Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl : Kloster Hohenfurth (Vyšší Brod) an der Moldau (Böhmen). - Aquarell, 2. Hälfte 19. Jh.

Zuschreibung : Franz Serafin Kreißl

Kloster Hohenfurth an der Moldau (Böhmen)

Vyšší Brod

Aquarell auf kräftigem Papier.

Ohne Bezeichnung,
2. Hälfte 19. Jahrhundert

Bild : 9 × 13 cm
Unterlage : 11,5 × 14,5 cm
Rahmen : 24 × 28 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Das Aquarell unter Glas alt gerahmt.
(Das Bild minimalst nicht passgenau im Rahmenausschnitt).

Der Rahmen aus der Zeit um 1900.
(Zwei Gehrungen etwas geöffnet (links ob./recht u.), geringe Bestoßungen/v.a. seitlich sichtabgewandt).

Das Aquarell fest auf eine Unterlage montiert.
Die Montage, von der Unterlagenpappe her zu schließen,
erfolgte in jüngerer Zeit.

Auf der Rahmenabdeckung Klebezettel (handschriftl. u. Schreibmaschine) :
„Hohenf…ert“ 1853 Franz Serafin Kreißl“

125 EUR





Victor Gilsoul (1867 Brüssel -1939 Woluwe-Saint-Lambert) : Paysanne dans le jardin d'herbes / Bäuerin im Krautkarten. - Öl auf Holzplatte

Victor Gilsoul (1867 Brüssel -1939 Woluwe-Saint-Lambert) :

Paysanne dans le jardin d’herbes
Bäuerin im Krautkarten

Öl auf Holz / Peinture à l’huile sur bois.
unten links signiert : Victor Gilsoul.
Etwas undeutlich datiert : wohl (19)03.

Bild : 30 × 40 cm
Rahmen : 47 × 57 cm

Feiner Kratzer am unteren Bildrand halb rechts,
sonst in schöner Erhaltung – ebenso der Rahmen.

Vita : „Victor Gilsoul (* 9. Oktober 1867 in Brüssel; † 5. Dezember 1939 in Woluwe-Saint-Lambert)
Dem Rat der Maler Louis Artan und Alfred Verveee (1838–1895) folgend, begann er im Alter von 12 Jahren zu zeichnen. Mit 14 Jahren gewann er den ersten Preis an der Akademie der bildenden Künste in Antwerpen. 1883, mit 17 Jahren, hatte er seine erste Salonausstellung in Brüssel.
Gilsoul studierte an der Académie royale des Beaux-Arts de Bruxelles. Er hatte Ausstellungen in „La Libre Esthétique“ (1894), auf der Weltausstellung 1913 Gent, im Salon de Liège (1921). Viele seiner Werke kamen in die königlichen Kunstsammlungen. 1897 kaufte der Prinz von Bayern auf einer internationalen Ausstellung in München zwei seiner Gemälde. König Leopold II. von Belgien kaufte 1890 eines seiner Gemälde, und 1901 dreizehn Gemälde, um die königliche Yacht zu schmücken. Königin Mutter Mary (Mutter von König Albert I. von Belgien) kaufte 1904 zwei seiner Gemälde. Im Jahr 1894 heiratete Victor Gilsoul seine Künstlerkollegin Ketty Hoppe. 1903 schrieb der französische Dichter und Schriftsteller Camille Mauclair (1872–1945) eine Monographie über Victor Gilsoul. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, floh Victor in die neutralen Niederlande. 1898 wurde Gilsoul vom König Leopold II. von Belgien zum Ritter ernannt. 1910 trennte sich Gilsoul von seiner Frau. Im selben Jahr wurde er infolge einer Brandstiftung in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, aber sofort freigelassen. Er wurde 1924 zum Professor an der Koninklijke Academie voor Schone Kunsten van Antwerpen berufen.“ (Wikip.)

Verkauf im Auftrag.

550 EUR





Eugène Henri Cauchois (1850 Rouen - 1911 Paris) : Blumenkorb mit Pfirsichen / Panier de fleurs avec des pêches. - Öl auf Leinwand

Eugène Henri Cauchois (1850 Rouen – 1911 Paris) :

Panier de fleurs avec des pêches
Blumenkorb mit Pfirsichen

Öl auf Leinwand.
Unten rechts signiert : H. Cauchois
Auf dem Messingschildchen der zweite Vorname vermerkt : E(ugène)

Darstellung : 92 × 73 cm
Rahmen : 85 × 107 cm

In schöner, stimmiger Gesamterhaltung.
Alt doubliert, weshalb erschließt sich nicht recht;
auch unter UV-Licht konnten keine entsprechenden Schäden gefunden werden.
Passender, wohlerhaltener Rahmen.

