Franz Roubaud (1856 Odessa/Ukraine-1928 München) : Russischer Bauer mit Pferdewagen. - Gouache

Franz Roubaud (1856 Odessa/Ukraine-1928 München) :

Russischer Bauer mit Pferdewagen

Gouache
unten rechts signiert : F. Roubaud

Auf der Rückseite mit der handschriftlichen Echtheitsbestätigung
der Tochter des Malers, Helene Roubaud, datiert 1977.

Bildmaß (Lichte) : 26 × 34 cm
Unter Glas gerahmt : 36 × 44 cm

Drei winzige Pünktchen in der Himmelspartie. Das Bild insgesamt in schöner Erhaltung.
Die Signatur in der rechten unteren Ecke knapp oberhalb des Rahmenschenkels.

Die ersten Abbildungen, mit dem Scanner erstellt, sind wesentlich
farbgetreuer als die Gesamtabbildung mit dem Rahmen, die mit der Digitalkamera gefertigt wurde.

1250 EUR





[Anonymus] : Im Waldinneren. - Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen, wohl um 1900-1914

[Anonymus] :

[Im Waldinneren]

Öl auf Leinwand/auf Pappe aufgezogen,
ohne Bezeichnung.

Wohl um 1900/1914.
Darstellung/Malpappe : 46 × 35 cm.

Erhaltung : Die Leinwand nicht überall fest auf der Pappe – taktil merklich,
vom Auge her wenig auffällig. In der horizontalen Mitte ein Leinwandfaden etwas hervortretend. Einige kleine Farbabplatzungen, die beinahe wie aufgesetzte Lichter wirken.

Rückseitig handschriftl. eine Widmung : Zum Andenken / von Oma Pfannenstiel / “für Lydia”

Dazu ein Stempel der Bilder-, Spiegel- u. Rahmenhandlung Carl Bachmann in Altdorf (wohl Altdorf/bei Nürnberg), dabei ist nicht klar, ob es sich dabei um diejenige Fa. handelt, die lediglich das Aufziehen der Leinwand auf die Pappe bewerkstelligte oder ob durch sie das Bild vertrieben wurde.

Das Bild erinnert unwillkürlich ein wenig an die Auffassung der nah gesehenen Bäume von Albert Weisgerber, “Sommertag” von 1907 sowie an einige andere seiner Waldinnenansichten mit hohen Bäumen und den Lichtflecken am Boden. Jedenfalls scheint die hier vorliegende Gemäldestudie in eine Zeit um 1900 bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges zu weisen.

145 EUR





Zuschreibung : Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) : Orientalin (Studie). - Öl/Malpappe

Zuschreibung :

Carl Suhrlandt (1828 Ludwigslust-1919 Kochel am See) :

Orientalin (Studie)

Öl auf Malpappe, ohne Signatur.

Nach Auskunft des Vorbesitzers
im Umkreis der Familie des Künstlers erworben.

Bildmaß : 48,5 × 24 cm
Vergolderrahmen : 56,5 × 32,5 cm

So dynamischer wie kräftiger Farbauftrag, von hoher Präsenz, die sich in der Abbildung nur abgeschwächt wiedergeben läßt. – Bild und Rahmen in schöner Erhaltung (mit der Quarzlampe geprüft).

Vita : “Suhrlandt, Carl, Maler,*10. 7. 1828 Ludwigslust, †11. 2. 1919 Kochel, Oberbay., Sohn des Rudolph u. der Wilhelmine. Schüler von Ary Scheffer in Paris, 1859/60 in Kopenhagen, 1861 in St. Petersburg zum Mitglied der Akademie ernannt. Dann in Schwerin tätig, 1874 Professor. Malte bes. Pferde u. Hunde, hielt sich mehrmals längere Zeit in England als Pferdemaler der Aristokratie auf. Malte auch Historien- u. Bildnisse. Siedelte 1898 nach München über. Im Museum am Alten Garten in Schwerin: Galilei im Gefängnis, 1853 in Paris gemalt. Lit.: Weilbach, Nyt Dansk Kunstnerlex., II (1896) 611.- Boetticher, Malerwerke d. 19. Jahrh., 11/2 (1901). – Das geist. Deutschland, 1898. – Die Dioskuren, hg. v. Schasler, 16 (1871) 3. – Kstchronik, 9 (1874) 257, 371; 10 (1875) 249. – Meckl. Ztg V. 26. 2. 1931. – Kst- u. Gesch.-Denkm. Mecklenb.-Schwerin, III 299. – Kat. Gem.-Gal. Schwerin, 1884 p. 100; 1890 p. 89. – Führer d. d. Landesmus. Schwerin (Schloßmus.), 1926, p. 34. – F. Bulgakoff, Unsere Kstler (russ.), 1889/90.” (AKLONLINE; ThB XXXII, 1938, 280)

