Günther Blechschmidt (*1891 Sohra): Schloß Pillnitz - Öl/Platte

Zuschreibung : Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Schloß Pillnitz / bei Dresden

Öl auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Im Zusammenhang mit signierten Arbeiten, die uns vorliegen,
darf die Zuschreibung als zwingend gelten.

Bildmaß : 37 × 47 cm

Erhaltung : Die Bildkanten etwas berieben, v.a. rechts;
bei einer allfälligen Rahmung würden diese Stellen überdeckt.
Stimmiger Gesamteindruck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

380 EUR





Theodor Urtnowski (*1881 Thorn): Danzig / Gdańsk - Öl/Holz

Theodor Urtnowski : 1881 Thorn/Westpreussen-1963 Aachen

Danzig / Gdańsk

Öl auf Sperrholz,
oben links sowie unten rechts signiert :
Th. Urtnowski / Danzig.

Bildmaß : 90 × 97 cm.
Rahmen : 96 × 104 cm.
Der passende Rahmen wurde in jüngerer Zeit gefertigt.

Auf der Bildrückseite ein alter handschriftlicher Vermerk des Käufers über den Erwerb des Gemäldes : „Diese Bild habe ich Weihnachten 1937 aus Danzig mir vom Maler zuschicken (?) lassen. Im Sommer 1937 habe ich es im Atelier des Malers angekauft“. – Oberhalb des Vermerks offensichtlich die Atelieradresse des Künstlers.

Das Bild könnte vielleicht auch schon etwas vor 1937 gemalt worden sein.

Erhaltung : Kleine Beschädigungen in den äußersten Ecken (im/unterhalb des Rahmenfalzes) sauber behoben. Wenige, professionell ausgeführte Rutschen, mit bloßem Auge nicht merklich.

Sehr ansprechender, geschlossener Gesamteindruck.

Biogramm : Studium an der Kunstakademie Berlin, daraufhin Aufenthalt in Paris, ab 1910 in Danzig, dort regelmäßige Beteiligung an Ausstellungen. Wird bekannt v.a. durch seine Stadtansichten von Danzig. Ab 1945 neue Heimat in Aachen (s. Winfrid Müller : Die Deutsche Künstlersteinzeichnung 1896–1918.
Farbige Originallithografien und die Heimat- und Kunsterziehungsbewegung um 1900. (Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V., Dresden), 2020. – S. 339 f.).

Biogramm (poln.) : „THEODOR BOLESLAW URTNOWSKI (7 XI 1881 Torun – maj 1963 Akwizgran (Aachen)), artysta malarz, grafik. Studiowal w Akademii Sztuk Pieknych w Berlinie, studia uzupelnial w Paryzu. Od roku 1910 mieszkal i pracowal w ? Oliwie i Sopocie. Autor przede wszystkim widoków Gdanska i Malborka, malowal tez dla kosciolów i projektowal dekoracje teatralne. Tworzyl litografie z widokami Gdanska, Malborka, Wisly i (szczególnie liczne) ? Motlawy z ? Zurawiem, utrzymane w dwu tonacjach: widoki za dnia w rdzawej czerwieni skontrastowanej z blekitem, widoki nocne, bialo-blekitne z domieszka fioletu oraz z oszczednie rozlozonymi akcentami zólci i rdzawej czerwieni. Od roku 1907 bral udzial w wystawach gdanskiego ? Towarzystwa Przyjaciól Sztuki, prezentowane prace na wystawach zbiorowych organizowanych w okresie ? II Wolnego Miasta Gdanska oraz w Niemczech. Od 1945 roku mieszkal i pracowal w Niemczech. Jego obrazy znajduja sie w zbiorach polskich muzeów, prace z widokami Gdanska oferuja takze niemieckie i angielskie domy aukcyjne.“ (gedanopedia. pl).

Ältere Literatur : Vollmer: Allgem. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jahrhunderts, Bd. 4, S. 498 (Schüler von A. Maennichen in Berlin). In Velhagen & Klasings Monatsh. 54 – 1939/40 – 193/96, mit 5 Abb).

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.
Eine kostenfreie Lieferung von 150 km im Umkreis von München ist aber gern möglich.

1500 EUR





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Willy Reichert (1937 München - Wasserburg/Inn): Rotrotation - Öl/Hartfaser

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) :

Rotrotation

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert unten rechts : (19)64

Bildmaß : 50 × 68 cm.
Gerahmt.

Eine frühe Arbeit des Wasserburger Künstlers.





