (Fresken in der Kirche zu Feucht bei Nürnberg: Taufe Christi; Christus u. Nikodemus; Kreuzigung; Inching bei Eichstätt: Schutzmantelbild, St. Sebastian, Engelsbild, 2 Szenen aus der Legende des hl. Willibald; Eibach bei Nürnberg: Abendmahl, Jüngstes Gericht) und beschickt mit zahlreichen Landschaften (Ölgem. u. Studienbl.) die Ausst. im Glaspalast. Für die bayer. Staatssamml. wurden erworben die Landschaften „Quelle“ (GI, 1923) u. „Föhrde bei Hadersleben“ (OI, 1925), für die dort. Secessionsgal. eine „Landschaft im Altmühltal“ (OI, 1924). 1926 wurde K. zum Professor ernannt u. mit der Leitung des Ateliers für kirchl. Malerei an der Münchner Akad. betraut. Die Kunst, XXXI (- Kst f. Alle, XXX), 1915 p. 424, 432 (Abb.). – Der Cicerone, VII (1915) 335. – Die christl. Kunst, XXII (1925/26) 145. – Ausst.-Kat.: Münchener Secession, 1913 (Frühjahrsausst.), 1914 (Frühjahrsausst.), 1915 (mit Abb.), 1916; Münchener Glaspalast (Gruppe Secession): 1920, 21, 22, 24 (mit Abb.), 25, 26. – Mitteil. des Künstlers.“ (Thieme-Becker, Bd. 20, S. 473)

Weitere Literatur : Ludwig, H. (Hg.), Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd.5, S. 476 f. (mit Abb.).
Mader, F., Bez.-Amt Eichstätt (Die Kunstdenkmäler v. Mittelfranken), S. 140 u. 340.

550 EUR





Erwin Albert Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach), gen. Altmühl-Schmid : Jurafelsen am Abend/Altmühltal (wohl Häuser in Arnsberg/Kipfenberg), 1960

Erwin Albert Schmid, gen. Altmühl-Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach) :

„Jurafelsen am Abend“

Vermutlich handelt es sich um Häuser in Arnsberg/heute Gemeinde Kipfenberg.

Öl auf Leinwand auf Hartfaser,
unten rechts signiert und datiert : 1960

Rückseitig Klebeetikett der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst, München, 1961,
vermerkt dort Titel und Katalognr. 583.

Ein zweites Etikett weist das Bild als Eigentum der Gesellschaft der Freunde der Stiftung Haus der Kunst München e.V. aus. – 2006 wurde deren ganze Sammlung verauktioniert (s. Sonderkatalog Neumeister, Mchn.)

Bildmaß : 63,5 × 80,5 cm.
In unberührter Erhaltung.

Der Maler Erwin Albert Schmid studierte bei Karl Walther an der Kunstgewerbeschule in München und wurde dort später selbst Lehrer. Er lebte in Pullach, war Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und beschickte regelmäßig deren große Jahresausstellungen im Haus der Kunst. Mehr als dreißig Jahre, etwa zwischen 1930 und 1961, kam er nach Eichstätt, um zu malen. Die Bildthemen : Immer wieder Eichstätt mit seiner näheren Umgebung. Nach seinen eigenen Werkaufzeichnungen zeigen 165 Gemälde Jura- und Altmühltalmotive. So kam er bald zu seinem Beinamen „Altmühl-Schmid“. Gastliche Aufnahme fand der Maler über zwei Jahrzehnte bei Georg Babl, der in Zeitungsbeiträgen in schöner, treuer Weise immer wieder an seinen Freund erinnert hat.

Literatur :
Horst Ludwig (Hg.) : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, VI. 292 f. (mit 2 Abb.).
H. Vollmer: Allg. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jhs., IV, S. 195.
Georg Babl : Das alte Eichstätt. Erinnerungen eines Zeitgenossen. – Tutzing, 1994, S. 250-252.

400 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Frankreich / Provence (?) - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Frankreich – Provence (?)