Vita : „Eugène Henri Cauchois (* 14. Februar 1850 in Rouen; † 11. Oktober 1911 in Paris) war ein französischer Blumenmaler. Eugène Cauchois studierte an der École des Beaux-Arts in Paris bei Ferdinand Duboc und Alexandre Cabanel sowie beim Blumenmaler Ernest Quost. Nach dem Studium wurde er als freischaffender Maler von Blumenstilleben tätig […] Am Ende seines Lebens begann Eugène Cauchois mit dekorativer Malerei von großformatigen floralen Kompositionen, u. a. von Blumen der vier Jahreszeiten in der Mädchenschule des 7. Arrondissements. ein Pariser Atelier befand sich in der Rue des Dames Nr. 32 im 17. Arrondissement, in der Nähe des Ateliers von Marcellin Desboutin (1823–1902). Eugène Cauchois debütierte 1874 im Salon de Paris und zeigte seine Werke im Salon der Société des Artistes Français, wo er 1890 Mitglied wurde, in den Jahren 1881, 1890, 1898 (Medaille 3. Klasse), 1904 (Medaille 2. Klasse) und 1908“ (Wikip.)

Angebot im Kundenauftrag.

Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich.

750 EUR





Josef Jost (Heckendalheim u. Wien 1875-1950) : Blumenbouquet in Kratervase. - Öl auf Leinwand, signiert

Josef Jost (Heckendalheim u. Wien (1875-1950)

Blumenbouquet in Kratervase

Rosen, Tulpen, Trichterwinden u.a.

Öl auf Leinwand,
unten links signiert :
Die Signatur nicht ganz leicht zu entziffern, aber eindeutig.

Darstellung : 88 × 58 cm
Rahmen : 97 × 67 cm

In altmeisterlicher Manier das Bild aus dem dunklen Hintergrund heraus gearbeitet.

Das Gemälde in schöner, stimmiger Gesamterhaltung.

Lediglich am linken Rand oben der Keilrahmen leicht markierend
sowie einige, kaum recht merkliche, schwache Leinwandfältchen

Meisterschüler von Franz Rumpler an der Wiener Akademie,
ab 1908 Ausstellungsbeteiligung im Wiener Künstlerhaus.

Aufgrund der Größe kann das Bild nicht versendet werden.

Angebot im Kundenauftrag.

550 EUR





ZUSCHREIBUNG : Feri / Ferdinand Schwarz (1869 Moskau-1923 Wien) : Weiden und Rebstöcke im Schnee / Locarno / Tessin. - Zwei Ölstudien, 1918

Zuschreibung : Feri (Ferdinand) Schwarz 1869 Moskau – 1923 Wien)

Locarno/Tessin : Weiden und Rebstöcke im Schnee

2 Ölstudien,
jeweils Öl auf Malpappe.

Das kleinere Bild unsigniert.
Die etwas größere Darstellung
unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet :
“F. Schwarz 1919 / Locarno”

Bildmaße : 27 × 20,5 cm und 22 × 16 cm
In schmalen, älteren Blattgoldrahmen
(mit deutlichen Altersspuren, v.a. an den Gehrungen).

Zwei feine Kunststücke in schöner Erhaltung.

Die Signatur erinnert sehr an Ferdinand Schwarz,
genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien),
vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts.

F. Schwarz, bekannt als Aquarellist; die graphische Auffassung,
die sich in den beiden kleinen Ölen ausdrückt, läßt aber durchaus
an die Autorenschaft von Feri Schwarz denken.

800 EUR (zus.)





Julius Weyde (1822 Berlin - 1860 Stettin) : Am Gebirgssee. Jagersbursch überreicht seiner Liebsten einen Blumenstrauß. - Öl/Leinwand

Julius Weyde (1822 Berlin – 1860 Stettin) :

Am Gebirgssee.
Jagersbursch überreicht seinem Dirndl einen Blumenstrauß

Öl auf Leinwand,
am alleruntersten Rand (kaum erkennbar) signiert, vom Rahmenfalz überschnitten
(s. Detailabb. mit dem Gewehr). – Die Authentizität der Signatur garantieren wir.

Bild : 55 × 68 cm
Rahmen : 90 × 80 cm

Das Gemälde mit deutlicher Krakelee, im Seitenlicht merklicher, frontal gesehen weniger (s. die Detailabbildungen). Der Rahmen mit geringen Altersspuren. – In ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : „Weyde: Julius W., Genremaler, geboren 1822 in Berlin; † am 27. Februar 1860 in einer Kaltwasserheilanstalt bei Stettin. W., ein Schüler der Berliner Akademie und im Atelier des Professors Wolff ausgebildet, besuchte in den Jahren 1843 bis 1847 die bedeutendsten Galerien Europas und setzte dann seit 1847 in Antwerpen unter der Leitung Vennemann’s und später in Paris unter der Horace Vernet’s und Paul Delaroche’s seine Studien fort. Durch die Revolution aus Paris verscheucht, lebte er wiederum kurze Zeit in Berlin und begab sich hierauf abermals auf Reisen nach Salzburg und durchs Oesterreichische nach Italien […]. Er war ein gewandter Darsteller des kleinbürgerlichen und des Volkslebens […].“ ADB : https://www.deutsche-biographie.de/pnd139105166.html#adbcontent=

Angebot im Kundenauftrag.
Aufgrund der Bildgröße ist ein Versand nicht möglich;
wir bitten ggf. um Abholung.

