Bartholomäus Wappmannsberger (1894 Prien 1984) : Junge Chiemgauerin. - Öl auf Leinwand auf Hartfaser

Bartholomäus Wappmannsberger (1894 Prien 1984)

Junge Chiemgauerin, Mandoline spielend.

Öl auf Leinwand/Hartfaserplatte, unten links signiert.

Bildmaß/Sichtmaß : 50 × 49 cm
Rahmen : 62,5 × 60 cm

Das Gemälde (im Stil der Neuen Sachlichkeit) in schöner Erhaltung.
Rahmen der Zeit (kleine Bereibungen/Bestoßungen v.a. an den Außenschenkeln).

Gemeinsame Lehrzeit mit dem gleichaltrigen, späteren Chiemseemaler Hiasl-Maier Erding in Prien. In der Auffassung erinnert das Portrait sehr an den Aiblinger Maler Sepp Hilz.

Literatur : Karl J. Aß: Bartholomäus Wappmannsberger 1894-1984. Kirchenmaler – Landschafter – Porträtist – Krippenmaler. Prien 1995.

Bitte beachten : Kein Versand, aber wir liefern das Gemäle bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich/kostenlos aus.





Zuschreibung : Adolf Höfer (München 1869-1927 Parsberg/Opf.) : Junge Frau mit Strohhut

Zuschreibung :

Adolf Höfer (1869 München-1927 in Parsberg/Opf.)

Junge Frau mit Strohhut.

Öl auf Leinwand.
Ohne Signatur, wohl um 1910.

Bildmaß : 65 × 58 cm

Das Gemälde wurde vermutl. als Studie betrachtet bzw. nicht ganz zuende gemalt. Es scheint, als ob es über all die Zeit vergessen irgendwo abgestellt worden war. Die Bildoberfläche ist angestaubt und ohne Glanz. Reinigung und Firnis würden das Bild aufleuchten und den typischen Scholle-Strich deutlich hervortreten lassen.

Zur Zuschreibung : “In Konzeption und Ausführung liegen Adolf Höfers Bilder zwischen Putz und Feldbauer … Im Gegensatz zu Putz verzichtet er wie Feldbauer auf präzise Konturierung seiner Modelle … Höfers Malrhythmus ist weicher, fließender als der Feldbauers, seine Palette ist milder und nie so laut wie die von Putz, seine Auffassung … wirkt unmittelbarer, natürlicher”. (Dürr, Künstlervereinigung Scholle, S. 11 f.)

Literatur :
- Bernd Dürr: Leo Putz, Max Feldbauer und der Kreis der “Scholle” und “Jugend” in Dachau um 1900. – Ausstellung Sparkasse Dachau, 1989.
- Bernd Dürr : Die Künstlervereinigung Scholle. Sonderdruck zur Auktion Neumeisters Moderne, 16. November 2000.
- Simone Brehmer: Aufbruch in die Moderne. Adolf Höfer. Retrospektive eines Scholle-Malers. Neues Stadtmuseum Landsberg a. Lech, 2010 (Reihe : Kunstgeschichtliches aus Landsberg am Lech, Bd. 53, Hrsg. Margarete Meggle- Freund).





[Anonymus] : Toter Elch/Moose Hunting/Canada. - Ölstudie, 1908

[Anonymus] :

Toter Elch/Moose Hunting/Canada.

Ölstudie auf Leinwand/auf Pappe, 1908.

Unten rechts (etwas schwer leserlich) datiert und signiert :
23.9.(19)08 – R. Frigg/Ronig (oder ähnlich).

Rückseitig (möglicherweise von späterer Hand) bezeichnet : Canada.

Bildmaß : 16 × 32 cm.

Insgesamt schöner, stimmiger Gesamteindruck.
Zwei kleine weißliche Flecken oben und unten rechts (evt. auch so original).

Oil on canvason board, (unreadable) signed and dated.
Two small white spots upper and lower right. All in all in fine condition.





G. Acrél (Paris) : Blumenstilleben. - Öl auf Pappe

G. Acrél (Paris) :

Blumenstilleben

Öl auf Pappe,
unten rechts signiert : G. Acrél / Paris.
Wohl Mitte 20. Jh.

Bildmaß : 43 × 29 cm.