Rückseitig ist die Betitelung „Provence“, die offensichtl. vom Künstler selbst stammt,
(wieder) durchgestrichen worden, so dass offen bleibt, ob der Titel dennoch eine gewisse Gültigkeit beanspruchen kann.

Öl auf Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert.

Bildmaß : 51,5 × 64 cm

Erhaltung : Die äußersten Bildkanten etwas berieben,
eine allfällige Rahmung würde diese mit dem Falz überdecken.
Die Malfläche gleichmäßig etwas nach hinten durchgebogen.
In guter, stimmiger Gesamterhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

250 EUR





Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) : Waldstudie mit Buche. - Öl/Leinwand/Platte

Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) :

Waldstudie mit Buche

Öl auf Leinwand, auf Holzplatte aufgezogen,
signiert unten links : J. F. ENGEL.

Bildgröße : 34 × 25 cm
Rahmen : 38 × 29 cm

Die Studie in guter Erhaltung.
Der quergerippte Waschgoldrahmen rundum berieben u. bestoßen
(insgesamt aber stimmig).

Schüler u.a. von Carl Raupp. Ab 1876 regelmäßig auf der Fraueninsel/Chiemsee.
Zahlr. zeichnerische Einträge in der Künstlerchronik.

Literatur : Fritz Aigner : Maler am Chiemsee. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995],
S. 361, (Farbabb. S. 189, dort auch die Signatur gut erkennbar).

145 EUR





[Monogrammist] J/N. - Gärtnerei. - Goauche, 1945

[Monogrammist] J/N : Gärtnerei

Gouache,
unten rechts in Ligatur monogrammiert J/N,
datiert 1945,

Unter Glas gerahmt.
Bild und Rahmen in guter Erhaltung.

125 EUR





Neugotischer Rahmen (Wasserschlagprofil) : um 1900

Neugotischer Rahmen (Wasserschlagprofil) : um 1900

Hartholz (wohl Birne o.ä.) auf Weichholz.
Schmaler Waschgoldschlips an drei Seiten.

Außenmaß : 41 × 34 cm
Falzmaß : 30,7 × 22,2 cm
Lichte : 28 × 20 cm
Schenkelbreite : 6 cm

Sollte eines der Maße 100% millimetergenau sein müssen,
dann bitte um Anfrage (v.a. bzgl. des Falzmaßes bzw. des nötigen Spielraumes,
der hier ungefähr mit 2 Millimeter gemessen ist).

Erhaltung :

Einige mäßige Kratzer bzw. Bereibungen.
Die beiden oberen Gehrungen gering geöffnet, jedoch fest/stabil.
Ca. 10 unbedeutende/unauffällige kleine Wurmlöchlein.

Stimmiger, ansprechender und auch gepflegter Gesamteindruck.

Neugotik, Gotik, Wasserschlagprofil, Profilrahmen

165 EUR





Jakob Aures (München) : Gemälde-Rahmen (Schnitzrahmen), 1. Drittel 20. Jahrhundert

Gemälde-Rahmen (Schnitzrahmen) :

Aus der Werkstatt des Rahmenschnitzers/Rahmenbildhauers Jakob Aures in München/Sendling.

Lichte : 16 × 21,5 cm
Falz 1: 17,3 × 22,8 cm (kann herausgenommen werden)
Falz 2: 19 × 24,5
Außenmaß : 33,5 cm

Rundum in sehr schöner Erhaltung, mit Polimentgoldeinlage.

Picture Frame / Cornice / Gemälderahmen / Bilderrahmen

245 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Katzenthal im Elsaß / Blick in die Rheinebene und Schwarzwald. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : “Katzenthal im Elsaß / Blick in die Rheinebene u. Schwarzwald“

Aquarell, um 1925-1930,
unten rechts signiert : Carl Kessler / München.

Darstellung : 37 × 51 cm.

