Künstler im Chiemgau

Peter Tomschiczek (*1940 Iglau/Böhmen, lebt und arbeitet in Ellmosen/Bad Aibling) : Keramikplatte, 1997

Peter Tomschiczek (*1940 Iglau/Böhmen, lebt und arbeitet in Ellmosen/Bad Aibling)

Keramikplatte, 1997

Bildseitig signiert und datiert (geritzt)
Durchmesser : 45 cm

Auf dem Standring bezeichnet :
Atelier Margot Hofmeister / Massing

Vita : 1958–1963 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Fritz Griebel u. Johannes Itten. Seit 1963 freischaffender Maler; Mitglied der Neuen Münchener Künstlergenossenschaft

Ausgestellt in unserem Wasserburger Schaufenster,
Marienplatz 15 (Unter den Arkaden)

450 EUR





Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) : Waldstudie mit Buche. - Öl/Leinwand/Platte

Johann Friedrich Engel (1844 Bernkastel-1921 München) :

Waldstudie mit Buche

Öl auf Leinwand, auf Holzplatte aufgezogen,
signiert unten links : J. F. ENGEL.

Bildgröße : 34 × 25 cm
Rahmen : 38 × 29 cm

Die Studie in feiner Erhaltung.
Der quergerippte Waschgoldrahmen rundum etw. berieben.

Schüler u.a. von Carl Raupp. Ab 1876 regelmäßig auf der Fraueninsel/Chiemsee.
Zahlreiche zeichnerische Einträge in der Künstlerchronik.

Literatur : Fritz Aigner : Maler am Chiemsee. Hrsg. Markt Prien [2. Aufl. 1995],
S. 361, (Farbabb. S. 189, dort auch die Signatur deutlich erkennbar).

145 EUR





Karl/Carl Raupp (1837 Darmstadt - München 1918) : Blick auf das Kloster der Augustinereremiten in Pappenheim. - Öl/Leinwand, 1878

Carl Raupp (1837 Darmstadt – München 1918) :

Blick auf das Kloster der Augustinereremiten in Pappenheim

Öl auf Leinwand, alt auf Pappe aufgezogen.
Unten links signiert und datiert : K. Raupp / 1878.

Rückseitig alter Klebezettel :
„Alte Kirche in Pappenheim / Prof. Karl Raupp / München /
Grablege der Grafen v. Pappenheim“

Bildmaß : ca. 48 × 75 cm.
Neuerer Vergolder-Rahmen : 58 × 85 cm.

Erhaltung : gereinigt und restauriert.
Im Grün des oberen Bildbereichs sind leichte/oberflächliche Bereibungen zu vermerken.

Der Wikipedia-Eintrag „Kloster Pappenheim“
zeigt hier vorgestelltes Bild.

Die junge Frau im Vordergrund könnte gut Amalie, die Angetraute des Malers sein,
eine geborene Nister aus Nürnberg. C. Raupp war zu der Zeit, in der das Bild gemalt wurde,
(noch) Professor an Kunstgewerbeschule Nürnberg, bald darauf wurde er nach München berufen.

2500 EUR





Willy Reichert (*1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg a. Inn) : Die Innfront. - 2000

Wasserburg /
Die Innfront mit der Burg und Wasserburger Dachlandschaft

Öl auf Leinwand, 2000,
signiert und datiert unten rechts.

Bildmaß : 1,40 × 1,20 m
Künstlerrahmen

Die Abbildung kann die Farbstimmung nur ungefähr wiedergeben.

Das Bild ist in unserer Ausstellungspassage in Wasserburg/Inn,
Marienplatz 15 (Unter den Lauben) ausgestellt.

Literatur: Johannes Klinger (Hrsg.) : Willy Reichert / Wasserburg und Umgebung. Aquarelle und Ölmalerei. – Wasserburger Verlag, 2005. (Textbeiträge u.a. von Dieter Wieland, Johannes Klinger, Wilhelm Hausenstein, Hans Karlinger, Hans Klinger)





Willy Reichert (1937 München - lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) : Rotrotation. - Öl auf Hartfaser, 1964

Willy Reichert (1937 München – lebt und arbeitet in Wasserburg am Inn) :

Rotrotation

Öl auf Hartfaser.
Signiert und datiert unten rechts : (19)64

Bildmaß : 50 × 68 cm

Eine frühe Arbeit





Willy Reichert (*1937 München - lebt/arbeitet in Wasserburg am Inn) : Schmetterlingsflügel. - Öl/Hartplatte, 1960

Willy Reichert (*1937 München – lebt/arbeitet in Wasserburg a. Inn)

Schmetterlingsflügel

Öl auf Hartfaserplatte (ohne Rahmen).
Unten rechts signiert und datiert : (19)60.

Darstellung : 54 × 39 cm.
In schöner, unberührter Erhaltung.

Kunst in Wasserburg am Inn

550 EUR





G E S T A L T E N : Aus der Bilderwelt des Wasserburger Malers Rudolf Englberger (1908 - 1985)

Bitte beachten Sie unsere Ausstellungspassagen
in Wasserburg a. Inn, Marienplatz 11, 15 & 19

Unter den Arkaden / im Herzen der Stadt

Nebenstehendes Bild steht nicht mehr zum Verkauf.





Eugen Croissant (1898 Landau/Pfalz-1976 Breitbrunn/Chiemsee) : Segelboote am Chiemsee im Winter - Aquarell

Eugen Croissant (1898 Landau/Pfalz-1976 Breitbrunn/Chiemsee) :

Segelboote am Chiemsee im Winter

Aquarell,
unten rechts signiert.

Darstellung/Passepartoutausschnitt : 46 × 62 cm
Rahmen : 67 × 82 cm

Gerahmt unter Glas und säurefreiem Passepartout.
Der Rahmen teils mit kleinen Kratzern u. leichten Beschabungen.

Erhaltung : In den vier Ecken Spuren rückseitiger Montage unter Passepartout,
merklich als leichte Papierwellungen
.

Vita : “Eugen Croissant (* 18. Oktober 1898 in Landau in der Pfalz; † 2. Februar 1976 in Breitbrunn am Chiemsee) war ein deutscher Maler und Karikaturist. – Von 1920 bis 1922 studierte Croissant Kunst in München unter den Professoren Julius Diez und Willi Geiger; 1923 an der “Akademie der bildenden Künste” unter Prof. Karl Caspar … Er war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes unter Max Liebermann, der Münchener Neuen Secession, der er bis 1944 angehörte, sowie ab 1946 der „Neuen Gruppe” … Mit seiner Frau Elisabeth … zog er daraufhin an den Chiemsee bei Breitbrunn. Eugen Croissant wurde fortan zum Maler des Chiemsees …” SW: Chiemseemaler

Ein Versand ist aufgrund der Größe und der Verglasung nicht möglich,
wir liefern jedoch kostenlos/persönlich bis zu einer Entfernung von 80 km aus.

275 EUR





Eugen Croissant (1898 Landau/Pfalz-1976 Breitbrunn/Chiemsee) : Segelboot am Chiemsee im Nebel. - Aquarell

Eugen Croissant (1898 Landau/Pfalz-1976 Breitbrunn/Chiemsee) :

Segelboot am Chiemsee im Nebel

Aquarell,
unten rechts signiert.

Darstellung/Passepartoutausschnitt : 46 × 62 cm
Rahmen : 67 × 82 cm

Gerahmt unter Glas und säurefreiem Passepartout.
Der Rahmen teils mit kleinen Kratzern u. leichten Beschabungen.

Erhaltung : In den vier Ecken Spuren rückseitiger Montage unter Passepartout,
merklich als leichte Papierwellungen
.

Vita : “Eugen Croissant (* 18. Oktober 1898 in Landau in der Pfalz; † 2. Februar 1976 in Breitbrunn am Chiemsee) war ein deutscher Maler und Karikaturist. – Von 1920 bis 1922 studierte Croissant Kunst in München unter den Professoren Julius Diez und Willi Geiger; 1923 an der “Akademie der bildenden Künste” unter Prof. Karl Caspar … Er war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes unter Max Liebermann, der Münchener Neuen Secession, der er bis 1944 angehörte, sowie ab 1946 der „Neuen Gruppe” … Mit seiner Frau Elisabeth … zog er daraufhin an den Chiemsee bei Breitbrunn. Eugen Croissant wurde fortan zum Maler des Chiemsees …” SW: Chiemseemaler

Ein Versand ist aufgrund der Größe und der Verglasung nicht möglich,
wir liefern jedoch kostenlos/persönlich bis zu einer Entfernung von 80 km aus.

275 EUR





Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch/Sudetenland-2003 Übersee/Chiemsee) : Kinder mit Schlitten in der Winternacht. - Öl/Malplatte, 1952

Walter Lederer (1923 Schönbach/bei Asch-2003 in Übersee/Chiemsee) :

Kinder mit Schlitten zur Winternacht (in den Chiemgauer Bergen).

Öl auf Malplatte,
unten links monogrammiert und datiert : W.L (19)52.

Bildgröße/mit Rahmen : 47 × 68 cm.

Gemälde und Rahmen in schöner Erhaltung.
Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft 1946
Studium an der Münchner Akademie der Bild. Künste bei Willi Geiger;
folgt seinem Lehrer nach Übersee, an den Chiemsee.
Bereits ab 1949 Ausstellungsbeteiligung an den Jahresausstellungen im Haus der Kunst München.

Über den Künstler ausführlich : www.walter-lederer.de

400 EUR





Klaus Honauer (1923 Rieden/bei Soyen - 1979 Wasserburg/Inn) : Restschnee (wohl bei Rieden). - Aquarell

Klaus Honauer (1923 Rieden/b. Soyen – 1979 Wasserburg/Inn).

Restschnee

Aquarell auf starkem Aquarellpapier
Unten rechts von der Mitte signiert und datiert : K. Honauer / 1963.

Darstellung/Blatt : 40 × 49,5 cm.

Erhaltungsmängel : Das Aquarell über und über stockfleckig, besonders an den hellen Stellen deutlich sichtbar.

Rückseitig eine Farbstudie.

Fritz Aigner / Josef Bernrieder : Mit den Malern durch den Landkreis Rosenheim. – Hrsg. Landratsamt Rosenheim [1989], S. 442.

Hans Baumgartner : Gleichwie der Inn fliest alls dahin. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 427.

65 EUR





Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) : Selbstporträt. - Mischtechnik

Theodor von Hötzendorff (1898 Markdorf-1974 Hindling/Grassau) :

„Selbstporträt/ Studie“

Mischtechnik auf Hartfaserplatte,
ohne Signatur.

Rückseitig – nur rudimentär kenntlich – Nachlaßstempel
sowie mit „Selbstporträt / Studie“ bezeichnet;
desweiteren die Werknummer „260“

Bildmaß : 62 × 41 cm.

Erhaltung : Ein deutlicher Kratzer in der Stirn,
eine Schabstelle rechts von der Kopfpartie.
Insgesamt etwas angestaubt/fleckig und oberflächlich berieben (Lagerspuren).

Ruth Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 182 f. (mit Farbabb.)

Chiemseemaler

65 EUR





Hans Huber-Sulzemoos (1873 - München - 1951) : Kapelle in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau). - Öl/Papier/Pappe

Hans Huber-Sulzemoos (1873 – München – 1951) :

Die Kapelle „Unserer Lieben Frau“ in Mühldorf/bei Halfing (Chiemgau)

Öl auf Papier auf Pappe,
signiert und ortsbezeichnet.

Rückseitig mit handschriftlicher Widmung :
„Hochwürdigsten Herrn Stadtpfarrer Alfons Pöhlein herzlichst gewidmet
von Familie Gregor Huber-Sulzemoos. – Obermenzing im September 1956.“

Darstellung : 35 × 50 cm.
Rahmen : 45 × 69 cm

Erhaltung :

- Der Firnis teils leicht eingeschlagen (d.h. dort nicht glänzend).

- Vor allem in der Himmelspartie längliche/flache Unebenheiten, die wohl schon ursprünglich vorhanden waren und auch in der Frontalansicht kaum auffallen, lediglich bei Schrägansicht im Gegenlicht.

- Die im Bild verteilten aufgehellten Stellen dürften maltechnisch bedingt sein.

- Der Rahmen in den Ecken teils mit Schwundrissen (ohne Einfluß auf die Festigkeit).

Alles in allem stimmiger Gesamteindruck mit Altersschmelz.

Vita : „Hans Huber-Sulzemoos (* 21. März 1873 in Sulzemoos; † 7. März 1951 in München) war ein deutscher Kinderbilder-, Blumen-, Madonnen- und Landschaftsmaler. Er pflegte hauptsächlich die christliche Kunst. Er war der Sohn des Sulzemooser Land- und Gastwirts Martin Huber und dessen Ehefrau Theresia, geb. Parl […] Ab 1888 studierte er an der Münchner Akademie und in der privaten Malschule von Anton Ažbe […]

Der Künstler unternahm mit seinem Freund Matthäus Schiestl ausgedehnte Studienreisen durch Deutschland, Italien und England, dabei interessierten sich die beiden Künstler insbesondere für alte Kapellen und Bildwerke alter Meister. Hans Huber-Sulzemoos, der in dankbarer Erinnerung an seine Kindheit den Namen seines Geburtsortes seinem Namen hinzufügte, hatte u.a. mehrere Altarbilder geschaffen […] Neben seinen unzähligen Bildern der christlichen Kunst hatte Hans Huber-Sulzemoos immer wieder das Dachauer Moos gemalt. Der Künstler stellte 1908 das erste mal zwei Bilder („Primula Auricula“ und „am Waldesrand“) im Münchner Glaspalast aus, diese wurden nach wenigen Tagen beide verkauft […] Anfang der 1920er Jahre hatte er die von Bischof Michael Buchberger in den katholischen Bekenntnisschulen Bayern eingeführte Bibel illustriert […] Hans Huber-Sulzemoos Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof München-Obermenzing …“

Umgebung : Bad Endorf, Schonstett, Höslwang, Amerang, Söchtenau, Vogtareuth, Wasserburg am Inn, Prien am Chiemsee, Rimsting, Wasserburg am Inn

300 EUR





[Anonymus] : Chiemsee (wohl Fraueninsel). - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee (wohl vor der Fraueninsel).

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand
(müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden).

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

14 × 23 cm
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige Studie, stimmiger Gesamteindruck.

SW : Frauenwörth, Chiemseemaler

125 EUR





[Anonymus] : Am Chiemsee. - Öl/Leinwand, 1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Chiemsee

Ölstudie auf bloßer (flexibler) Leinwand,
müßte wohl hinter Glas oder auf Pappe aufgezogen werden.

Ohne Bezeichnung.
1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

13,5 × 24 cm.
An den Rändern (wie üblich) Reißnagelspuren.
Flüssige kleine Studie, stimmiger Gesamteindruck.

110 EUR





Walter Marcuse (1896-1976) : Im Chiemgau. - Gouache

Walter Marcuse (1896-1976) :

Im Chiemgau

Gouache über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseit Nachlaßstempel.

Darstellung : 14 × 19,5 cm
Passepartout : 27 × 32 cm

Das Papier in der Himmelspartie etwas gebräunt,
insgesamt ansprechendes Exemplar.

Biogramm : Walter Marcuse (1896 Mannheim – 1976 Fosterdale/ Sullivan County), deutsch-jüdischer Maler und Grafiker, studierte ab 1920 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Illustriert das Bayerische Dekameron von Oskar Maria Graf. – Seit 1933 mit Berufsverbot belegt, flüchtet er 1940 in die USA und kehrt 1951 nach Deutschland zurück. 1952 Ausstellung seiner in Amerika entstandenen Landschaften in der Galerie Schöninger in München, nach einer 1953 unternommenen Reise durch den Chiemgau und das Neckartal endgültige Rückkehr in die USA.

Expressiver Realismus, Vertreter der sog. „Verschollenen Generation“.

85 EUR





Herbert Finster (1930 Prien a. Chiemsee-2000 Albaching/b. Wasserburg am Inn) : Bauernhof mit Kirche. - Öl/Hartfaser, 1979

Herber Finster (1930 Prien a. Chiemsee, lebte und arbeitete in Albaching/bei Wasserburg am Inn-2000) :

Bauernhof mit Kirche

Öl/Hartfaser,
unten rechts signiert und datiert : (19)79

Bildmaß : 40 × 50 cm
Rahmen : 57 × 67 cm

Bild und Rahmen wohlerhalten.

Biogramm : „Stud.: 1948-50 KA München bei Hans Gött, ansonsten Autodidakt. Begegnungen mit Henri Matisse, Xaver Fuhr, Max Wendl. Lebte in Regensburg und Ingolstadt, ab 1953 in Albaching/Obb. ansässig, wo er 1954 heiratete. 1964 Mitgl. im Bund Bild. Künstler München. 1966 Kulturpreis der Gemeinde Prien. Reisen: u.a. 1969 Thailand, Kambodscha, 1979 Ägypten, 1980/81 Marokko, Israel, ab 1984 mehrmals Indien, 1987 China. – Begann realist.-impressionist. und entwickelte aus versch. Anregungen der Moderne im spontanen Reflex eig. Erlebnisse von Reisen (anregend bes. Asien und Nordafrika) eine leicht mystifizierte (H.F.: „kosmisch-meditativ“), semiabstrakte persönl. Stilistik, die Fragm. des Realen von Lsch. und Menschen (u.a. häufig ein mag. Auge) in geolog. anmutenden musikal. rhythmisierten Strukturen mit elementarer Materialästhetik der Malerei verbindet (z.B. Amphora des Lebens, Öl/Lw. mit Sand und Blattgold, 1993). Mit techn. Experimentierfreude fertigte er sparsame Pinsel-Feder-Zchngn, nach 1980 Kaltnadel-Rad. und Lith., die durch manuelle Kolorierung oder für ihn char. Blattgoldauflagen bzw. Veränderungen der Druckplatte oder Druckfarben bei jeden Abzug zu Unikaten wurden. Überregionales Aufsehen erregte F. 1980 mit dem „höchsten Happening der Welt“, als der befreundete Bergsteiger Kurt Diemberger auf dem Gipfel des Mount Everest vier seiner Miniaturbilder (in Acrylglas eingeschlossen) deponierte.“ (AKL XL, 2004, 188)

Gemälde, Ölgemälde

175 EUR