Ergänzungen : Carl Suhrlandt, Sohn d. Hofmalers Rudolph Suhrlandt u. seiner Frau, der Lithografin Wilhelmine Suhrlandt (1803–63). Ersten Zeichenunterricht bei seinem Vater, später Studium d. Bildhauerei bei Christian Daniel Rauch in Berlin. 1851 Reise nach Paris, dort Stud. der Malerei bei Ary Scheffer. 1859/60 in Kopenhagen, 1861 St. Petersburg, dort Mitglied der Kaiserlichen Kunstakademie. Anschließend in Schwerin, 1874 von Großherzog Friedrich Franz II. zum Professor ernannt. 1898 Umzug nach München (vgl. Wikip.)

Orientalismus, Russland, Südrussland

375 EUR





Kunsthandel & Antiquitäten Joseph Steutzger : Ankauf & Verkauf Gemälde/Gemäldeankauf & Antiquitäten in Ingolstadt, Eichstätt und Altmühltal

Wir kaufen Gemälde von
Carl Otto Müller / C.O.M (1901-1970)
Erwin Albert Schmid / E.A. Schmid (1895-1962)
Karl Friedrich Lippmann / K.F. Lippmann) (1883-1957)
Willi Bier (1919-1981)

Wir suchen immer auch Ingolstädter Maler u.a.
Gustav Schröpler
Karl Tinti
Johannes Eppelein
Gustav Schneider

Wir freuen uns über Ihren Anruf oder Ihre Email – jederzeit !

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Wertvolle Einzelstücke übernehmen wir auch gerne in KOMMISSION.
Eine jederzeit transparente und korrekte Abwicklung sichern wir Ihnen zu.

Telefon 08124 – 910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Selbstverständlich auch gern Nachricht via Email : joseph@steutzger.de





Eduard Aigner (1903 Neuhaus - 1978 München) : Juradorf (Dollnstein) - Aquarell, 1940

Eduard Aigner (1903 Neuhaus – 1978 München) :

“Juradorf” (Dollnstein)

Aquarell,
unten rechts monogrammiert und datiert : EA (19)40 od. 49 (?)

Blattmaß : 30 × 40 cm.
Unter Glas gerahmt.

Insgesamt leicht lichtschattig, wie die Ränder unter dem Rahmenfalz anzeigen.
Die Blattränder vereinzelt mit Einrissen, die jedoch nicht in die Darstellung reichen.

Insgesamt ansprechendes Aquarell;
zeigt eine Jurahauslandschaft mit ihrer ganz eigenen kargen Schönheit.

Die Abbildung gibt die Farben ein wenig zu warm wieder,
in natura ist die Gesamtwirkung etwas kühler.

E. Aigner verbrachte seine Realschulzeit in Eichstätt. Stand zu der Zeit mit dem späteren Maler der Neuen Sachlichkeit Fritz Burkhardt in Kontakt. Ab 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1932 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Später Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Ab 1961 ansässig in Wasserburg am Inn.

SW: Altmühltal, Altmühljura, Jurahaus, Legschieferdächer, Mörnsheim, Wellheim, Hagenacker, Solnhofen

125 EUR





Karl Müller-Baumgarten (1879 Leipzig-1964 München) : Seehamer See (bei Weyarn). - Öl auf Leinwand, signiert

Karl Müller-Baumgarten (1879 Leipzig-1964 München) :

“Seehamer See” (bei Weyarn)

Öl auf Leinwand, signiert unten rechts.

Darstellung : 50 × 70 cm,
ohne Rahmen.