[Anonymus] : Hochwald - Öl auf Leinwand

[Anonymus] :

Hochwald / Im Waldinneren

Öl auf Leinwand/alt auf Pappe aufgezogen,
ohne Bezeichnung.

Wohl um 1900/1914.
Darstellung/Malpappe : 46 × 35 cm.

Erhaltung : Die Leinwand nicht überall fest auf der Pappe – taktil merklich,
vom Auge her wenig auffällig. In der horizontalen Mitte ein Leinwandfaden etwas hervortretend. Einige kleine Farbabplatzungen, die beinahe wie aufgesetzte Lichter wirken.

Rückseitig handschriftliche eine Widmung : Zum Andenken / von Oma Pfannenstiel / für Lydia

Dazu ein Stempel der Bilder-, Spiegel- u. Rahmenhandlung Carl Bachmann in Altdorf (wohl Altdorf/bei Nürnberg), dabei ist nicht klar, ob es sich dabei um diejenige Fa. handelt, die lediglich das Aufziehen der Leinwand auf die Pappe bewerkstelligte oder ob durch sie das Bild vertrieben wurde.

Das Bild erinnert unwillkürlich ein wenig an die Auffassung der nah gesehenen Hochwaldtannen von Albert Weisgerber, „Sommertag“ von 1907 sowie an einige andere seiner Waldinnenansichten mit hohen Bäumen und den Lichtflecken am Boden. Jedenfalls scheint die hier vorliegende Gemäldestudie in eine Zeit um 1900 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu weisen. Infrage käme vielleicht auch der Münchener Maler Georg Jauss (1867 Hattenhofen / Württemberg – 1922 München).

145 EUR





Theodor Pixis (*1831): Gudrun-Sage - Öl/Leinwand

Theodor Pixis (1831 Kaiserslautern – 1907 Pöckig/Starnberger See) :

Szene aus der Gudrun Sage
Gudrun mit Wäschekorb wird von Königin Gerlinde empfangen

Öl auf Leinwand,
signiert und datiert : Th. Pixis / 1860
Bildmaß : 117 × 88 cm (kein Rahmen)

Erhaltung : Ansprechender, stimmiger Gesamteindruck.
Das Gemälde wurde professionell restauriert und dabei doubliert.

Biogramm : „Stud.: 1849-51 Jura an der Univ. München; 1851-56 Kunst an der ABK ebd. bei Arthur Georg Freiherr von Ramberg, Philipp von Foltz und Wilhelm von Kaulbach; 1856-58 Stip. für eine Italienreise […]. Ab 1858 in München tätig, befreundet mit Wilhelm Busch und Moritz von Schwind. Mitgl. der Münchner Künstlergenossenschaft; Präs. des Künstlerrings Jung München. – P. beginnt noch während des Stud. mit Arbeiten im Stil der großen Münchner Akad.-Schulen, dabei eng verpflichtet der Historienmalerei seines Lehrers von Kaulbach. Schon früh genießt er das Vertrauen des bayerischen Hofes: Er führt für König Maximilian II. 1861 drei Wand-Gem. des umfangreichen Bilderzyklus zur Gesch. Bayerns im ehem. Bayerischen NM aus (heute Völkerkunde-Mus.; P.s Bilder sind erh., aber nicht zugänglich). P. ist damit auch ein wichtiger Vertreter der Münchner Mon.-Malerei des Historismus. Ab 1867 arbeitet er für König Ludwig II. an Zeichnungen mit Szenen-Ill. zu Inszenierungen von Wagner-Opern […]“ (AKL XCVI, 2017)

Vita (Ergänzung) „[…] Schüler der Maler Philipp von Foltz und Wilhelm von Kaulbach […] debütierte 1854 anlässlich einer Ausstellung mit seinem Werk Coriolanus. Gefördert und unterstützt durch seine Lehrer ging Pixis 1856 für zwei Jahre nach Italien […] Im Herbst 1858 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in München nieder [..] Eines seiner ersten größeren Werke nach seiner Rückkehr war ein Zyklus von Illustrationen zur Gudrunsage […]“ (Wikip.)

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.

Angebot im Kundenauftrag.

3500 EUR





Angelika Herzel (*1957): Playground - Acryl

Angelika Herzel (*1957 Biberach) :

„Playground“

Acryl, 1989
Signiert, betitelt und datiert

Bildmaß : 101 × 75,7 cm
Ohne Rahmen

In schöner Erhaltung

200 EUR





Otto Schulz-Strathmann (*1892): Eisbach/Schwabing - Öl/Lwd.