Das Aquarell (vom Künstler selbst) auf starke Pappe aufgezogen.
Rückseitig betitelt sowie als „Originalstudie“ und „unverkäuflich“ bezeichnet:

Carl Kessler hat dieses Motiv mehrfach ähnlich wiederholt,
in verschied. Bildgrößen und Farbstellungen.

Erhaltung : In der Himmelspartie schwach stockfleckig; aus der üblichen Betrachterdistanz in der spätimpressionistische Bilder angesehen werden wollen, wohl kaum störend. – Die Pappe gleichmäßig leicht konkav gebogen, herrührend von der Zugkraft verwendeten Kleisters/Leims. – Ansonsten in schöner Erhaltung, v.a. farbfrisch wie am ersten Tag.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f.

245 EUR





[Anonymus] : Teresa von Avila (1515-1582). - Öl auf Leinwand, 18. Jahrhundert

[Anonymus] :

Teresa von Avila (1515-1582)

Öl auf Leinwand, 18. Jh.

99 × 88 cm, ungerahmt.

Die spanische Mystikerin und Gründerin des Ordens der Unbeschuhten Karmelitinnen
in jugendlichem Alter, in Ordenstracht und mit den ihr zugehörigen Attributen.

Teils unwesentliche Farbabreibungen, feiner Altersschmelz.

350 EUR





Gemälde-Ankauf : Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Alte Meister & Kunst 20. Jahrhundert
Ankauf – Verkauf – Kommission

Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit :

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





SCHAUFENSTER oder kleiner LADEN in Wasserburg am Inn gesucht : Antiquariat & Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

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Wasserburg a. Inn, Marienplatz 19 & 11 (Detailaufnahmen)
Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt

Telefon 08124-910 330

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Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





Georg Werle (1866 München 1935) : Altar aus der Serviten-Kirche in Rattenberg (Tirol/Bez. Kufstein). - Gouache, 1906

Georg Werle (1866 München 1935) :

“Altar aus der Servitten-Kirche in Rattenberg” (Inntal /Tirol)

Gouache auf Papier auf Pappe, signiert und datiert : 1906.
Rückseitig mit Klebezettel : “Ausstellerverband Münchner Künstler (E.V.).

Bildmaß : 65,5 × 48,5 cm, ohne Rahmen.

Erhaltung : An der Unterkante mit Wasserrand,
teils etwas berieben und andere kleinere Altersspuren.
Stimmiger Gesamteindruck.

Vita : “Werle, Georg, Maler, *30. 3. 1866 München, Schüler von J. Herterich u. W. v. Diez. Dreßler’s Ksthandbuch, 1930/II. – Kat. Glaspalast-Ausst. München, 1906; 1907; 1908. – Kat. Ausst. Münchner Kstlergenoss., 1925 (m. Abb.). (s. Thieme-Becker 35, 1942).

SW : Bettelorden, Marienverehrung, Mariologie

165 EUR





Bruno Grosse (1892 Neu-Ulm-1976 Heilbronn) : Bei Oberau (Berchtesgaden). - Öl/Leinwand, 1948

Bruno Grosse (1892 Neu-Ulm-1976 Heilbronn) :

“(B)ei Oberau / Berchtesgaden)”

Öl auf Leinwand,
unten rechts monogrammiert und datiert (19)48.
Rückseitig Atelieretikett (mit Adresse) sowie ortsbezeichnet.

Bildmaß : 51 × 61 cm, ungerahmt.

Das Gemälde in schöner, geradezu unberührter Erhaltung.
Alterspuren auf der Leinwandrückseite, jedoch ohne jeden Einfluss auf die Malfläche
Vielleich würde für manchen Geschmack ein etwas stärkerer (gänzender) Firnis das Bild steigern, wir meinen, so wäre es gut.