Erhaltung : Die Malfläche teils etwas berieben und fleckig.
In den vier Ecken Leiwandfalten (etwas deutlicher als auf den Scans gezeigt werden kann), die durch Nachspannen der Leinwand behoben werden können.

225 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : St. Antönien/Graubünden. - Öl auf Leinwand (Studie)

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

St. Antönien / Graubünden

Öl auf Leinwand (Studie),
nicht signiert.

Bildmaß/Leinwand : 30 × 40 cm.

Bildseitig ortsbezeichnet, verso Nachlaßstempel.

Ca. 1920-1930.

Erhaltung :

Auf der bloßen Leinwand, ohne Keilrahmen etc.
Typisch für Studien die Nadeleinstiche in den äußersten Ecken.

Am Unterrand links und rechts weitgehend geglättete Knickfalten,
teils altfleckig und angestaubt.

Alpine Malerei. Schneebilder. Bergbilder. Alpenmaler.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913. – Horst Ludwig (Hg.): Lexikon der Münchner Kunst (Bruckmann).

125 EUR





Paul Paulus (1915 - Prien a. Chiemsee 2013) : Steinzeugkrug mit Zitronen. - Öl/Hartfaser, signiert

Paul Paulus (1915 – Prien – 2013) :

Steinzeugkrug mit Zitronen

Öl auf Hartfaser,
unten rechts signiert : Paulus

Bildmaß : 32 × 25 cm (ohne Rahmen).

Das kleine Gemälde in schöner Erhaltung.

Gilt manchen als letzter Chiemseemaler.

395 EUR





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Rotrotation. Öl auf Hartfaser, 1964

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn)

Rotrotation (Hilfstitel)

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert : (19)64.

Bildmaß : 50 × 68 cm.





Attr. Charlotte Price (1796-1868) : (Bad) Ragaz (Schweiz): Aquarell / Watercolour (Charlotte Price Collection), ca. 1857

Attr. Charlotte Price (1796-1868) :

“Ragatz – From my window in Hotel Hof Ragatz. Sept. 22. Room 45.”

Aquarell über Bleistift, ca. 1857.

Nicht signiert, dabei akribisch ortsbezeichnet sowie mit Monats- u. Tagesdatum versehen,
verso von fremder Hand eine Datierung : “Circa 1857”,

Rückseitig von späterer Hand / On the reverse from later hand :
“From the Charlotte Price Collection / Unfinished Sketches / Volume 8 p. 52 (Switzerland), circa 1857”

Bildmaß : 19 × 26,5 cm
Unterlage : 25 × 36 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung. Alt auf Unterlagenpapier aufgezogen,
dieses an Oberrand und unterer Ecke mit Abrissen.

Watercolor over pencil, on the reverse from later hand attribution
to the Charlotte Price Collection.

125 EUR





Max Radler (1904 Breslau - 1971 München) : Stille Landschaft im November. - Aquarell, 1944

Max Radler (1904 Breslau – 1971 München) :

Stille Landschaft im November

Aquarell, November 1944.
unten rechts signiert und datiert.

Auf der Blattrückseite oben rechts mit Bleistift ‘November 44’,
vom Montierungsstreifen überdeckt, dennoch klar lesbar.

Darstellung/Blatt : 23,5 × 17,5 cm

Insgesamt in schöner Erhaltung.
Eine kleine Dunkelverfärbung am Oberrand mittig.
Unter einem alten/zeitgenöss. Passepartout montiert.
Wie der schmale Streifen, der vom Passepartoutrand überdeckt wird, zeigt,
ist nur ein ganz minimaler Lichtrand zu vermerken.
Die Montierungsstreifen (Natronpapier) verursachen keinen Schaden u. können belassen werden,
die erwähnte Verfärbung dürfte auch nicht davon herrühren.

Vita : “… 1918-23 Lehrjahre als Steinmetz, Stuckateur und Schreiner. Auf seiner Gesellenwanderschaft lässt er sich 1924 in München nieder. 1927/28 besucht er die dortige Meisterschule für Dekorationskunst, an der u.a. Georg Schrimpf unterrichtet … [N]ach dem Zusammenbruch des NS-Staates ab 1946 Mitgl. der Neuen Gruppe regelmäßig [Ausstellung] im Haus der Kunst (München) … 1928 entwickeln sich auch Freundschaften zw. R. und seinem Lehrer Schrimpf, dessen weiträumige, menschenleere Lsch. in neusachlicher Auffassung ihn stark beeinflussen, mit dem Schriftsteller Oskar Maria Graf, dessen 1928 ersch. Erzählband Bayerisches Dekameron R. illustriert, und mit dem Maler Fritz Burkhardt, der ihn über Jahre finanziell unterstützt.