Otto Schulz-Stradtmann (1892-1960) :

Am Eisbach im Englischen Garten (Schwabing)

Öl auf starker Pappe,
signiert unten rechts

Bildmaß : 59 × 73 cm

Das Gemälde in guter Gesamterhaltung, lediglich am äußersten linken u. rechten Bildrand kleine Falzbereibungen. – Der Rahmen, meist an den blickabgewandten Seiten, mit zahlreichen/teils retuschierten Beschädigungen.

245 EUR





Gustav Schröpler (*1830): Ingolstadt - Öl über Lithographie

Gustav Schröpler (1830 Lovosice/Böhmen – Ingolstadt 1901)

Ingolstadt. Ansicht über die Donau.
Im Vordergrund Soldaten des Genie-Regiments (Pioniere).

Ölgemälde über Lithographie, auf starke Pappe aufgezogen,
um 1865, ohne Signatur.

Bildmaß : 26,5 × 42,5 cm (nicht gerahmt).

Farbstark und zugleich fein ausgeführte Malerei
über einer Lithographie von Eberhard Emminger nach Gustav Schröpler.

Die Vorlage wird dabei vollständig von der Ölmalerei überdeckt bzw. teils eigenständig
weitergeführt; so ist die Himmelspartie gänzlich frei gestaltet. Ein zweites bekanntes Exemplar
(ausgestellt im Stadtmuseum Ingolstadt) zeigt eine dramatische Wolkenstimmung – im Gegensatz
zum freundlich ruhigen Himmel des hier vorliegenden Bildes. Als Ausführender kommt wohl kaum jemand anderes in Frage als Gustav Schröpler selbst.

Vgl. Hofmann/Reissmüller : Ingolstadt, Bilddokumente der Stadt 1519-1930. Ingolstadt, 1981, S. 251, Kat.-Nr. 154 sowie S. 185, Abb. 172; die dort im Ktlg. angegebene Datierung „ca. 1870“ ist vielleicht ein wenig spät angesetzt, „um 1865“ könnte näher liegen.

1800 EUR





Victor Gilsoul (*1867): Paysanne dans le jardin d'herbes - Öl/Holz

Victor Gilsoul (1867 Brüssel -1939 Woluwe-Saint-Lambert) :

Paysanne dans le jardin d’herbes
Bäuerin im Krautkarten

Öl auf Holz / Peinture à l’huile sur bois.
unten links signiert : Victor Gilsoul.
Etwas undeutlich datiert : wohl (19)03.

Bild : 30 × 40 cm
Rahmen : 47 × 57 cm

Feiner Kratzer am unteren Bildrand halb rechts,
sonst in schöner Erhaltung – ebenso der Rahmen.

Vita : „Victor Gilsoul (* 9. Oktober 1867 in Brüssel; † 5. Dezember 1939 in Woluwe-Saint-Lambert)
Dem Rat der Maler Louis Artan und Alfred Verveee (1838–1895) folgend, begann er im Alter von 12 Jahren zu zeichnen. Mit 14 Jahren gewann er den ersten Preis an der Akademie der bildenden Künste in Antwerpen. 1883, mit 17 Jahren, hatte er seine erste Salonausstellung in Brüssel.
Gilsoul studierte an der Académie royale des Beaux-Arts de Bruxelles. Er hatte Ausstellungen in „La Libre Esthétique“ (1894), auf der Weltausstellung 1913 Gent, im Salon de Liège (1921). Viele seiner Werke kamen in die königlichen Kunstsammlungen. 1897 kaufte der Prinz von Bayern auf einer internationalen Ausstellung in München zwei seiner Gemälde. König Leopold II. von Belgien kaufte 1890 eines seiner Gemälde, und 1901 dreizehn Gemälde, um die königliche Yacht zu schmücken. Königin Mutter Mary (Mutter von König Albert I. von Belgien) kaufte 1904 zwei seiner Gemälde. Im Jahr 1894 heiratete Victor Gilsoul seine Künstlerkollegin Ketty Hoppe. 1903 schrieb der französische Dichter und Schriftsteller Camille Mauclair (1872–1945) eine Monographie über Victor Gilsoul. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, floh Victor in die neutralen Niederlande. 1898 wurde Gilsoul vom König Leopold II. von Belgien zum Ritter ernannt. 1910 trennte sich Gilsoul von seiner Frau. Im selben Jahr wurde er infolge einer Brandstiftung in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, aber sofort freigelassen. Er wurde 1924 zum Professor an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten van Antwerpen berufen.“ (Wikip.)

