Hermann Schnee (1840 Treuenbrietzen - 1926 Berlin) : Dausenau an der Lahn. - Öl auf Leinwand, signiert

Hermann Schnee (1840 Treuenbrietzen – 1926 Berlin) :

Dausenau an der Lahn

Öl auf Leinwand,
unten halb links signiert : „H. Schnee“

Bildmaß : 80 × 117 cm
Rahmen : 95 × 132 cm

Erhaltung : Das Gemälde wurde vor einiger Zeit restauriert und dabei doubliert.
In der linken Flußpartie (li. neben dem Floß) sind Restaurierungspartien auffällig.

Der Rahmen lediglich mit geringen Altersspuren.

Aufgrund der Größe kann das Bild nicht versendet werden.
Eine Engegennahme in München (oder näherer Umgebung) wäre aber gut möglich

Vita : „Schnee wurde als Sohn des Kreisgerichtsrats Rudolph Hermann Schnee (1805–1864) in Treuenbrietzen, Breite Straße 2, geboren […] Schnee fertigte für Theodor Storm bereits als Schüler (etwa 1856) eine Zeichnung des Grabmals des Heinrich von Kleist, das sich am Kleinen Wannsee befindet. Er war in Düsseldorf […] Schüler von Oswald Achenbach und Hans Fredrik Gude. Er ging 1863 nach Karlsruhe […]. Auf der Großen Berliner Kunstausstellung, einem jährlich stattfindenden Kunstsalon, war er 1895 mit sechs Gemälden vertreten. Seine Gemälde findet man heute u. a. in den Städtischen Kunstsammlungen Chemnitz und im Jagdschloss Grunewald. Schnee lebte und wirkte als Maler in Berlin und im Harz. Im Jahr 1893 wurde er von Kaiser Wilhelm II. zum königlichen Professor ernannt.

Literatur : Schnee, Hermann. In: Lionel von Donop (Hrsg.): Katalog der Handzeichnungen, Aquarellen und Oelstudien in der Königl. National-Galerie. E. S. Mittler, Berlin 1902, S. 496 (Textarchiv – Internet Archive).
- Schnee, Hermann. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 30: Scheffel–Siemerding. E. A. Seemann, Leipzig 1936, S. 189.
- Peter Goldammer: Mein ungezogener Adoptivneffe. Der Maler Hermann Schnee im Leben Theodor Storms. Veröffentlichungen des Literaturmuseums Theodor Storm (Storm-Museum), Heilbad Heiligenstadt 1996.
- Sybille Eggert: „Weißt Du was von Hermann Schnee?“ Neue Materialien zur Beziehung zwischen Theodor Storm und dem Landschaftsmaler Hermann Schnee. Veröffentlichungen des Literaturmuseums Theodor Storm (Storm-Museum), Heilbad Heiligenstadt 2007.“ (Wikip. 12.10.2020)

Biogramm : „Schnee, Hermann, Landschaftsmaler, *5. 9. 1840 Treuenbrietzen, †24. 2. 1926 Berlin, Schüler von O. Achenbach u. Hans Gude. In den stadt. Kstslgn Chemnitz: Morgen im Harzstädtchen. Im Jagdschloß Grunewald: Ankunft Kaiser Wilhelms I. zur Roten Jagd im Grunewald i. J. 1887 (Figuren von Carl Arnold). Lit.: H. A. Müller, Biogr. Kstlerlex., 1882. – Das geist. Dtschld, 1898. – Oechelhäuser, Gesch. d. Bad. Akad. usw., Karlsr. 1904. – F. v. Boetticher, Malerwerke des 19. Jh., 11/2 (1901). – Kstchron., 22 (1887) 104; 23 (1888) 115. – Illustr. Zeitg, 158 (1922) 255; 159 (1922) 167 (4 Abbn). – Kat. d. Nat.-Gal. Berlin, 1907 p. 335. – Kat. d. Handz. usw. Nat. – Gal. Berlin, 1902. – [Poensgen,] Jagdschloß Grunewald, Berl. 1933, p. 12, 18. – Kat. Ausst. „100 J. Berl. Kst“, Berl. 1929, p. 164f.“ (Thieme/Becker, zit. aus AKL)

Dausenau an der Lahn, Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz, Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau.

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