Ab 1930 stellt R. bei den Juryfreien im Münchner Glaspalast aus. 1939-45 ist er Soldat bzw. in engl. Kriegsgefangenschaft. Bei Bombenangriffen auf München wird nahezu sein gesamter Atelierbestand vernichtet.

Ab 1946 entstehen Ill. für die Kinder-Zs. Ping-Pong und Karikaturen für den ebenfalls im Freitag-Verlag ersch. Der Simpl, der bereits 1950 eingestellt wird. 1954 wird er zu einem der wesentlichen Karikaturisten des unter dem orig. Titel wieder ersch. SIMPLICISSIMUS, dessen Erscheinen jedoch 1967 ebenfalls endet.” (AKL XCVII, 2018).

155 EUR





Albert Säger-Villingen (1866-1924) : Bauernhof zu Peterzell (b. St. Georgen/Schwarzwald). - Tempera, 1923

Albert Säger-Villingen (1866-1924) :

“Bauernhof zu Peterzell” (bei St. Georgen/Schwarzwald).

Tempera, 1923,
unten rechts monogrammiert und datiert,
rückseitig ortsbezeichnet, nochmals monogr. u. datiert
sowie mit Zueignung.

Bild (Durchmesseer) : 19 cm
Rahmen (Durchmesseer) : 24 cm

Das kleine Gemälde in schöner Erhaltung.
Der zeitgenössisch/alte Rahmen an einer Stelle gänzlich durchgebrochen
sowie etwas berieben.

145 EUR





Georg Beyer (1932 Bastheim/Ufr. - lebt und arbeitet in Marquarstein) : Ansicht von Maquartstein/Chiemgau. - Aquarell, 1984

Georg Beyer (1932 Bastheim/Ufr. – lebt und arbeitet in Marquartstein) :

Ansicht von Marquartstein/Chiemgau

Aquarell,
unten rechts signiert, ortsbez. und datiert (19)84

Darstellung/Passepartoutausschnitt : 34,5 × 46,5 cm
Rahmen : 50 × 60 cm

Das Aquarell und der Rahmen in schöner Erhaltung;
unter schlichtem Passepartout und Glas.

Im Passepartout, oberhalb der Darstellung (s. Abb.), punktkleine Flusen -
wären bei Rahmenöffnung wohl leicht zu entfernen.

1953-1957 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München; Professoren Anton Marxmüller u. Josef Oberberger.

Achental, Unterwössen, Bernau a. Chiemsee, Grassau, Hochgern





Monogrammist "R.B" : Günterstal/bei Freiburg im Breisgau ? - Farbstift

Monogrammist “R.B” :

Günterstal/bei Freiburg im Breisgau ?

Farbstift, unten rechts
monogrammiert : R.B. und ortsbezeichnet : Gunterstal (gemeint vermutl. Günterstal).

Darstellung : 17 × 25 cm.

Papier auf starken Karton alt aufgezogen. Ränder etwas unregelmäßig beschnitten.

Rückseitig : Adresse, gestempelt : Georg Thoma / München / Kurfürstenstr. 50.
Neben kurzen Hinweisen für die Passepartout und Rahmung der Name v(on) Herfeldt.

Die topographische Zuordnung erscheint wahrscheinlich, ist aber keineswegs gesichert.
“Gunterstal”

145 EUR





Karl Adam Heinisch (1847 Neustadt/Schlesien - 1923 München) : Am bayrischen Zollhaus bei Schellenberg b. Berchtesgaden (Marktschellenberg). - Öl/Lwd.

Karl Adam Heinisch (1847 Neustadt/Schlesien – 1923 München) :

“(A)m bayr. Zollhause bei Schellenberg b. Berchtesgaden” (Marktschellenberg)

Öl auf Leinwand,
unten links signiert, bez. und datiert :
K. Heinisch, München 1903.