1950 EUR





Unsere Ausstellungs-Galerie in Wasserburg am Inn : Gemälde - Bücher - Antiquitäten/Antik : Antiquariat & Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Die Bilder zeigen
unsere Ausstellungspassagen in Wasserburg am Inn – Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt.
Nur wenige Schritte voneinander – Marienplatz 11, 15 und 19

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

Für WhatsApp einfach hier anklicken.

Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de

Wir sind stets interessiert am Ankauf von alten/wertvollen Büchern (auch ganzen Bibliotheken), Gemälden, Graphiken, Antiquitäten : u.a. Volkskunst, Sakrale Kunst, Figuren, Porzellan/Keramik, Silber, Kuriosa, Design u.v.m.

Selbstverständlich interessieren wir uns immer besonders für Wasserburgensien : Kunstgegenstände bzw. Altertümer aus dem schmerzlich verlustigen Altlandkreis Wasserburg.





Gemälde-Handel : Ankauf – Verkauf – Kommission – in MÜNCHEN und bayernweit : Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Unser Buch- und Kunst–Antiquariat besteht seit 1982.

Meine Frau Ursula und ich arbeiten von Anfang an zusammen an dem Projekt, das nun bald schon 40 Jahre lang andauert. Neben dem Klassischen Antiquariat (Bücher & Graphik) steht seit jeher der Handel mit alten und modernen Gemälden im Mittelpunkt unserer Tätigkeit.

Nach langen Jahren mit einem Ladengeschäft im Münchner Universitätsviertel führen wir unser Buch- und Kunstantiquariat nun von unserem Haus im Osten Münchens aus. – Hier steht uns die notwendige Zeit zur Verfügung, die erworbenen Kunst-Gegenstände intensiv zu recherchieren.

Wir bearbeiten ein weites Spektrum der Kunstepochen und Stilrichtungen.

Altmeister-Gemälde, sakrale Barockbilder und Werke des 19. Jahrhunderts suchen wir ebenso wie Arbeiten von Künstlern des 20. Jahrhunderts : Vom Jugendstil über Neue Sachlichkeit bis zum Neuanfang nach 1945 und auch Zeitgenössische Kunst.

Uns interessieren immer auch regionale Malerschulen (u.a. Münchner Schule, Düsseldorfer Schule, Weimarer Malerschule, Dresdener und Berliner Malerei). Dazu, naheliegend, beschäftigen wir uns mit der Malerei in Süd- und Nordtirol sowie der Kunst in Österreich insgesamt.
Spezialgebiete sind Künstlerkolonien, die sich abseits der großen Städte um die Mitte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebildet haben. Neben den kunstgeschichtlichen Aspekten versuchen wir auch, die kulturgeschichtlichen und biographischen Zusammenhänge mit zu erfassen. Inzwischen ist die Literatur zu den Künstlerorten stark angewachsen und die Recherche selbst zu bislang wenig bekannten Künstlern oft recht ertragreich.
Die bekannteren Malerkolonien, aus denen wir gerne Bilder erwerben : Chiemseemaler, Brannenburger Maler, Dachauer Maler, Donau–Wald–Gruppe (Bayerwald Maler), Grötzinger Maler, Kronberger und Willingshäuser Maler, Darmstädter Maler, Niddener Maler, Worpsweder Maler, Maler in Ahrenshoop, Schwaan u.v.a.

Quer zu allen Künstlergruppierungen, Kunstepochen, Stilrichtungen und regionalen Kunstausprägungen pflegen wir einige besondere Bildthemen: Tierbilder, Pflanzen- u. Blumenbilder, Gebirgsbilder, Schneelandschaften, süddeutsche Genremalerei, Städtebilder/Ortsansichten (dabei gehört es zu unserer Spezialität, unbekannte Ansichten topographisch zu verorten). – Selbstredend stehen wir der abstrakten sowie der folgenden Nicht-Gegenständlichen Malerei des 20. Jahrhunderts auch nicht fern.

Wir interessieren uns besonders auch für Studien und Skizzen

Passioniert erwerben wir auch Studien : Ölstudien, Tempera-, Bleistift-, Kohle- und Rötelskizzen aus allen Epochen. Zugegeben : je älter, je lieber. – Und wenn möglich ganze Skizzenbücher oder zumindest eine gewisse Anzahl von Arbeiten aus einem Künstler-Nachlass. Vereinzelte Skizzen sind in der Regel, wenn keine Signaturen oder leicht auflößbaren Monogramme vorliegen, nur schwer bzw. zeitaufwändig zuzuordnen. – Bei Studien nehmen wir auch deutlichere Erhaltungsmängel in Kauf, da es in der Natur dieser flüchtigen Dinge liegt, lange Zeit wenig sorgfältig behandelt worden zu sein.

Bewertung und Ankauf von Gemälden – kompetent & seriös

Zur Bearbeitung (Begutachtung und Bewertung, d.h. Preisschätzung) von Gemälden konnten wir über die Jahre eine umfangreiche kunstgeschichtliche Handbibliothek aufbauen. Für weitergehende Recherchen nutzen wir regelmäßig das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Schon längst nicht mehr wegzudenken ist auch der unbeschränkte Zugang zu allen einschlägigen (Bezahl-)Datenbanken. Und, letztlich immer wieder hilfreich, sind die von uns gepflegten Verbindungen zu Kunsthändler-Kollegen, Gemäldesammlern, Restauratoren sowie zu Kunsthistorikern mit deren jeweiligem Spezialgebiet.