Lediglich die äußersten Bildränder beschabt.; bei einer allfälligen Rahmung fallen diese ohnehin unter den Falz.





Carl Plückebaum (1880 Düsseldorf 1952): Der hl. Anton und die Deuvel

Carl Plückebaum (1880 Düsseldorf 1952) :

“Der Hl. Anton und die Deuvel” (rückseitig betitelt)

Öl auf Leinwand,
unten links signiert und darunter datiert : Plückebaum / (19)17.

Die Signatur ohne das meist übliche “C” vor dem Nachnamen,
es kommen aber durchaus auch Signaturen ohne den (abgekürzten) Vornamen vor.

Darstellung : 60 × 65 cm.
Bild und Rahmen in guter Erhaltung. Wenige, ganz minimal kleine Beschabungen.

Neben Carl Schmitz-Pleis u. Walter Ophey Vertreter des Düsseldorfer Neoimpressionismus. Schüler an der Düsseldorfer Akademie von Eduard von Gebhardt u. Johann Peter Theodor Janssen; u.a. Studienreise nach Italien, Aufenthalt im Kloster der Franziskaner in Fiesole, lebte dort gemeinsam mit den Brüdern.

685 EUR





Heinrich Marr (1807 Hamburg - 1871 München) : Bauernhaus. - Aquarell, 1855

Heinrich Marr (1807 Hamburg – 1871 München)

Bauernhaus in Oberbayern (wohl Oberland)

Aquarell über Bleistift,
unten links signiert und datiert : (18)55

Blattmaß : ca. 24 × 33 cm

Erhaltung:

Das Blatt lag bislang unter Passepartout und weist an drei Seiten deutliche Lichtrandigkeit auf (siehe Pfeile in der Abb.).

In der Himmelspartie (Wolken) tls. leichte Bleiweißoxidation.
Das ganze Blatt etwas gebräunt und lichtbleich.

Bei allen Mängeln : Das Blatt zeigt in natura wesentlich mehr Körper und Unmittelbarkeit, als es auf den Abb. erscheinen mag.

Auf die Rückseite des Bildes wurde punktuell an den vier Ecken ein Blatt mit Widmung montiert (ein Geschenk, genau 100 Jahre nach der Entstehung des Aquarells, 1855-1955). Die Papierbräunung des Widmungsblattes hat auf der Rückseite des Aquarells keinen Schaden angerichtet.

175 EUR





Caspar Fürst (1900 Ellwangen 1977) : Frauenportrait. - Ölgemälde, 1928

Caspar Fürst (1900 Ellwangen 1977)

Frauenportrait.

Ein Bild der Neuen Sachlichkeit.

Öl auf Pappe,
oben links signiert und datiert : C. Fürst / (19)28.

Bildgröße : 43,5 × 51 cm
Rahmen : 58 × 66 cm

Erhaltung:
Die Malpappe durchgehend etwas gewellt/verbogen.
Am Bildoberrand ein fingerkuppengroßer Farbausbruch sowie (unter dem Rahmenfalz) kleinere in der Sicht nicht erkennbare Abplatzer).
Vier fingerkuppekleine Brüche der Malschicht, aber noch fest anhaftend (etw. oberhalb der rechten Schulter).

Die Rahmungestaltung wohl vom Künstler selbst. Holzuntergrund und Bemalung rundum etwas bestoßen und berieben.

Vita : “Fürst, Caspar, dt. Maler, Graphiker, *19.3.1900 Ellwangen, †6.6.1977 ebd. Sohn eines Wagnermeisters; gefördert durch den Ellwanger Zeichenlehrer Eduard Wengert. Stud.: bis 1923 KA Stuttgart, bei Heinrich Altherr und Christian Adam Landenberger, denen er freundschaftl. verbunden bleibt (1919 Akad.-Preis). Zu F.s Vorbildern gehören Adolf Hoelzel, Bernhard Pankok und Arno Waldschmidt. Mitbegr. der Stuttgarter Sezession und dort im eig. Atelier tätig. Teiln. am 2. WK, wo er beauftragt ist, sich in besetzten Gebieten mit Lsch. und Kriegsgeschehen künstler. auseinanderzusetzen; 1945-47 frz. Gefangenschaft; Zerst. des Ateliers in Stuttgart. Freundschaft mit Bernhard Manz, Johannes Lindenmaier und Karl-Heinz Knoedler. – V.a. Lsch., Portr., Figürl., Ansichten von Ellwangen und relig. Motive voller tiefempfundener Gläubigkeit in gedämpfter Palette (Öl, Aqu. und Kaseinfarben) und melod. Konturen, deren Wirkung zugleich ausdrucksstark und lyr. zart ist.
WERKE ELLWANGEN, Schloß-Mus. (Werke, die F. dem Gesch.- und Altertums-Ver. testamentar. vermachte). – AUSSTELLUNGEN E: 1975 Ellwangen, Bilderhaus Raible / 1978 Aalen, Rathaus (Retr.). – BIBLIOGRAPHIE Nagel, 1986; H.Ihme (Bearb.), Südwest-dt. Persönlichkeiten, III, St. 1997. – H.Steding, Ellwanger Jb. 33:1989/90, 177-191.” (Sven-Wieland Staps, in : AKL XLVI, 2005, 134).