Rückseitig auf Klebezettel Atelieradresse und Betitelung.

Bild : 40 × 60 cm
Rahmen : 54 × 75 cm

Das Gemälde in guter Erhaltung.

Die weiße Rahmeneinlage (in der rechten oberen Ecke) in der Gehrung etwas geöffnet sowie mit kl. Läsur, sonst nur wenig auffällige Ausbesserungen.

Vita : “Heinisch, Karl Adam, Landschaftsmaler, geb. in Neustadt in Oberschlesien 28. 3. (nicht 28. 5.) 1847, lebt seit 1870 in München. 1879-1913 auf den Münchner Jahresausstell. fast alljährlich mit Motiven aus Oberbayern und vom Bodensee vertreten. Die Kunsthütte zu Chemnitz (handschr. Kat. 1915) besitzt sein Ölbild “Aus dem Zillertal”; Zeichnungen in der Maillinger-Samml. des Münchner Stadtmus. Dressler, Ksthandb.,1921 11. – F.v. Bötticher, Malerwerke des 19. Jahrh., I 2 (1895). – F. Pecht, Gesch. der Münchener Kst, 1888. – Kat. Glaspal.- Ausst. München 1879-1913, passim. – Kat. Akad.- Ausst. Berlin, 1886 p. 34; Intern. Kstausst. 1891; 1896; Gr. Kstausst. 1894 p. 34; 1897 p. 34; 1900 p. 30; 1901 p. 29. – Kat. Dtschnat. Kstausst. Düsseldorf 1902. – Jahrh. der Bilder- u. Kstblätterpreise, Wien 1911ff., II; III; V/VI. – J. Maillinger, Bilderchronik … Stadt München, III (1876).” (Thieme-Becker).

Angebot im Kundenauftrag.

1450 EUR





Shisen : Japanisches Gartenhaus. - Aquarell, wohl 1. Drittel 20. Jahrhundert

Shisen :

Japanisches Gartenhaus

Aquarell,
unten links signiert : Shisen.

Wohl 1. Drittel 20. Jahrhundert

Darstellung/Blatt : 32 × 50 cm.

Das Aquarell wurde aus einem stark beschädigten Rahmen genommen.
Der umlaufende Natronpapierstreifen zu Staubabdichtung wurde (zur Dokumentation des Alters) belassen
obwohl nich mehr an allen Stellen ganz abschließend.

Bei Versand wird das Glas entfernt – aus Sichertheitsgründen.
Please note : for safety reasons, the glass is removed when shipping.

125 EUR





Erwin Albert Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach) : Eichstätt : Gärtnerei in der Westen. - Öl/Pappe

Erwin Albert Schmid (1895 Weingarten-1962 Pullach) :

Eichstätt : Gärtnerei in der Westen

Öl auf Pappe, ohne Signatur.
Die Autorenschaft von E.A. Schmid (gen. “Altmühl-Schmid”) wird zugesichert.

Bildmaß : 41 × 52 cm

Die Malpappe deutlich nach vorn gewölbt sowie etwas wellig.

220 EUR





Kunsthandel & Antiquariat Joseph Steutzger (seit 1982) : Kommission / Kommissionsverkauf von Antiquitäten & Gemälden

Wir bieten Ihnen an, ihre Gemälde und Antiquitäten in Kommission zu verkaufen.
Ein Verkaufsmodell, das wir seit Jahren erfolgreich für beide Seiten praktizieren.

Der Vorteil für uns – auch der Vorteil für Sie.

Wir gehen nicht in Vorleistung und können Ihnen deshalb
einen deutlich höheren Preis bieten als bei einem direkten Ankauf.

Den Verkaufspreis legen wir in Beratung mit Ihnen in fest.

Wir bringen dazu unsere in 38 Jahren erworbene Kompetenz ein,
selbstverständlich unter Hinzuziehung von aktuellen Referenzpreisen,
die wir in ständiger Markbeobachtung ermitteln.

Natürlich haften wir vertraglich vollumfänglich für die uns anvertrauten Antiquitäten.
Bei Verlust oder Beschädigung erhalten Sie denselben Preis, als wäre das Stück verkauft worden.





Ankauf - Verkauf - Kommission : Bücher, Graphik, Gemälde, Antiquitäten - auch Kuriosa, mit Bezug zu Wasserburg am Inn. - Wasserburger Künstler/Maler: Carl Staudt/Otto Geigenberger/Hermann Schlittgen/Joseph Pilartz/Max Arthur Stremel/Gustav Eichhorn u.a.

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Wir kaufen stets Gemälde, alte Stiche, moderne Original-Graphik, wertvolle Bücher, Antiquitäten
sowie Kuriosa, die zu Wasserburg am Inn und dem ganzen Chiemgau (bes. Chiemsee) Bezug haben.

Gustav Eichhorn (1857 Au/bei Aibling – 1928 Wasserburg/Inn)
Rudolf Engelberger (1908 Gabersee – 1985 Wasserburg a. Inn)
Hans Friedrich (1890 Leipzig – 1976 Wiesbaden)
Hans/Hanns Ganser (1897 – Wasserburg – 1970)
August Geigenberger (1875 Wasserburg am Inn – 1909 München)
Otto Geigenberger (1881 Wasserburg – 1946 Ulm)
Karl Hofmann (*1880 Aschaffenburg)
Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Wasserburg – 1979 Wasserburg)
Viktor Käß (1911 Pasing/München – 1998 Wasserburg)
Josef Kellner (1876 Wien – 1929 Schwaz)
Fritz Köll (1884 Wasserburg – 1958 Pasing/München)
Joseph Kollmar (1909 München 1961)
Joseph Pilartz (1891 Köln – 1974 Wasserburg a. Inn)
Willy/Willi Reichert (1937 München)
Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch – 1930 Wasserburg/Inn)
Joseph Springer (1812 Wasserburg 1870)
Karl/Carl Staudt (1884 Elberfeld – 1930 Toledo)
Max Arthur Stremel (1859 Zittau – 1928 Ulm – tätig in Wasserburg am Inn)
Max Trelano (1824 Wasserburg 1899)
Karl Wähmann (1897 Finkenstein – 1981 Steppach/bei Wasserburg am Inn)

Sie finden unsere Ausstellungsfenster “Antiques”
in Wasserburg, Marienplatz 11 + 19 (Unter den Arkaden)





Ankauf & Verkauf Gemälde/Ölbilder in München, Starnberg, Tegernsee, Wasserburg, Rosenheim, Ebersberg, Bad Tölz, Eichstätt, Prien am Chiemsee, Marquartstein, Grassau, Bernau am Chiemsee, Freising, Erding, Ingolstadt, Neuburg an der Donau

Wir sind stets am Ankauf von Gemälden & Graphiken interessiert.

Wir freuen uns über Ihren Anruf oder Ihre Email – jederzeit !

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Wertvolle Einzelstücke übernehmen wir auch gerne in KOMMISSION.
Eine jederzeit transparente und korrekte Abwicklung sichern wir Ihnen zu.

Telefon 08124 – 910 330

Mobil 0160 – 99 55 88 00

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Julius Weyde (1822 Berlin - 1860 Stettin) : Am Gebirgssee. Jagersbursch überreicht seiner Liebsten einen Blumenstrauß. - Öl/Leinwand

Julius Weyde (1822 Berlin – 1860 Stettin) :

Am Gebirgssee.
Jagersbursch überreicht seinem Dirndl einen Blumenstrauß

Öl auf Leinwand,
am alleruntersten Rand (kaum erkennbar) signiert, vom Rahmenfalz überschnitten
(s. Detailabb. mit dem Gewehr). – Die Authentizität der Signatur garantieren wir.