Wertvolle Gemälde verkaufen wir auch gerne in Ihrem Auftrag

Wir bieten Ihnen an, Ihre Gemälde in Kommission zu verkaufen. – Ein seit alther bewährtes Geschäftsmodell im Kunsthandel, das auch wir seit Jahren zur Zufriedenheit für beide Seiten praktizieren.

Der Vorteil für uns – der Vorteil für Sie.

Wir gehen nicht in Vorleistung und können Ihnen deshalb
einen deutlich höheren Preis als bei einem sofortigen Barankauf bieten.
Den Verkaufspreis legen wir in Absprache mit Ihnen zusammen fest.
Wir bringen dazu unsere in 38 Jahren erworbene Expertise ein,
selbstverständlich unter Hinzuziehung von aktuellen Referenzpreisen,
die wir in ständiger Marktbeobachtung ermitteln.

Selbstverständlich haften wir für die uns zur Begutachtung und zum Verkauf anvertrauten Objekte.
Bei Verlust oder Beschädigung erhalten Sie denselben Preis, als wäre das Stück verkauft worden.
Darüber hinaus sichern wir Ihnen eine jederzeit transparente und korrekte Abwicklung zu.

Bitte fragen Sie nach unseren (günstigen) Konditionen im Einzelnen.

Wir bestimmen, kaufen und vermitteln auch Alte & Moderne Graphik – faire Konditionen

Papierarbeiten (Zeichnungen, Aquarelle) & Druckgraphik : ZI und Graphische Sammlung in München bieten kaum auslotbare Möglichkeiten der Recherche: Immer wieder eine Freude und ein Staunen, ganze Kassetten mit Künstlerarbeiten zu Vergleichszwecken einsehen zu können. Handzeichnungen, Aquarelle sowie Druck-Graphik aller Epochen und Techniken können dadurch näher bestimmt und in ihrer (Erhaltungs-)Qualität beurteilt werden. So wird eine seriöse Preisbewertung oft erst möglich.

Telefon 08124 – 910 330

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Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de

In Wasserburg am Inn

zeigen wir in zwei Ausstellungspassagen / Ausstellungs-Galerie (Marienplatz 11 & 19 – unter den Arkaden/im Herzen der Stadt) neben Gemälden, Druckgraphiken, Aquarellen, Handzeichnungen und Büchern stets eine Auswahl an Antiquitäten: Volkskunst, Figuren, Bronzen, Objekte, Sakrales, Bilderrahmen (u.a. Waschgold- bzw. Berliner Leisten), Silber, Glas, Porzellan – und vielleicht manch Überraschendes mehr.





Unsere Ausstellungs-Passagen / Kunst-Galerie in Wasserburg am Inn : Antiquariat & Kunsthandel Joseph Steutzger (seit 1982)

Die Bilder zeigen Ausschnitte
unserer Ausstellungspassagen in
Wasserburg a. Inn, Marienplatz 11, 15 & 19
Unter den Bögen / im Herzen der Stadt

Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit :

Telefon 08124-910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





Klaus Honauer (1923 Rieden/bei Soyen - 1979 Wasserburg/Inn) : Restschnee (wohl bei Rieden). - Aquarell

Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen – 1979 Wasserburg/Inn).

Restschnee

Aquarell auf starkem Aquarellpapier
Unten rechts von der Mitte signiert und datiert : K. Honauer / 1963.

Darstellung/Blatt : 40 × 49,5 cm.

Erhaltungsmängel : Das Aquarell über und über stockfleckig, besonders an den hellen Stellen deutlich sichtbar.

Rückseitig eine Farbstudie.

Fritz Aigner / Josef Bernrieder : Mit den Malern durch den Landkreis Rosenheim. – Hrsg. Landratsamt Rosenheim [1989], S. 442.

Hans Baumgartner : Gleichwie der Inn fliest alls dahin. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 427.

65 EUR





Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) : Selbstporträt. - Mischtechnik

Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) :

„Selbstporträt/ Studie“

Mischtechnik auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Rückseitig – nur rudimentär kenntlich – Nachlaßstempel
sowie mit „Selbstporträt / Studie“ bezeichnet;
desweiteren die Werknummer „260“

Bildmaß : 62 × 41 cm.

Erhaltung : Ein deutlicher Kratzer in der Stirn,
eine Schabstelle rechts von der Kopfpartie.
Insgesamt etwas angestaubt/fleckig und oberflächlich berieben (Lagerspuren).

Ruth Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 182 f. (mit Farbabb.)

Chiemseemaler

65 EUR





H. Rahn : Die Mühle. - Aquarell

H. Rahn : Die Mühle

Aquarell (teils mit Eiweiß o.ä. gehöht).

Unten rechts datiert 1848.
Die Signatur beschnitten, die ersten Buchstaben fehlen,
konnten aber durch den Vergleich mit einem weiteren Blatt des Aquarellisten,
das sich in unserem Besitz befand, ergänzt werden.

Darstellung : 22 × 33 cm.
Wohl um 1900 auf einen Unterlagekarton montiert,
die Himmelspartie stockfleckig..