Biogramm : „Stud.: 1910-14 ABK München bei Heinrich von Zügel (1913/14 jeweils Preis). Lernt hier vermutlich Alfred Kubin kennen, mit dem er später im Briefwechsel steht. 1914-19 Kriegsdienst (u.a. Pilot) und -gefangenschaft. 1919 Mitbegr. des Künstlerbundes Heilbronn (1951-53 1. Vors.). Ab 1920 Kunsterzieher ebd.; 1934 Ausst.-Verbot. 1938-45 erneut Kriegsdienst und frz. Gefangenschaft, während der 1945 in Cherbourg die Radierfolge Gefangenschaft mit Szenen zum Lagerleben entsteht. 1946-57 wieder Kunsterzieher in Heilbronn. Lebt danach freischaffend in Weinsberg mit wiederholten Aufenthalten in Murrhardt und unternimmt zahlr. Malreisen nach Italien, auch nach Österreich, Jugoslawien (1972). – G. widmet sich fast ausschl. der Lsch. und ist in der trad. Lsch.-Malerei des Schwäbischen Impressionismus verwurzelt. Er beginnt im Gefolge des Münchner Kreises um Zügel in schweren, dunklen Brauntönen und gelangt auf Reisen nach Paris (1932) und Südfrankreich zu warmen und hellen Farben und großzügigen, lockeren Formen, Tendenzen, die nach einer Schwedenreise (1935) und späteren Italienreisen (ab 1953) weiter zunehmen. Seine Gem. erfassen das Atmosphärische der Landschaft. Trotz aller Dynamisierung der Darst. mit schimmernden und schwingenden Tönen strahlen die Lsch., Motive rund um das Mittelmeer sowie aus der Heilbronner und Murrhardter Umgebung, eine klare, fast erhabene Ruhe aus. Im malerischen Spätwerk ab ca. 1960 tendiert G. zu Blau und Violett.“ (Vollmer II, 1955, 318).

Oberau, seit 1972 ein Ortsteil des Marktes Berchtesgaden.

195 EUR





Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Kloster Hohenfurth (Vyšší Brod) an der Moldau (Böhmen). - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

Kloster Hohenfurth an der Moldau (Böhmen)

Vyšší Brod

Aquarell auf kräftigem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Zwei Gehrungen etwas geöffnet (links ob./recht u.), geringe Bestoßungen/v.a. seitlich sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) :
„Hohenf…ert“ 1853 Franz Serafin Kreißl“

125 EUR





[Anonymus] : Blasphemische/surreale Szenerie in Kirchenraum. - Mischtechnik, wohl 1979

[Anonymus] : Blasphemische / surreale Szenerie in Kirchenraum

Mischtechnik auf Büttenpapier,
unten rechts (unleserlich) signiert und datiert, wohl ’79.

Dem Blatt liegt ein hanschriftl. Zettel mit folg.„Titel“ bei :
„Dafür könnt ihr doch nicht den Hl. Florian verantwortlich machen!“

Darstellung : 45 × 48 cm.

95 EUR





Walter Marcuse (1896-1976) : Wohl im Chiemgau. - Gouache

Walter Marcuse (1896-1976) :

Wohl im Chiemgau

Gouache über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseit Nachlaßstempel.

Darstellung : 14 × 19,5 cm
Passepartout : 27 × 32 cm

Das Papier in der Himmelspartie etwas gebräunt,
insgesamt ansprechendes Exemplar.

Biogramm : Walter Marcuse (1896 Mannheim – 1976 Fosterdale/ Sullivan County), deutsch-jüdischer Maler und Grafiker, studierte ab 1920 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Illustriert das Bayerische Dekameron von Oskar Maria Graf. – Seit 1933 mit Berufsverbot belegt, flüchtet er 1940 in die USA und kehrt 1951 nach Deutschland zurück. 1952 Ausstellung seiner in Amerika entstandenen Landschaften in der Galerie Schöninger in München, nach einer 1953 unternommenen Reise durch den Chiemgau und das Neckartal endgültige Rückkehr in die USA.

Expressiver Realismus, Vertreter der sog. „Verschollenen Generation“.