Bild : 55 × 68 cm
Rahmen : 90 × 80 cm

Das Gemälde mit altersüblicher deutlicher Krakelee,
im Seitenlicht merklicher, von vorne weniger (s. die Detailabbildungen)
Der Rahmen mit geringen Altersspuren. – In ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : “Weyde: Julius W., Genremaler, geboren 1822 in Berlin; † am 27. Februar 1860 in einer Kaltwasserheilanstalt bei Stettin. W., ein Schüler der Berliner Akademie und im Atelier des Professors Wolff ausgebildet, besuchte in den Jahren 1843 bis 1847 die bedeutendsten Galerien Europas und setzte dann seit 1847 in Antwerpen unter der Leitung Vennemann’s und später in Paris unter der Horace Vernet’s und Paul Delaroche’s seine Studien fort. Durch die Revolution aus Paris verscheucht, lebte er wiederum kurze Zeit in Berlin und begab sich hierauf abermals auf Reisen nach Salzburg und durchs Oesterreichische nach Italien […]. Er war ein gewandter Darsteller des kleinbürgerlichen und des Volkslebens […].” ADB : https://www.deutsche-biographie.de/pnd139105166.html#adbcontent=

Angebot im Kundenauftrag.

2200 EUR





Edgard Farasyn (1858 Antwerpen 1938) : Zwei Männer auf der alten Bogenbrücke. - Öl auf Holzplatte

Edgard (oder auch Edgar) Farasyn (1858 Antwerpen 1938) :

Zwei Männer auf der alten Bogenbrücke

Wohl in einer Kleinstadt in in Belgien (s. Kamine und Windmühle).

Öl auf Holz,
unten links signiert : Edg. Farasyn.

Zum Vergleich : Bei Wikipedia findet sich unter “Edgar Farasyn” eine Signatur groß abgebildet.

Darstellung : 24 × 32,5 cm
Rahmen : 36,6 × 45 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung,
der jüngere/gute Rahmen mit ganz minimalen/unauffälligen Ausbesserungen.

In sehr ansprechender Gesamterhaltung.

Vita : “Stud.: ab 1873 Koninkl. ABK Antwerpen, bei Nicaise de Keyser (bei diesem ab 1875 Atelierleiter); ab 1885 Prof. der Koninkl. ABK Antwerpen. Lebt ebd., 1898-1913 in Katwijk aan Zee. Kontakt mit Willy Sluiter und Derk Wiggers. 1891 Mitbegr. der Künstlergruppe XIII in Antwerpen, zus. mit Emile Claus, Charles Mertens, Hendrick de Smeth, Théodore Verstraete u.a. 1893 Mitbegr. der Künstler-Vereinigung Wees Uzelf. 1896 Ritter des Leopoldordens; später Offizier des Kronordens. – Anfängl. v.a. gefällige Kindermotive, z.B. Méchante Minette (1878 Brüssel, Ausst.). F. setzt sich mit zeitgen. Kunstströmungen auseinander, ab 1885 Freilichtmalerei in lockerer Pinselführung. V.a. figürl. Darst. in bäuerl. Interieurs und Stadtansichten von Antwerpen sowie Tiermotive. F. ist mit Ernest Midy befreundet. Aufenthalte in Mol, wo er Lsch. und Dorfansichten von Kempen malt; zählt zur Schule von Mol. Ab 1887 malt F. jedoch zunehmend Motive der Meeresküste, v.a. Strandbilder aus Flandern (Oostduinkerke; Katwijk) und der Fischerei (Küstenfischer, Garnelenfischer, Fischfrauen), die er bes. im Salon 1894 in Oostende zeigt. Waren die früheren Komp. dekorativ in einer häufig nebligen, herbstl.-melanchol. Gesamtstimmung zusammengefaßt, gewinnt nunmehr das Licht an Bedeutung, die Farben werden kräftiger. 1898/99 führt F. unter der Ltg von Albrecht Frans Lieven de Vriendt eines der fünf Wand-Gem. im Treppenhaus des Rathauses von Antwerpen aus. Schüler: u.a. Roland Lary […] (s. AKL XXXVII, 2003, 13).

Probablement en Belgique. Deux hommes sur un pont en arc. –
Peinture à l’huile sur bois. Signé.

220 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Riegsee im Vorfrühling. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Riegsee (Vorfrühling)”

Aquarell, signiert unten rechts.
Rückseitig betitelt,
um 1925-1935.

Darstellung/Blatt : 50,5 × 72,5 cm

Das übergroße Blatt in farbfrischer Erhaltung, wie am ersten Tag (nie gerahmt, immer in Mappen aufgewahrt). Lediglich einige wenige minimale Fleckchen, die jedoch aus der Entfernung, in der das Bild betrachtet werden will, wohl nicht auffalllen.