Die Provenienz des Blattes weist landschaftlich nach Hessen. Eine einsame Mühle am Rande eines weiten Wiesenplans. Hinter den Gebäulichkeiten steigt das Gelände an, von dort kommt auch der Zufluß, der das Mühlrad antreibt. Der Kamin des hohen Mühlengebäudes ist lupenklein mit der Zahl „15“ beschriftet. Auf dem Fahrweg mit tiefen Wagenrinnen steht breit der Müller, der einem Mann im blauen Kittel, beladen mit einem schweren Mehlsack, den Weg weist.

Die Darstellung, zunächst an traute biedermeierliche Stammbuchblätter erinnernd, weist in der feinen Durcharbeitung und im erzielten Stimmungsgehalt darüber hinaus.

475 EUR





ÖLBILDER / GEMÄLDE : Ankauf - Verkauf - Kommission : Raum München, Oberbayern & Niederbayern. - Kunsthandel / Ausstellungs-Galerie Joseph Steutzger

Meine Frau Ursula und ich arbeiten von Anfang an zusammen
an dem Projekt, das nun bald schon 40 Jahre lang andauert.
Neben dem Klassischen Antiquariat (alte/wertvolle sowie neuere wissenschaftliche Bücher & Künstler-Graphik)
steht seit Beginn der Handel mit alten und modernen Gemälden im Mittelpunkt unserer Tätigkeit –
selbstverständlich mitgemeint sind neben Ölgemälden auch Tempera-Arbeiten, Gouachen und Aquarelle.

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Nach langen Jahren mit einem Ladengeschäft (Antiquariat & Kunsthandel) im Münchner Universitätsviertel führen wir unser Buch- und Kunstantiquariat nun von unserem Haus im Osten Münchens aus. Hier steht uns die notwendige Zeit zur Verfügung, die erworbenen Kunst-Gegenstände eingehend zu recherchieren :
Wir stehen für eine gewissenhafte Prüfung von Alter, Echtheit, Erhaltungszustand u. der anschließenden Ermittlung eines marktorientierten Preises. Schließlich werden die Kunstobjekte – mit eingehender Beschreibung – auf unseren Webseiten präsentiert : https://www.steutzger.de – https://www.steutzger.biz – https://www.steutzger.info. – Gleichzeitig bieten wir darüber hinaus auf den gängigen Auktionsplattformen an. So sehen Sie auch jederzeit wie, wo & wie Ihre Objekte angeboten werden – das verstehen wir unter Transparenz.

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Wir bearbeiten ein weites Spektrum der Kunstepochen und Stilrichtungen

Wir suchen & kaufen Altmeister-Gemälde, sakrale Barockbilder und Werke des 19. Jahrhunderts
ebenso wie Arbeiten von Künstlern des 20. Jahrhunderts – vom Jugendstil über Neue Sachlichkeit bis zum Neuanfang nach 1945 und auch Zeitgenössische Kunst. Gerne bereiten wir ganze Künstlernachlässe für den Verkauf auf.

Wir erwerben immer auch Kunst von regionalen Malerschulen :
- Münchner Schule, Düsseldorfer Schule, Weimarer Malerschule, Dresdener und Berliner Malerei -
Dazu, naheliegend, beschäftigen wir uns mit der Malerei in Süd- und Nordtirol sowie der Kunst in Österreich insgesamt.

Ein Spezialgebiet sind Künstlerkolonien, die sich abseits der großen Städte um die Mitte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebildet haben.
Neben den kunstgeschichtlichen Aspekten versuchen wir auch, die kulturgeschichtlichen und biographischen Zusammenhänge mitzuerfassen.
Inzwischen ist die Literatur zu den Künstlerorten stark angewachsen und die Recherche selbst zu bislang wenig bekannten Künstlern oft recht ertragreich.

Die bekannteren Malerkolonien, aus denen wir gerne Bilder ankaufen bzw. in Kommission übernehmen:
Chiemseemaler, Brannenburger Maler, Dachauer Maler,
Donau–Wald–Gruppe (Bayerwald Maler), Grötzinger Maler, Kronberger- und Willingshäuser Maler,
Darmstädter Maler, Worpsweder Maler, Niddener Maler, Maler in Ahrenshoop u.a.
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Wertvolle Ölgemälde vermitteln wir – zu günstigen Konditionen – auch gerne in Ihrem Auftrag (Kommission)

Quer zu allen Künstlergruppierungen, Kunstepochen, Stilrichtungen und regionalen Kunstausprägungen
pflegen wir einige besondere Bildthemen bzw. Bildmotive :
Tierbilder, Pflanzen- u. Blumenbilder, Gebirgsbilder, süddeutsche Genremalerei, Städtebilder/Ortsansichten.
Dabei ist es unser Ehrgeiz unbekannte Ansichten topographisch zu verorten.
Freilich verfolgen wir ebenso mit Interesse die Arbeiten von Künstlern der abstrakten Malerei, der nicht-gegenständlichen Malerei bzw. informellen Malerei sowie in jüngster Zeit die Bildfindungen der Neuen Figuration.