Verkauf im Auftrag.

350 EUR





Josef Jost (*1875 Wien): Blumen - Öl/Leinwand

Josef Jost (Heckendalheim u. Wien (1875-1950)

Blumenbouquet in Kratervase

Rosen, Tulpen, Trichterwinden u.a.

Öl auf Leinwand,
unten links signiert :
Die Signatur nicht ganz leicht zu entziffern, aber eindeutig.

Darstellung : 88 × 58 cm
Rahmen : 97 × 67 cm

In altmeisterlicher Manier das Bild aus dem dunklen Hintergrund heraus gearbeitet.

Das Gemälde in schöner, stimmiger Gesamterhaltung.

Lediglich am linken Rand oben der Keilrahmen leicht markierend
sowie einige, kaum recht merkliche, schwache Leinwandfältchen

Meisterschüler von Franz Rumpler an der Wiener Akademie,
ab 1908 Ausstellungsbeteiligung im Wiener Künstlerhaus.

Aufgrund der Größe kann das Bild nicht versendet werden.

Angebot im Kundenauftrag.

550 EUR





Feri/Ferdinand Schwarz (*1869): Rebstöcke im Winter/Locarno - Öl/Pappe

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert.
Die etwas größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno”

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen
(mit deutlichen Altersspuren, v.a. an den Gehrungen).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert sehr an Ferdinand Schwarz,
genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien),
vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts.

F. Schwarz, bekannt als Aquarellist; die graphische Auffassung,
die sich in den beiden kleinen Ölen ausdrückt, läßt aber durchaus
an die Autorenschaft von Feri Schwarz denken.

800 EUR (zus.)





Klaus Honauer (*1923 Rieden/Soyen): Restschnee (bei Rieden?) - Aquarell

Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen – 1979 Wasserburg/Inn).

Restschnee

Aquarell auf starkem Aquarellpapier
Unten rechts von der Mitte signiert und datiert : K. Honauer / 1963.

Darstellung/Blatt : 40 × 49,5 cm.

Erhaltungsmängel : Das Aquarell über und über stockfleckig, besonders an den hellen Stellen deutlich sichtbar.

Rückseitig eine Farbstudie.

Fritz Aigner / Josef Bernrieder : Mit den Malern durch den Landkreis Rosenheim. – Hrsg. Landratsamt Rosenheim [1989], S. 442.

Hans Baumgartner : Gleichwie der Inn fliest alls dahin. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 427.

65 EUR





Theodor von Hötzendorff (*1898): Selbstporträt - Mischtechnik

Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) :

„Selbstporträt/ Studie“

Mischtechnik auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Rückseitig – nur rudimentär kenntlich – Nachlaßstempel
sowie mit „Selbstporträt / Studie“ bezeichnet;
desweiteren die Werknummer „260“

Bildmaß : 62 × 41 cm.

Erhaltung : Ein deutlicher Kratzer in der Stirn,
eine Schabstelle rechts von der Kopfpartie.
Insgesamt etwas angestaubt/fleckig und oberflächlich berieben (Lagerspuren).

Ruth Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 182 f. (mit Farbabb.)

Chiemseemaler

65 EUR





H. Rahn: Die Mühle - Aquarell

H. Rahn : Die Mühle

Aquarell (teils mit Eiweiß gehöht).

Unten rechts datiert 1848.
Die Signatur beschnitten, die ersten Buchstaben fehlen,
konnten aber durch den Vergleich mit einem weiteren Blatt des Aquarellisten,
das sich in unserem Besitz befand, ergänzt werden.

Darstellung : 22 × 33 cm.
Wohl um 1900 auf einen Unterlagekarton montiert,
die Himmelspartie stockfleckig.

Die Provenienz des Blattes weist landschaftlich nach Hessen. Eine einsame Mühle am Rande eines weiten Wiesenplans. Hinter den Gebäulichkeiten steigt das Gelände an, von dort kommt auch der Zufluss, der das Mühlrad antreibt. Der Kamin des hohen Mühlengebäudes ist lupenklein mit der Zahl „15“ beschriftet. Auf dem Fahrweg mit tiefen Wagenrinnen steht breit der Müller, der einem Mann im blauen Kittel, beladen mit einem schweren Mehlsack, den Weg weist.

Die Darstellung, zunächst an traute biedermeierliche Stammbuchblätter erinnernd, weist in der feinen Durcharbeitung und im erzielten Stimmungsgehalt darüber hinaus.

295 EUR






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