85 EUR





Gustav Schröpler (1830 Lovosice/Böhmen - Ingolstadt 1901) : Ingolstadt. Ansicht über die Donau mit Soldaten des Genie-Regiments (Pioniere). - Ölgemälde über Lithographie, um 1865

Gustav Schröpler (1830 Lovosice/Böhmen – Ingolstadt 1901)

Ingolstadt. Ansicht über die Donau.
Im Vodergrund Soldaten des Genie-Regiments (Pioniere)

Ölgemälde über Lithographie, auf starke Pappe, um 1865,
ohne Signatur.

Bildmaß : 26,5 × 42,5 cm

Farbstark und zugleich fein ausgeführte Malerei über einer Lithographie von Eberhard Emminger
nach Gustav Schröpler.

Die Vorlage wird dabei vollständig von der Ölmalerei überdeckt bzw. teils eigenständig
weitergeführt; so ist die Himmelspartie gänzlich fei gestaltet. Ein zweites bekanntes Exemplar
(ausgestellt im Stadtmuseum Ingolstadt) zeigt eine dramatische Wolkenstimmung – im Gegensatz
zum freundlichen, ruhigen Himmel des hier vorliegenden Bildes. Als Ausführender kommt wohl kaum jemand anderes in Frage als Gustav Schröpler selbst.

Vgl. Hofmann/Reissmüller : Ingolstadt, Bilddokumente der Stadt 1519-1930. Ingolstadt, 1981, S. 251, Kat.-Nr. 154 sowie S. 185, Abb. 172; die dort im Ktlg. angegebene Datierung “ca. 1870”
ist vielleicht ein wenig spät angestetzt, “um 1865” dürfte näher liegen.





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Gebirgsbach bei Saalbach/Hinterglemm/Salzburger Land. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Gebirgsbach bei Saalbach (Hinterglemm)

Aquarell, nicht signiert,
rückseitig mit Nachlaßstempel.

Nicht datiert : wohl nach 1945.
Das prächtige, große Aquarell stammt aus der Spätzeit Kesslers,
in der er einige seiner früheren, beliebten Motive in einer offeneren, freieren Weise wiederholt hat.

Blattgröße : 72,5 × 50,5 cm

An der rechten Seite oben ein 1 cm langer Randeinriß der bildseitig kaum merklich ist.
Auf sehr kräftigem “Schoellers-Parole” Aquarellpapier (beinahe in Kartonstärke).
In schöner, farbfrischer Erhaltung, immer in Mappen aufbewahrt, deshalb auch farbfrisch wie am ersten Tag.

Biogramm : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.

.

Saalbach-Hinterglemm, Gemeinde im Pinzgau, Bundesland Salzburg, Österreich.

275 EUR





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: Chinese Portrait. - Oil on canvas, signed

Vera Southby (verheiratet : Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Ca. 1925-1935.

Unten rechts signiert / signed lower right : SOUTHBY.

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Bildmaß / Image size : 40 × 50 cm.
Rahmen / Frame : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.

750 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Ulrichsburg in den Vogesen / Elsass. - Aquarell, ca. 1925

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

„Ulrichsburg in den Vogesen“

Die Ruine der Ulrichsburg (Château de Saint-Ulrich) bei Ribeauvillé / Rappoltsweiler) im Elsass, hoch über dem Strengbachtal.

Aquarell.

Signatur aus unerklärlichen Gründen ausgekratzt.
Verso von Carl Kessler jedoch mit Nachlaßstempel sowie eigenhändig betitelt
und mit einem (alten) Preis versehen.

Um 1925.

Blattmaß : 40 × 53,5 cm

Einige wenige Flecken. Eine kleine, bildseitig nicht merkliche Randhinterlegung,
sonst in gutem Erhaltungszustand.

Die Authentizität des Blattes kann garantiert werden!
Es stammt aus dem von uns verwalteten Kessler-Nachlaß – die Elsass-
und Vogesenaquarelle bilden eine nicht unerhelblichen Teil daraus.

Die beiden Detailabbildung sind farbrichtiger als die Gesamtabb.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

(reserviert)






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