Otto Bauriedl (1879 München 1961) : Nebelhorn im Allgäu. - Öl/Leinwand

Otto Bauriedl (1879 München 1961)

“Dezembertag”
“Nebelhorn, Rubihorn i. Allgäu”

Öl auf Leinwand,
signiert und datiert : (19)16.

Bildgröße/Lichte : ca. 55 × 70 cm
Rahmen : ca. 75 × 90 cm

Das Gemälde in schöner Erhaltung.
Der zeitgenössisch alte Rahmen mit kleinen Ausbesserungen (insgesamt stimmig).

Rückseitig eigenhändig betitelt, ortsbezeichnet, datiert und nochmals signiert sowie mit dem Wohnort Bauriedls d.Zt. : München-Harlaching.

“Kein Maler ist so reichhaltig in der Gemäldesammlung des DAV vertreten wie Otto Bauriedl” (Maike Trentin-Meyer, Erhaben und erobert. Katalog der Gemäldesammlung des Alpinen Museums des Deutschen Alpenvereins 1998, S. 93 ff., mit mehreren Farbabb.)





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Ansicht von Ulm über die Donau. - Öl auf Leinwand

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 in Ulm) :

“Ulmer Stadtbild”

Öl auf Leinwand, signiert unten rechts.

Rückseitiger Klebezettel mit Betitelung und Atelieradressse :
Otto Geigenberger München / Victor Scheffelstr. 22/4 (?) / Ulmer Stadtbild .

Bildgröße : ca. 73 × 101 cm.

Das Gemälde wurde professionell gereinigt. Unwesentliche Retuschen am Ober- und linken Seitenrand sowie eine kl. Stelle in der Himmelspartie (mit dem freien Auge in keiner Weise merklich, lediglich mit der Quarzlampe erkennbar.

Sehr schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Aufgrund der schieren Größe des Bildes ist ein Versand nicht möglich. Wir liefern aber persönlich bis zu 150 km kostenlos aus. – Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegen zu kommen.

Vita : “… Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. … Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen … ” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61)





Kurt Meyer-Eberhardt (1895 Leipzig - 1977 München) : Hunde im Zirkus

Kurt Meyer-Eberhardt (1895 Leipzig – 1977 München) : Zirkushunde

Mischtechnik (Tempera/Pastell), Papier auf starker Pappe.
Unten links monogrammiert.

Darstellung : 33,5 × 30 cm.

In guter Erhaltung. Die äußersten Ränder etwas fransig: Das Bild wurde aus einem (defekten) Rahmen entfernt u. die Abdeckungsstreifen sind tls. verblieben.
Bei einer allfälligen Neurahmung würden die kleinen Randläsuren ohnehin unter dem Falz fallen.

Die Rückenpappe mit starken Schnittspuren (ohne jeden Einfluß auf die Bildseite) sowie mit flüchtigen Hinweisen auf die Maltechnik (aus jüngster Zeit).

…. auch eine Studie über das vom Menschen abgewandte, geheime Leben der Tiere.





Vera Southby (bzw. Vera Hartmann-Southby), 1895-1987: "Chinese Portrait". - Öl auf Leinwand

Vera Southby (verheiratet: Vera Hartmann-Southby), 1895-1987

“Chinese Portrait”.

Öl auf Leinwand/Oil on canvas.
Um 1925-1935.