Der Riegsee, ein Lieblingsmotiv C. Kesslers, das er immer wieder in verschiedenen Blickwinkeln, Farbstellungen/Jahreszeiten und Bildgrößen wiedergegeben hat.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Murnau am Staffelsee, Spatzenhausen, Seehausen am Staffelsee, Obersöchering, Großweil, Habach, Eglfing, Uffing am Staffelsee, Ohlstadt, Antdorf, Sindelsdorf, Schlehdorf, Huglfing, Iffeldorf, Eberfing, Kochel am See, Schwaigen.

275 EUR





Jürgen Wegener (1901 Stolp/Pommern-1984 Pöcking/am Starnberger See) : Japanische Lilien. - Aquarell, 1974

Jürgen Wegener (1901 Stolp/Pommern-1984 Pöcking/am Starnberger See) :

“Japanische Lilien”

Aquarell, 1974,
unten rechts signiert.

Auf den beigegebenen Passepartout rückseitig die Betitelung
sowie eine Widmung des Künstlers mit Datum.

Darstellung/Blatt : ca. 50,5 × 36 cm (Ränder etwas ungleichmäßig)

Erhaltung : Am Bildrand umlaufende schmaler Lichtrand,
in der rechten unteren Ecke zwei kleine Papierfältchen.

Insgesamt in sehr schöner, farbfrisch leuchtender Erhaltung.

Aus konservatorischen Gründen wurde das Aquarell aus dem originalen Passepartout genommen.
Zur Dokumentation der Authentizität wird es aber lose beigegeben, ebenso wie ein Zwischenkarton,
der eine Widmung des Künstlers trägt : “Unserer lieben Maria zum 30. Oktober 1974 / Jürgen”

Die Detaildarstellung ist etwas näher an der Farbstellung als die Gesamtabbildung.

Vita : “Wegener, Jürgen, dtsch. Wandmaler, 18. 9. 1901 Stolp i. P., ansässig in Feldafing am Starnberger See. Stud. 1920,25 an den Verein. Staatssch. für freie u. angew. Kst in Berlin. Seit 1930 Lehrer für Wandmalerei an d. Ksthochsch. in Weimar. Wandbilder im Kreishaus in Weimar; Deckenbilder (Gleichnisse) ind. Garnisonk. in Jena; Deckenfresko (Sterben und Auferstehen d. Menschen) in d. Unterk. in Frankenhausen; Fresko: Überreichung der Stadtrechte durch Johann den Beständigen im Rathaus zu Pößneck; Fresko am Postamt in Feldafing. Ölbild: Garten am Starnberger See, in d. Bayer. Staatsgal. blünchen. Sonderausst. 1958 im Pavillon Alter Botan. Garten in München. Lit.: D. Kst im Dtsch. Reich, 3 (1939) 82 (Abb.), 88 (Abb.). – Velhagen & Klasings Monatsh., 53/I (1938,39) Taf. geg. p. 264, 285. – Mitteil. d. Kstlers.” (Vollmer V, 1961, 95).

115 EUR





Eduard Aigner (1903 Neuhaus - 1978 München) : Juradorf (Dollnstein). - Aquarell, 1949

Eduard Aigner (1903 Neuhaus – 1978 München) :

Juradorf (Dollnstein)

Aquarell,
unten rechts signiert und datiert : E/Aigner (19)49

Blattmaß : 29,5 × 40 cm.
Unter Glas gerahmt.

Insgesamt leicht lichtschattig, wie die Ränder unter dem Rahmenfalz anzeigen.
In der rechten oberen Ecken kleine, hinterlegte Einrisse.
Unwesentliche Millimeterläsur am Unterrand.

Insgesamt ansprechendes Aquarell mit feinem Altersschmelz.

E. Aigner verbrachte seine Realschulzeit in Eichstätt. Stand zu der Zeit mit dem späteren Maler der Neuen Sachlichkeit Fritz Burkhardt in Kontakt. Ab 1923 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1932 Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg. Später Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft. Ab 1961 ansässig in Wasserburg am Inn.

SW: Altmühltal, Altmühljura, Jurahaus, Legschieferdächer, Mörnsheim, Wellheim, Hagenacker, Solnhofen

115 EUR






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