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Bewertung und Ankauf von Gemälden

Zur Bearbeitung (Begutachtung und Bewertung, d.h. Preisschätzung) von Gemälden
konnten wir über die Jahre eine umfangreiche kunstgeschichtliche Handbibliothek aufbauen.
Für weitergehende Recherchen nutzen wir regelmäßig die Bibliothek im Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München.
Längst nicht mehr wegzudenken ist auch der unbeschränkte Zugang zu allen einschlägigen (Bezahl-)Datenbanken.
Und, letztlich immer wieder hilfreich, sind die von uns gepflegten Verbindungen zu
Kunsthändler-Kollegen, Gemäldesammlern, Restauratoren sowie zu Kunsthistorikern mit deren jeweiligem Spezialgebiet.
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Wertvolle Gemälde verkaufen wir auch gerne in Ihrem Auftrag (Kommission)

Wir bieten Ihnen an, Ihre Ölbilder in Kommission zu verkaufen. – Ein seit alt her bewährtes Geschäftsmodell im Kunsthandel, das auch wir seit Jahren zur Zufriedenheit für beide Seiten praktizieren.
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Der Vorteil für uns – der Vorteil für Sie

Wir gehen nicht in Vorleistung und können Ihnen deshalb einen deutlich höheren Preis
als bei einem sofortigen Barankauf bieten. Den Verkaufspreis legen wir in Absprache mit Ihnen zusammen fest.

Wir bringen dazu unsere in 38 Jahren erworbene Expertise ein,
selbstverständlich unter Hinzuziehung von aktuellen Referenzpreisen,
die wir in ständiger Marktbeobachtung ermitteln.

Natürlich haften wir für die uns zur Begutachtung und zum Verkauf anvertrauten Objekte.
Bei etwaigem Verlust oder Beschädigung erhalten Sie ggf. denselben Preis, als wäre das Stück verkauft worden.

Darüber hinaus sichern wir Ihnen eine jederzeit transparente, freundlich und selbstverständlich korrekte Abwicklung zu.

Bitte fragen Sie nach unseren (günstigen) Konditionen im Einzelnen.
Besuchen Sie auch unsere Webseite mit einer Auswahl von uns angebotener Gemälde.

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Wir freuen uns über Ihren Anruf – jederzeit :

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Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Hans Huber-Sulzemoos (1873 - München - 1951) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau). - Öl/Papier/Pappe

Hans Huber-Sulzemoos (1873 – München – 1951) :

Die Kapelle „Unserer Lieben Frau“ in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert und ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
„Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Alfons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.“

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Erhaltung :

- Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).

- Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Unebenheiten, die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch in der Frontalansicht kaum auffallen, lediglich bei Schrägansicht im Gegenlicht.

- Die im Bild verteilten aufgehellten Stellen dürften maltechnisch bedingt sein.

- Der Rahmen in den Ecken teils mit Schwundrissen (ohne Einfluß auf die Festigkeit).

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit Altersschmelz.

Vita : „Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …“

Umgebung : Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien am Chiemsee, Rimsting, Wasserburg am Inn

300 EUR





[Anonymus] : Chiemsee (wohl Fraueninsel). - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee (wohl vor der Fraueninsel).

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand
(müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden).

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

14 × 23 cm
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige Studie, stimmiger Gesamteindruck.

SW : Frauenwörth, Chiemseemaler

125 EUR





[Anonymus] : Am Chiemsee. - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand,
müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden.

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

13,5 × 24 cm.
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige kleine Studie, stimmiger Gesamteindruck.

110 EUR





Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein - 1923 München) : Skizzenbuch

Heinrich Schlitt (1849 Bieberich am Rhein-1923 München) :

Skizzenbuch

Auf dem ersten Blatt (unten links) bezeichnet : Heinrich Schlitt,
letztes Blatt oben : Kl. Bockenheimerstr. 3a, I.

Leinen (angestaubt), 13 × 17 cm,
mit etwas mehr als 60 Skizzen (auf 37 Blättern),
ein Blatt wurde (von ihm selbst?) herausgetrennt.

Oft ganzseitig mit Bleistift ausgeführt,
nicht wenige freilich auch, wie üblich, nur mit flüchtigen/kurzen Notaten.

Einige Blätter in Tusche.

Skizziert sind Soldaten, bürgerl./bäuerl. Typen, Interieurs/Schenken,
Maler vor der Staffelei, Anatomien u.a.

Der v.a. als Maler von Zwergen Berühmtheit erlangte H. Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv dazu!

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker).

Ausführlich ein Wikipedia-Artikel : Heinrich Schlitt“.

195 EUR





Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg) : TENSION. - L'ABRI DU NOMADE. - Mischtechnik, 1990

Rachid Madani (lebt in Frankreich/Strasbourg)

„TENSION“

Auf dem Keilrahmen ein weiterer Titel : L’ABRI DU NOMADE
(Schutz der Nomaden)

Mischtechnik (Stoff/Sand/Schnur/Ölfarbe), 1990.
Unten rechts signiert und datiert.

Rückseitig Klebezettel, der ausweist,
das daß Bild 1990 zur Großen Kunstausstellung München
eingeliefert wurde (Abtl. Secession).

Offensichtlich wurde das Bild aber von der Jury nicht angenommen,
im Katalog der Jahresausstellung findet sich jedenfalls kein Eintrag.

Erhaltung : An der Unterseite Wasserrand (s. Pfeile) sowie
einige kleinere Beschabungen.

SW : Nomaden, Wüstenzelt, Nomadenzelt

Aufgrund der Größe des Bildes ist ein postal. Versand nicht möglich.
Gerne Selbstabholung.

200 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) : Südfrankreich/Côte d’Azur (?) - Öl/Hartfaser

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach/Oberlausitz) :

Südfrankreich/Côte d’Azur (?)

Öl auf Hartfaserplatte,
unten links monogrammiert.

Bildmaß : 51,5 × 65 cm.

Die äußersten Bildkanten etwas berieben,
eine allfällige Rahmung würde diese mit dem Falz überdecken.
Ein unauffälliger Kratzer in der rechten unteren Ecke.

In guter, stimmiger Gesamterhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

400 EUR





[Anonymus] : Bergfrühling. - Öl auf Hartpappe

[Anonymus] :

Vorfrühling im Bergtal

Öl auf Hartpappe.

Ohne Signatur und auch ohne Hinweis auf das Motiv.
Erworben wurde das Bild in Österreich/Tirol.

Manches an diesem Bild erinnert an den Münchner Bergmaler Otto Bauriedl
in seiner Jugendstilphase, weicht aber im Ganzen dann doch wieder deutlich davon ab.

1. Drittel. 20. Jh.

Bild : 48 × 64 cm.
Rahmen : 56 × 73 cm.

Das Gemälde in guter, gepflegter Erhaltung.
Der neu angefertigte Rahmen fein dem Bild angepasst.

400 EUR





Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) : Pfünz im Altmühltal (bei Eichstätt). - Ölstudie, 1923

Franz Klemmer (1879 Fischenich-1964 Anzing) :

Pfünz im Altmühltal

Ölstudie auf Papier/Pappe, 1923.

Ohne Signatur; die Autorenschaft darf dennoch als gesichert gelten.
Die für ihn typ. neusachliche Auffassung, die farblich zurückhaltende, „trockene“ Malweise
sowie das zeitl. Zusammenfallen mit Auftragsarbeiten in nächster Umgebung lassen keinen Zweifel.

Darstellung : 41 × 61 cm.
Rahmen : 52 × 72 cm.
Polimentvergoldung, offensichtlich aus jüngerer Zeit (ohne Patinierung),
teils merkliche „Gebrauchsspuren“.

Die Malfläche ein wenig berieben sowie mit Flüchtigkeiten, wie für Studien üblich.
Linker und rechter Rand angestückt/erweitert (vom Künstler selbst).

1923 und 1927 schuf Franz Klemmer die Deckengemälde der Kirchen Walting und Inching (die Nachbardörfer von Pfünz).
Den Auftrag erhielt er durch die Vermittlung des Architekten Heinrich Ullmann.
So dürfte vorlieg. Studie eine „Nebenarbeit“ zu diesem Auftrag gewesen sein.

Vor 18 Jahren konnten wir ein Gemälde Klemmers vermitteln,
das eine ganz durchgeführte Arbeit mit einer Pfünz-Ansicht darstellte.

Biogramm : „Klemmer, Franz, Maler in München, geb. 24.11.1879 in Fischenich bei Köln a. Rh., kam mit 17 Jahren in die Lehre zu dem Kölner Kirchenmaler Joh. Osten, besuchte seit 1906 die Münchner Kunstgewerbe-Schule unter Wahler u. L. v. Langenmantel, hierauf die Münchner Akad. als Schüler H. v. Habermanns u. kurze Zeit auch K. J. Becker-Gundahls. Ließ sich in Dachau nieder und debütierte 1913 in der Münchner Secession mit einigen Landschaften. 1914/18 stand er im Felde an der Westfront. Die dort entstandenen farbigen Zeichnungen u. Aquarelle (Soldaten, Schützengräben, Ortschaften an der Front darstellend) fanden wegen ihrer schlichten Naturwahrheit u. Sachlichkeit schnell Beachtung. Beispiele in der Graph. Samml. in München, im Schles. Mus. in Breslau, in der Hamburger Kunsthalle u. in der Galerie der Münchner Secession. Seitdem betätigt K. sich vor allem als Kirchenmaler (Fresken in der Kirche zu Feucht bei Nürnberg: Taufe Christi; Christus u. Nikodemus; Kreuzigung; Inching bei Eichstätt: Schutzmantelbild, St. Sebastian, Engelsbild, 2 Szenen aus der Legende des hl. Willibald; Eibach bei Nürnberg: Abendmahl, Jüngstes Gericht) und beschickt mit zahlreichen Landschaften (Ölgem. u. Studienbl.) die Ausst. im Glaspalast. Für die bayer. Staatssamml. wurden erworben die Landschaften „Quelle“ (GI, 1923) u. „Föhrde bei Hadersleben“ (OI, 1925), für die dort. Secessionsgal. eine „Landschaft im Altmühltal“ (OI, 1924). 1926 wurde K. zum Professor ernannt u. mit der Leitung des Ateliers für kirchl. Malerei an der Münchner Akad. betraut. Die Kunst, XXXI (- Kst f. Alle, XXX), 1915 p. 424, 432 (Abb.). – Der Cicerone, VII (1915) 335. – Die christl. Kunst, XXII (1925/26) 145. – Ausst.-Kat.: Münchener Secession, 1913 (Frühjahrsausst.), 1914 (Frühjahrsausst.), 1915 (mit Abb.), 1916; Münchener Glaspalast (Gruppe Secession): 1920, 21, 22, 24 (mit Abb.), 25, 26. – Mitteil. des Künstlers.“ (Thieme-Becker, Bd. 20, S. 473)

Weitere Literatur : Ludwig, H. (Hg.), Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd.5, S. 476 f. (mit Abb.).
Mader, F., Bez.-Amt Eichstätt (Die Kunstdenkmäler v. Mittelfranken), S. 140 u. 340.

350 EUR





Erwin Albert Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach), gen. Altmühl-Schmid : Jurafelsen am Abend/Altmühltal (wohl Häuser in Arnsberg/Kipfenberg), 1960

Erwin Albert Schmid, gen. Altmühl-Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach) :

„Jurafelsen am Abend“

Vermutlich handelt es sich um Häuser in Arnsberg/heute Gemeinde Kipfenberg.

Öl auf Leinwand auf Hartfaser,
unten rechts signiert und datiert : 1960

Rückseitig Klebeetikett der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst, München, 1961,
vermerkt dort Titel und Katalognr. 583.

Ein zweites Etikett weist das Bild als Eigentum der Gesellschaft der Freunde der Stiftung Haus der Kunst München e.V. aus. – 2006 wurde deren ganze Sammlung verauktioniert (s. Sonderkatalog Neumeister, Mchn.)

Bildmaß : 63,5 × 80,5 cm.
In unberührter Erhaltung.

Der Maler Erwin Albert Schmid studierte bei Karl Walther an der Kunstgewerbeschule in München und wurde dort später selbst Lehrer. Er lebte in Pullach, war Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und beschickte regelmäßig deren große Jahresausstellungen im Haus der Kunst. Mehr als dreißig Jahre, etwa zwischen 1930 und 1961, kam er nach Eichstätt, um zu malen. Die Bildthemen : Immer wieder Eichstätt mit seiner näheren Umgebung. Nach seinen eigenen Werkaufzeichnungen zeigen 165 Gemälde Jura- und Altmühltalmotive. So kam er bald zu seinem Beinamen „Altmühl-Schmid“. Gastliche Aufnahme fand der Maler über zwei Jahrzehnte bei Georg Babl, der in Zeitungsbeiträgen in schöner, treuer Weise immer wieder an seinen Freund erinnert hat.

Literatur :
Horst Ludwig (Hg.) : Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, VI. 292 f. (mit 2 Abb.).
H. Vollmer: Allg. Lexikon der Bild. Künstler des XX. Jhs., IV, S. 195.
Georg Babl : Das alte Eichstätt. Erinnerungen eines Zeitgenossen. – Tutzing, 1994, S. 250-252.

400 EUR





[Monogrammist] J/N. - Gärtnerei. - Goauche, 1945

[Monogrammist] J/N : Gärtnerei

Gouache,
unten rechts in Ligatur monogrammiert J/N,
datiert 1945,

Unter Glas gerahmt.
Bild und Rahmen in guter Erhaltung.

125 EUR





Neugotischer Rahmen (Wasserschlagprofil) : um 1900

Neugotischer Rahmen (Wasserschlagprofil) : um 1900

Hartholz (wohl Birne o.ä.) auf Weichholz.
Schmaler Waschgoldschlips an drei Seiten.

Außenmaß : 41 × 34 cm
Falzmaß : 30,7 × 22,2 cm
Lichte : 28 × 20 cm
Schenkelbreite : 6 cm

Sollte eines der Maße 100% millimetergenau sein müssen,
dann bitte um Anfrage (v.a. bzgl. des Falzmaßes bzw. des nötigen Spielraumes,
der hier ungefähr mit 2 Millimeter gemessen ist).

Erhaltung :

Einige mäßige Kratzer bzw. Bereibungen.
Die beiden oberen Gehrungen gering geöffnet, jedoch fest/stabil.
Ca. 10 unbedeutende/unauffällige kleine Wurmlöchlein.

Stimmiger, ansprechender und auch gepflegter Gesamteindruck.

Neugotik, Gotik, Wasserschlagprofil, Profilrahmen

165 EUR





Jakob Aures (München) : Gemälde-Rahmen (Schnitzrahmen), 1. Drittel 20. Jahrhundert

Gemälde-Rahmen (Schnitzrahmen) :

Aus der Werkstatt des Rahmenschnitzers/Rahmenbildhauers Jakob Aures in München/Sendling.

Lichte : 16 × 21,5 cm
Falz 1: 17,3 × 22,8 cm (kann herausgenommen werden)
Falz 2: 19 × 24,5
Außenmaß : 33,5 cm

Rundum in sehr schöner Erhaltung, mit Polimentgoldeinlage.

Picture Frame / Cornice / Gemälderahmen / Bilderrahmen

245 EUR






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