Unten rechts signiert : SOUTHBY

Rückseitig Galeriezettel mit der Betitelung und der Namensnennung
“Vera Hartmann” sowie Klebeetikett des Rahmenmachers :
Mörgeli-Rahmen Zürich.

Darstellung : 40 × 50 cm – Rahmen : 73,5 x 63,5 cm.

Oben links neben dem Kopf minimal kleine Farbabplatzungen,
sonst in schöner, unberührter Erhaltung.

Der gute, passende Vergolderahmen in den Silberpartien teils leicht bestoßen. – Die weiß/grauen Partien rundum stark berieben.

Referenz :
An exhibition of the works of Vera Southby (Mrs. Ake Hartman) in China and the Far East (painted in the 1920, 30’s and 50’s) : Monday October 30th to Saturday November 11th 1978. – Catalogue (Martyn Gregory Gallery), London.

Etwa ab 1925/1927 lebte Vera Southby(-Hartmann) in China und malte u.a. am Yangtze (Jangtse) in Tiensin (Tianjin) und Peking. Nach einer zeitweiligen Rückkehr nach Europa ging sie wohl um 1935 wieder nach China.





Ernst Klinger (1900 Anzing - 1962 München) : Stilleben. - Öl/Leinwand, 1947

Ernst Klinger (1900 Anzing – 1962 München) : “Stilleben”

Öl auf Leinwand, signiert unten links.

Rückseitig mit Bleistiftdatierung : 1947.

Bildgröße/Keilrahmen : 60 × 80 cm.
Rahmen : 78 × 97 cm.

Das Gemälde wurde in der Sonderausstellung zum 30jährigen Bestehen der Künstlergemeinschaft “Neue Gruppe” im Rahmen der alljährl. Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst gezeigt.

Verso Klebezettel :
Große Kunstausstellung München 1977 /
Stilleben. Katalog-Nr. 546 (mit Abbildung).

Das Gemälde insgesamt in guter Erhaltung.
Ldiglich im rechten/oberen Zwickel kleine Leinwandwellung, die sich wohl durch eine nicht ganz gleichmäßige Aufspannung gebildet hat. Mittig rechts eine feine Spur von Krakelee, im Bildganzen kaum auffällig (s. Pfeile in Abb. 3).

Regelmäßig Ausstellungsbeteiligung an der Großen Kunstausstellung München / Haus der Kunst. Mitglied der “Neuen Gruppe”.





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Dynamische Komposition

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn)

Dynamische Komposition [ohne Titel].

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert : (19)64.

Bildgröße : 50 × 68 cm.





Zuschreibung: Josua v. Gietl (1847 München 1922) : Hochsommer im Moos. - Ölstudie, um 1880-1900

Zuschreibung: Josua v. Gietl (1847 München 1922) : Hochsommer im Moos.

Öl auf Pappe (Studie), um 1880-1900.
Nicht signiert.

Erhaltung : Teils Bereibungen, teils kleinere Retuschen, die jedoch den Gesamteindruck nicht sehr stören.

Vita : Gietl, Josua von, dt. Maler, Jurist, *28.10.1847 München, †10.5.1922 ebd. (begr. auf dem Alten südl. Friedhof). Sohn des Franz Xaver Ritter von G. und der Anna Maria, geb. Pasch. 1858-68 Maximiliansgymnasium in München; Stud.: Univ. München Rechts-Wiss., dann Malerei an der KA bei Wilhelm von Lindenschmit d.J., Adolf Lier und Josef Wenglein. Um 1880 bei Dachau, in der nördl. Umgebung von München (Allach, Lohhof), in Oberbayern (Chiemsee) sowie im Salzkammergut (Gosau) tätig. Beschickte ab 1883 die jährl. Glas-Pal.-Ausst. und des KV in München, ab 1893 die Große Berliner Kunst-Ausst. und 1886 die Jubiläums-Ausst. in Berlin. Mitgl. der Münchner Künstler-Genossenschaft und der Vrg Münchner Aquarellisten. – Typ. Vertreter der späteren Münchner Freilichtmalerei. Die Ölskizzen der 1880er Jahre, die in der Umgebung von Dachau entstanden, zeigen Lsch.-Ausschnitte und Menschen-Darst. in raschem, lockerem Farbauftrag: meist mittelformatige Lsch.-Bilder, häufig mit bäuerl. Motiven als Staffage. Es dominieren großflächige, bewölkte und überwiegend sommerl. Himmel über einem tiefliegenden, weiten Horizont, in dem gelegentl. die Silhouetten von Dörfern auftauchen …”. (Siegfried Weiß, in AKL LIII, 2007, 440)





Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn - 1946 Ulm) : Blumenstrauß. - Aquarell

Otto Geigenberger (1881 Wasserburg am Inn – 1946 in Ulm) :

Blumenstrauß

Aquarell, unten rechts signiert.
Rückseitig Atelierstempel : München, v. Scheffelstraße […]

Passepartoutausschnitt : 48 × 54,5 cm.
Blattmaß : 63 × 69 cm.

Das Blatt in der linken Ecke mit einer Knickspur – nicht allzu auffällig.

Vita : “… Ausbildung an der KGS München bei Maximilian Dasio; dann Stud.: TU ebd. … Mit dem Bruder August G. Gründung einer kunstgewerblichen Werkstätte für Kinderbuch-Illustrationen und Spielzeugentwürfe. Läßt sich 1905 in München nieder und beginnt zu malen […] Zahlr. Reisen ins europ. Ausland. Preise: 1928 Nürnberg, Albrecht-Dürer-Medaille; 1934 Rompreis; Mitgl. der Münchner und Berliner Sezession (Freundschaft mit Max Liebermann). 1943 Mal- und Verkaufsverbot. 1946 wird er von der Stadt Ulm beauftragt, Ansichten der zerstörten Stadt zu malen … ” (Susanna Partsch, in AKL LI, 2006, 61)





Willy Reichert (*1937 München - lebt/arbeitet in Wasserburg am Inn) : Schmetterlinge. - Öl/Hartplatte, 1960

Willy Reichert (*1937 München – lebt/arbeitet in Wasserburg a. Inn)

Schmetterlinge

Öl auf Hartfaserplatte.
Unten rechts signiert und datiert : (19)60.

Darstellung : 54 × 39 cm.
Rahmen: 63 × 48 cm.

In schöner, unberührter Erhaltung.
Zeittypischer, schlichter Rahmen.





[Anonymus] : Wasserburg am Inn : Blick auf St. Jakob - Öl auf Malpappe

[Anonymus] : Wasserburg am Inn : Blick auf St. Jakob.

Öl auf starker Malpappe, ohne Signatur.

Bildgröße : 48,5 × 34 cm
Neu gefertigter Vergolderrahmen (Polimentvergoldung).

In der stark pastos ausgeführten Himmelspartie stärkere Krakelee,
die sich aber nicht unharmonisch in das Bildganze einfügt.

Denkbar eine Zuschreibung an Emil Böhm :
“Böhm, Emil (Emil Karl August), dt. Maler, *4.9.1873 München, †22.7.1958 ebd. Studium in München : 1888-91 KGS; 1891 bei Simon Hollósy an dessen privater Kunstschule; 1891-1901 ABK bei Johann Herterich, Paul Höcker und Franz von Defregger. 1899 reiste B. nach Venedig, 1902 nach Budapest und Thüringen, 1903-1904 nach Florenz und Rom. Bis 1939 war B. Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft …” (Ludwig Tavernier, in : AKL XII, 1996, 135).

Eine Abbildung, bei der das Motiv (Kirche von oben) in ähnlicher Weise angeschnitten ist, findet sich im Artikel über Emil Böhm, in H. Ludwig (Hrsg.), Bruckmanns Lexikon der Münchner Maler. – Bd. 5. – S. 100-102.





Zuschreibung : Ferri (Ferdinand) Schwarz (1918): Locarno. - Ölstudie

Zuschreibung : Ferri (Ferdinand) Schwarz (1918) :

Rebstöcke im Schnee

Öl auf Malpappe, unten links signiert, datiert und ortsbezeichnet
“F. Schwarz 1919 / Locarno”.

Darstellung : 27 × 20,5 cm
In schmalem, alten Vergolderrahmen (Gehrungen mit Altersspuren).

Ein feines Kunststück.

Die Signatur erinnert an Ferdinand Schwarz, genannt Feri Schwarz (1869 Moskau – 1923 Wien), vgl. Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts.