Herbert Finster (*1930): Bauernhof und Kirche - Öl/Hartfaser

Herber Finster (1930 Prien a. Chiemsee, lebte und arbeitete in Albaching/bei Wasserburg am Inn-2000) :

Bauernhof mit Kirche

Öl/Hartfaser,
unten rechts signiert und datiert : (19)79

Bildmaß : 40 × 50 cm
Rahmen : 57 × 67 cm

Bild und Rahmen wohlerhalten.

Biogramm : „Stud.: 1948-50 KA München bei Hans Gött, ansonsten Autodidakt. Begegnungen mit Henri Matisse, Xaver Fuhr, Max Wendl. Lebte in Regensburg und Ingolstadt, ab 1953 in Albaching/Obb. ansässig, wo er 1954 heiratete. 1964 Mitgl. im Bund Bild. Künstler München. 1966 Kulturpreis der Gemeinde Prien. Reisen: u.a. 1969 Thailand, Kambodscha, 1979 Ägypten, 1980/81 Marokko, Israel, ab 1984 mehrmals Indien, 1987 China. – Begann realist.-impressionist. und entwickelte aus versch. Anregungen der Moderne im spontanen Reflex eig. Erlebnisse von Reisen (anregend bes. Asien und Nordafrika) eine leicht mystifizierte (H.F.: „kosmisch-meditativ“), semiabstrakte persönl. Stilistik, die Fragm. des Realen von Lsch. und Menschen (u.a. häufig ein mag. Auge) in geolog. anmutenden musikal. rhythmisierten Strukturen mit elementarer Materialästhetik der Malerei verbindet (z.B. Amphora des Lebens, Öl/Lw. mit Sand und Blattgold, 1993). Mit techn. Experimentierfreude fertigte er sparsame Pinsel-Feder-Zchngn, nach 1980 Kaltnadel-Rad. und Lith., die durch manuelle Kolorierung oder für ihn char. Blattgoldauflagen bzw. Veränderungen der Druckplatte oder Druckfarben bei jeden Abzug zu Unikaten wurden. Überregionales Aufsehen erregte F. 1980 mit dem „höchsten Happening der Welt“, als der befreundete Bergsteiger Kurt Diemberger auf dem Gipfel des Mount Everest vier seiner Miniaturbilder (in Acrylglas eingeschlossen) deponierte.“ (AKL XL, 2004, 188)

Gemälde, Ölgemälde

145 EUR